Naturheilkunde Praxistipps

Sommergrippe vorbeugen mit Naturheilkunde

Lesezeit: 2 Minuten Der Herbst naht, der Urlaub ist zu Ende. Es ist die Zeit der Sommergrippe, die dann viele Menschen "erwischt". An manchen Orten ist der Übergang zur Herbstgrippe fließend. Erfahren Sie, was Sie jetzt tun können, um gut in und durch den Winter zu kommen.

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Sommergrippe vorbeugen mit Naturheilkunde

Sommergrippe vorbeugen mit Naturheilkunde

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Grippe oder grippaler Infekt?

Wir verwenden das Wort Grippe relativ unbedarft, meinen aber in der Regel einen grippalen Infekt. Eine echte Grippe ist eine schwere Infektion mit Influenzaviren, die für immunschwache Menschen sogar lebensgefährlich sein kann. Ein grippaler Infekt ist ebenfalls eine virale Erkrankung, verläuft jedoch meist harmloser, gleichwohl unangenehm.

Hauptsymptome sind in beiden Fällen zunächst Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen und Fieber, später gefolgt von Niesen, Schnupfen und Atemwegsinfekten bis hin zur Lungenentzündung. Da es sich um virale Erkrankungen handelt, helfen Antibiotika nicht. Mittel wie Tamiflu sind in letzter Zeit zu Recht kritisch hinterfragt worden. Die Naturheilkunde bietet eine Reihe von vorbeugenden Maßnahmen, die in beiden Fällen wirksam sind.

Vorbeugung gegen Sommergrippe und andere virale Infekte

Das Wort von der Erkältung ist gar nicht verkehrt. Durch die Kälte werden die Schleimhäute schlechter durchblutet und weniger mit Antikörpern versorgt. Dadurch haben die Viren leichteres Spiel. Erste Maßnahme ist also der Wollpulli.

Die Nächte sind doch schnell kühler als gedacht, auch wenn sie noch zum Draußensitzen einladen. Sorgen Sie besser vor und halten Sie sich warm. Wechselwarmes Duschen stärkt wie allgemein bekannt die Abwehr, nur machen müsste man es halt – aber seien Sie versichert, wenn Sie sich einmal daran gewöhnt haben, möchten Sie es nicht mehr missen.

Ein weiterer Aspekt ist Bewegung an frischer Luft. Diese einfachen Maßnahmen werden leider viel zu oft ignoriert. Statt fernsehen lieber eine Stunde zu Fuß gehen und so den Tag „verdauen“. Somit wären wir auch bei der Ernährung angekommen: hochwertiges Obst und Gemüse steht zu dieser Jahreszeit reichlich zur Verfügung. Hochwertig bedeutet biologisch angebaut, am besten Demeterqualität und vom Bauern um die Ecke also aus regionaler Produktion.

Die sekundären Pflanzenstoffe zum Beispiel Farbstoffe und Vitamine wirken fast alle antioxidativ, abwehrstärkend und teilweise direkt antiviral.

Ein paar Heilpflanzen für die Abwehr und gegen Viren

Die genannten Pflanzen sollten in die Ernährung eingebaut werden, können aber auch als Tee getrunken werden, am besten morgens und abends:

  • Meerrettich ist durch die enthaltenen Senföle ein potentes antimikrobielles Mittel, er verhindert außerdem bakterielle Superinfektionen
  • Ingwer wirkt über ätherische Öle antiviral
  • Thymian enthält Thymol eine ebenfalls stark desinfizierendes ätherisches Öl

Zwei Schüssler Salze zur Vorbeugung

Simpel ausgedrückt braucht die Abwehr Eisen und Zink. Droht ein Infekt nehmen wir das Schüssler Salz Nummer drei Ferrum phosphoricum als D12 häufig ein. Zur Unterstützung können wir außerdem dreimal täglich eine Tablette der Nummer 21 Zincum chloratum als D6 einnehmen. Zur genauen Anwendung der Schüssler Salze können Sie folgende Artikel lesen:

Bildnachweis: Saharrr / stock.adobe.com

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