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Sollten Sie Ubuntu Windows vorziehen?

Lesezeit: 2 Minuten Ubuntu, eine Linux-Distribution, ist ein Open-Source-Betriebssystem für PCs und andere elektronische Geräte. Die erste Linux-Version gab es 1991, Ubuntu wurde 2004 entwickelt. Mittlerweile nutzen ca. 25 Millionen Benutzer Ubuntu. Lohnt sich der Umstieg für Sie?

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Einfache Installation

Wenn Sie Ubuntu installieren, werden gleichzeitig auch ein Browser, ein Office-Paket, ein Bildbearbeitungsprogramm, ein Chatclient, ein Brennprogramm sowie ein Video- und DVD-Player installiert. Diese Installation geschieht vollautomatisch. Sie können Sie ohne Linux-Vorwissen vornehmen.

Viele individuelle Anpassungsmöglichkeiten

Im Kernel, den Kern des Betriebssystems von Ubuntu, sind alle für den Neustart des PCs benötigten Programme enthalten. Bei Ubuntu können Sie diesen Kern selbst verändern, neben dem Quellcode gilt dies für alle Einstellungen. Die Anpassung an Ihren Rechner und an Ihre spezifischen Bedürfnisse ist somit gut möglich. Der Kern des Betriebssystems ist sehr klein, wodurch das System schneller läuft.

Freie Software, freie Programme, einfache Installation

Viele Programme können heruntergeladen werden, der Großteil ist frei und sehr gut. Sie müssen keine Lizenz-Schwierigkeiten befürchten. Sie sind außerdem nicht von einem Software-Produzenten abhängig. Die meisten Anpassungen, die Sie vornehmen, können Sie ohne Neustart ausführen. Die Installation geschieht über ein Softwareinstallationstool. Darüber können Sie nach Stichworten im Internet suchen. Das Programm schlägt Ihnen geeignete Programme vor, wodurch Sie sich mühsames Suchen ersparen.

Sicherheit

Ubuntu ist sehr stabil und sehr zuverlässig. Jedes Programm kann für verschiedene User unterschiedliche Zusatzrechte bekommen. Ubuntu ist sehr gut geschützt gegen Viren und Trojaner. Da zurzeit noch vergleichsweise wenige Menschen Linux-Distributionen nutzen, sind sie vor Viren- und Hackerangriffen recht sicher.

Systemreparatur – Vor- oder Nachteil von Ubuntu?

Wenn Sie Ubuntu kennen, wird Ihnen die Reparatur leicht fallen. Allerdings setzt dies voraus, dass Sie sich mit der Software auseinandersetzen möchten, sonst werden Sie etwas frustriert sein. Ubuntu ist jedoch benutzerfreundlich gestaltet. Wenn Sie selbst nicht mehr weiterwissen sollten, können Sie auf eine große und hilfsbereite Internetcommunity zurückgreifen.

Bei Ubuntu werden alle Einstellung ins "Home"-Verzeichnis kopiert. Damit können Sie mit wenigen Mausklicks alles sichern. Wenn Sie ein neues System aufsetzen, ist so alles wieder da.

Weitere Vorteile

Die Weiterentwicklung geschieht zügig. Sie können mit entwickeln, ihr erworbenes Wissen teilen und bei der Behebung von Fehlern helfen.

Vom technischen Aspekt her gesehen ist Linux das führende Betriebssystem.

Nachteile von Ubuntu

Ubuntu benötigt freie Software. Diese wird oft zwar unterstützt, jedoch nicht immer fehlerfrei dargestellt. Einschränkend kann man feststellen, dass diese Fehler in der Regel geringfügig sind.

Die Anzahl von Spielen, die sich mit Linux-System spielen lässt, ist im kommerziellen Bereich noch begrenzt.

Windows-Programme laufen nicht. Teilweise können Sie dieses Problem allerdings mit dem Windows-Emulator WINE umgehen.

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