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Sodbrennen in der Schwangerschaft mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Eine große Anzahl der Schwangeren, man spricht von ca. 70% aller Frauen leidet unter Sodbrennen und dyspeptischen Beschwerden, die mit den biochemischen Mineralsalzen nach Dr. med. Schüßler gut behandelbar sind.

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Sodbrennen in der Schwangerschaft mit Schüßlersalzen behandeln

Sodbrennen in der Schwangerschaft mit Schüßlersalzen behandeln

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Der Ausgangspunkt für die brennenden Schmerzen hinterm Sternum (Brustbein, das so genannte Schlundbrennen, saure Aufstoßen und Druckgefühl im Magenbereich ist der Gaster (Magen) selbst. Im physiologisch gut funktionierenden Magen befindet sich eine 0,5 % Salzsäure, die von den Belegzellen, die sich wiederum in der Magenschleimhaut befinden, hergestellt wird. Sie hat die Funktion, die eingenommenen Speisen zu verdauen und pathologische (krankmachende) Keime und Bakterien aus der Nahrung undschädlich zu machen.

Gesunde Anatomie hält die Magensäure in Schach

Da es sich um eine gefährliche Säure handelt, ist die Magenwand mit einer speziellen Schutzschleimhaut ausgekleidet, um das umgebende Körpergewebe nicht zu schädigen. Die Öffnungen zum Zwölffingerdarm und auch zur Speiseröhre sind durch einen starken Schließmuskel abgedichtet. Sie werden als der untere Ösophagussphinkter und als Pylorus (Magenpförtner) bezeichnet. Es handelt sich bei beiden Ausgängen um eine funktionelle Hochdruckzone im Übergang zwischen Speiseröhre und Magen. Es werden hiermit die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre und des Zwölffingerdarm vor dem Zurückfließen der Magensäure, dem so genannten Reflux geschützt.

Die entsprechende Menge der produzierten Magensäure hängt von verschiedenen Faktoren ab. So produzieren die Becherzellen die Magensäure in der Nacht und speichern sie auch in diesem Bereich. Während des Tages und je nach Bedarf (bei Stress und Nahrungsaufnahme) wird die entsprechende Salzsäuremenge sezerniert (abgegeben). Auslöser für die vermehrte Abgabe an Magensäure können unter anderem reichhaltig-fettige Speisen, Arzneimittel oder gar das hastige Essen sein.

Besonderheiten in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft gibt es jedoch noch zwei weitere Faktoren, die für das Auftreten des Sodbrennens verantwortlich gemacht werden können:

  • Zum einen kann die hormonelle Veränderung im Organismus der werdenden Mutter eine Schwächung der Sphinkter-Muskulaturen der Speiseröhre und des Magens verursachen und
  • Zum anderen kann bei der fortschreitenden Gravidität (Schwangerschaft)
    durch den heranwachsenden Föten der Druck auf den Magen erhöht werden,
    sodass ein Reflux (Rückfluss an Magensäure) entstehen kann.

In genau beiden Fällen können die unten aufgeführten biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. W. Schüßler durch eine regelmäßige Einnahme auf ein Minimum der Beschwerden verringert werden. In vielen Fällen kommt es auch zu einem völligen Stillstand dieser Beschwerden.

Folgende Schüßlersalze haben sich bei Schwangeren sehr bewährt:

Die Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 in Verbindung mit der Nr. 8 Natrium chloratum D6 und Nr. 11 Silcea D12 sind die klassischen Säureblocker aus der Biochemie. So können diese sowohl bei akuten als auch „chronischen“ Sodbrennen und dyspeptischen Beschwerden (wie saures Aufstoßen, Völlegefühl und Magendruck) regelmäßig mit jeweils 3 mal täglich 3 Tabletten lutschend eingenommen werden.

Zusätzlich kann zur Schlafenszeit auch noch die Nr. 23 Natrium bicarbonicum D6 mit 5 Tabletten für eine Verringerung der Salzsäureproduktion eingenommen werden. Die Nr. 23 Natrium bicarbonicum D6 hat, wie alle einzusetzenden Schüßlersalze, eine ausgleichende Funktion auf den Organismus und hier speziell auf die sich in der Magenschleimhaut befindlichen Becherzellen.

Um einer Erschlaffung der jeweiligen Schließmuskeln vorzubeugen, kann die werdende Mutter während der Schwangerschaft die biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. W. Schüßler in Kombination mit Nr. 1 Calcium fluoratum D12, Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 und Nr. 11 Silcea D12 mit jeweils 3 mal täglich 3 Tabletten einnehmen. Hierdurch wird die Schließmuskulatur der Speiseröhre und des Magens entsprechend gefestigt und gleichzeitig wieder elastisch gemacht.

Sollten sich die Beschwerden jedoch nicht nach der regelmäßigen Einnahme der Schüßlersalze wesentlich bessern, so sollten Sie so einen Heilpraktiker oder Ihren Frauenarzt aufsuchen.

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