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So wenden Sie das Schüßlersalz Nr. 22 Calcium carbonicum an

Lesezeit: 2 Minuten Calcium carbonicum Hahnemanni wird auch als kohlensaurer Kalk bezeichnet und befindet sich im menschlichen Organismus hauptsächlich in den Knochenzellen und in den Zähnen. Fehlt dieses Mineralsalz im Körper, so kommt es zur gesteigerten neuromuskulären Erregbarkeit und zu Spasmen (Krämpfen) der Hohlorgane. Es wird heute bei diversen Knochen-, Hauterkrankungen eingesetzt. Lesen Sie hier wie Sie Calcium carbonicum richtig anwenden.

2 min Lesezeit
So wenden Sie das Schüßlersalz Nr. 22 Calcium carbonicum an

So wenden Sie das Schüßlersalz Nr. 22 Calcium carbonicum an

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Calcium carbonicum hat eine hervorragende Wirkung auf das vegetative Nervensystem, bei auftretenden psychischen und physischen Erschöpfungszuständen durch Überarbeitung und wenig Schlaf. Des Weiteren wirkt es sehr gut bei chronischen Atemwegserkrankungen, bei denen andere Schüßlersalze keine großartige Wirkung gezeigt haben.

Liegt eine Stase (Stauung) in den Lymphdrüsen, z.B. in Form einer Lymphdrüsenschwellung vor, dann ist dieses biochemische Mineralsalz genau das Richtige. Des Weiteren wird es häufig in der Kinderheilkunde erfolgreich eingesetzt.

Die folgenden Modalitäten weisen bei den unten aufgeführten Erkrankungen den Weg zu diesem Schüßlersalz:

Verschlimmerung durch:

  • geistige und körperliche Anstrengung
  • Tageslicht, Geräusche jeglicher Art, Sprechen und Bewegen
  • Kälte in jeglicher Form
  • Wasser und das Waschen damit
  • Migräneattacken mit Zunahme der Schmerzen tagsüber, abends mit Nausea (Übelkeit) und Emesis (Erbrechen), periodische immer wiederkehrend alle 14 Tage
  • feuchte Luftfeuchtigkeit und feucht-kaltes Wetter
  • bei Vollmond
  • beim Stehen

Verbesserung durch:

  • trockenes Wetter und trockenes Klima
  • Liegen auf der schmerzhaften Seite
  • Niesen (Kopf- und Nackenschmerzen)
  • Heiße Anwendungen bei Kopfschmerzen
  • Liegen in Dunkelheit
  • bei Ruhe

Calcium carbonicum kann für folgende Erkrankungen eingesetzt werden:

  • Abheilung von Haut- und Schleimhauterkrankungen
  • Ekzeme
  • Knochenerkrankungen wie Osteoporose
  • Neurodermitis
  • Knochenwachstumsstörungen (in Verbindung mit Schüßlersalz Nr. 2)
  • Muskelkrämpfe auch Angina pectoris (Herzenge)
  • häufige Angstzustände
  • Appetitmangel
  • übelriechende Ekzeme
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Sodbrennen mit saurem Aufstoßen (in Verbindung mit Schüßlersalz Nr. 9)
  • blutig-rissige spröde Lippen
  • Magen-Darm-Krämpfe
  • Erhöhte Reizbarkeit bis zur Aggressivität
  • Rasselgeräusche in den Bronchen bei einer Bronchitis
  • Ziegenpeter (Mumps) schmerzhafte Anschwellung der Ohrspeichel- und Unterkieferdrüsen
  • Schwäche in den Beinen
  • unruhiger Schlaf
  • Appetitlosigkeit
  • Adipositas (Fettsucht)
  • Hypertrophie (Vergrößerung) der Tonsillen (Rachenmandeln)
  • chronische Magen- und Darmschleimhautentzündung
  • Dysmenorrhöe (schmerzhafte Regelblutung)
  • Beschwerden im Klimakterium (Wechseljahre)
  • Parästhesien (Kribbeln, Ameisenlaufen, Taubheitsgefühl) in den Extremitäten
  • Periostitis (Knochenhautentzündung)
  • Milchschorf
  • benigne (gutartige) Prostatavergrößerung
  • Unterstützung bei Diabetes mellitus
  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • vermehrtes Schwitzen am Kopf und im Nacken
  • Zähneknirschen in der Nacht beim Schlafen
  • Karies

Wie Sie erkennen können, bietet dieses Schüßlersalz eine große Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten. Sollte dieses biochemische Mineralsalz zu Ihren Beschwerden mit den oben aufgeführten Modalitäten passen, so nimmt man dieses Schüßlersalz über einen längeren Zeitraum mit jeweils dreimal täglich vier Tabletten ein.

Bildnachweis: PhotoSG / stock.adobe.com

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