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So wenden Sie das Ergänzungssalz Nr. 19 Cuprum arsenicosum an

Lesezeit: 2 Minuten Dieses Schüßlersalz wird auch als Kupferarsenit bezeichnet. Kupfer ist ein Spurenelement, das im menschlichen Körper überwiegend im Skelett, der Muskulatur, den inneren Organen und auch im Gehirn zu finden ist. Lesen Sie in diesem Artikel, wann Sie das Ergänzungssalz Nr. 19 Cuprum arsenicosum anwenden können.

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So wenden Sie das Ergänzungssalz Nr. 19 Cuprum arsenicosum an

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Wozu benötigt unser Körper Kupfer?

Kupfer wird in der Leber, im Gehirn, im Herzen, in der Milz und in den Nieren gespeichert. Kupfer ist genauso wie Mangan und auch Magnesium ein Enzym-Aktivator im Organismus.

Bei einem bestehenden Mangel kann es zu einer Eisenstoffwechselstörung mit der entsprechenden fehlerhaften Sauerstoffaufnahme der Erythrozyten (rote Blutkörperchen, zuständig hier das Hämoglobin = Blutfarbstoff) kommen. Durch das Mitwirken am Eisenstoffwechsel stabilisiert es das Immunsystem.

Des Weiteren kommt es zu Knochenbildungsstörungen und zu einer vermehrten Pigmentierung der Haut. Genauso kommt es zu einem schnelleren Ergrauen der Haare. Kupfer wird für das so wichtige Immunsystem und den entsprechenden Einsatz dieses Abwehrsystems benötigt. Bei Nervenentzündungen, Hexenschuss oder Ischialgie, Magen-Darm-Entzündungen und bei Muskelkrämpfen wird dieses Spurenelement unbedingt benötigt.

Wo wird Cuprum arsenicosum in der Therapie eingesetzt?

In der Schüßlersalz-Therapie wird dieses biochemische Mineralsalz als Spasmolytikum (Entkrampfungsmittel) gegen jegliche Art von Krämpfen angewandt. Hierbei ist der Wadenkrampf genauso wie Muskelkrämpfe, Dysmenorrhoe (krampfende Schmerzen während der Periode) als auch Koliken der Verdauungsorgane zu verstehen.

Auch beim krampfartigem Husten, Asthma bronchiale oder auch bei einem bestehenden Fieberkrampf kann es erfolgreich mit den anderen Schüßlersalzen in Kombination eingesetzt werden.

Folgende Modalitäten weisen bei einem Beschwerdebild auf dieses Ergänzungssalz hin:

Verschlimmerung der Symptome:

  • nach Mitternacht
  • vor der Periode (z.B. als PMS)
  • bei Eintritt der Mondphase in den Neumond
  • bei Kälte
  • bei Erbrechen oder Berührung

Verbesserung der Symptome:

  • nur Erleichterung durch aufstehen und gehen
  • beim Trinken von kaltem Wasser
  • nach dem Schwitzen

Cuprum arsenicosum kann für folgende Beschwerden eingesetzt werden:

  • Epilepsie (jedoch nur mit Absprache des behandelnden Arztes oder Heilpraktikers)
  • Erkrankungen in Folge von Band-, Spül- oder Madenwürmern
  • Entzündungen aufgrund von Bakterien oder Viren (die von Kupfer abgetötet werden)
  • Unterstützung der Nebennieren und deren Funktionen im Organismus
  • Depressionen
  • Hypertonie
  • Hyperaktivität bei Kindern und Erwachsenen
  • Immunschwäche
  • Anämie (Blutarmut = z.B. junger Frauen)
  • Schlafstörungen
  • Burn-out-Syndrom
  • Gangstörungen aufgrund von schmerzhaften Muskelverkrampfungen
  • Angina pectoris (Herzenge)
  • Osteoporose
  • Morbus Raynaud
  • Nierenschwäche mit Ödembildungen unter den Augenlidern

Dieses Ergänzungssalz nach Dr. med. W. Schüßler kann mit fast allen anderen biochemischen Mineralsalzen kombiniert werden. Bei bestehenden Beschwerden können von diesem Schüßlersalz zweimal täglich fünf Tabletten gelutscht werden.

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