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So verstehen und behalten Sie Fremdwörter leichter

Lesezeit: 2 Minuten Fremdwörter sind nicht jedermanns Sache. Manche kennen kaum Fremdwörter, andere vermeiden sie. Viele Menschen haben Angst, Wörter falsch einzusetzen oder zu verwechseln. Schließlich ist mit der deutschen Sprache alleine bestens auszukommen. Aber was machen Sie, wenn ein Gesprächspartner mit Fremdwörtern nur so jongliert und Sie nichts mehr verstehen? Wir zeigen Ihnen, mit welchen Hilfsmitteln Sie Fremdwörter leichter verstehen und behalten.

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So verstehen und behalten Sie Fremdwörter leichter

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Von Fremdwörten den Sinn und Gebrauch verstehen
Das schönste Fremdwort nützt nichts, wenn es einfach so dasteht, etwa: variabel = veränderlich. Dann können Sie es zwar auswendig lernen, werden es aber auch schnell wieder vergessen. Ein wenig mehr Hilfestellung, um zu verstehen, wie Fremdwörter gebraucht werden, bietet das Fremdwörterlexikon: Es führt die Herkunft eines Wortes an und die möglichen Bedeutungen.
Besonders wenn Sie Fremdsprachen wie Latein oder Französisch gelernt haben, können Sie sich mit den Herkunftsangaben eine hilfreiche Brücke bauen. Aber auch das ist alles noch sehr abstrakt und kann schnell wieder vergessen werden.
Diese Technik ist wirkungsvoller: Sie machen sich den Sinn eines Wortes bewusst, indem Sie sich Beispiele aus dem täglichen Sprachgebrauch dazu anschauen. Die eine oder andere Verwendung des Fremdwortes wird Ihnen bekannt vorkommen, einen AHA-Effekt auslösen, Ihnen die Angst nehmen oder Ihnen einfach Sicherheit für den eigenen Gebrauch geben.

Die Fremdwörter mit Bildern verbinden
Ein bewährter Kniff, sich Fremdwörter zu merken, sind bildhafte Verknüpfungen mit dem ganzen Wort oder Wortteilen. Das funktioniert deshalb gut, weil unser Gehirn dabei verschiedene Sinneswahrnehmungen kombiniert – dies ist die natürliche Art zu lernen. Und so verknüpfen Sie Fremdwörter mit Bildern: Verwandeln Sie das Fremdwort in einen ähnlich klingenden Begriff, den Sie kennen. Dabei können Sie auch ganze Buchstaben weglassen, vertauschen oder verändern. Zum Beispiel: Aus Dogma (starrer Lehrsatz, kirchlicher Glaubenssatz) bilden Sie droht mir. Bei längeren Wörtern wählen Sie mehrere bekannte Ausdrücke.

Aus diesen Wörtern basteln Sie bildhaft eine Situation oder eine Geschichte, mit der Sie idealerweise gleich das Fremdwort erklären. Zu droht mir stellen Sie sich einen Geistlichen vor, der mit erhobenem Zeigefinger auf Sie einredet.  Im letzten Schritt machen Sie sich diese Verknüpfung noch einmal bewusst. Wenn das Fremdwort das nächste Mal fällt, denken Sie an Ihr persönliches Bild und die Bedeutung kommt Ihnen leichter in den Sinn.

Fremdwörter notieren und lernen
Wenn Sie eifrig und ehrgeizig sind, können Sie die Fremdwörter, denen Sie nachforschen, gezielt lernen. Schreiben Sie sie mit den für Sie wichtigen Informationen – etwa mit Beispielen zum alltäglichen Sprachgebrauch oder mit Ihrer Bildergeschichte – auf einen Zettel oder auf Karteikärtchen. Damit können Sie immer mal wieder oder regelmäßig Ihr Wissen prüfen.

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