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So vermeiden Sie Durchfälle bei Antibiotika-Therapie

Lesezeit: < 1 Minute Mussten auch Sie schon Antibiotika einnehmen? Hatten Sie als Nebenwirkung der Antibiotikaeinnahme Durchfall? Waren Sie verunsichert, ob Sie die Antibiotikabehandlung abbrechen sollen? Woher kommt der Durchfall bei einer Antibiotikatherapie? Lesen Sie diesen Artikel und erfahren Sie, wie Sie künftig Durchfälle bei der Antibiotikabehandlung vermeiden können.

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So vermeiden Sie Durchfälle bei Antibiotika-Therapie

So vermeiden Sie Durchfälle bei Antibiotika-Therapie

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Hatten Sie nach der Einnahme von Antibiotika schon einmal Durchfall? Was Sie darüber wissen sollten finden Sie im Folgenden konzise dargestellt.

Warum sind Durchfälle oft eine Begleiterscheinung bei einer Antibiotika-Therapie?

Ein Antibiotikum hat die Aufgabe in Ihrem Körper schädliche Bakterien zu vernichten. Dabei werden allerdings nicht nur schädliche Bakterien, sondern auch für Ihren Darm und Körper nützliche Bakterienstämme eliminiert. Die gesunde Darmflora gerät aus dem Gleichgewicht. Durchfälle können die Folge davon sein.

Sollten Sie bei Durchfällen die Antibiotika-Therapie abbrechen?

Nein, auf keinen Fall. Die Gefahr wäre in diesem Fall sehr groß, dass sich die schädlichen Bakterien in Ihrem Darm wieder vermehren oder sogar resistent gegen das Antibiotikum werden. Ihre Infektion könnte sich in diesem Fall weiter ausbreiten und viel schwerer behandelbar sein.

Ist die Einnahme von Durchfall-Mitteln sinnvoll?

Viele bekannte Durchfallpräparate hemmen die Bewegungen Ihres Darms. So kann „normaler“ Durchfall in den meisten Fällen gut behandelt werden. Bei einer bakteriellen Infektion ist es jedoch erwünscht, dass die abgetöteten Bakterien und Giftstoffe so schnell wie möglich aus dem Darm ausgeschieden werden.

Dies ist jedoch nicht gewährleistet, wenn Sie ein Durchfallpräparat einnehmen, das Ihre Darmbewegungen hemmt. Aus diesem Grund rate ich Ihnen, ein Mittel einzunehmen, das Ihre Darmbewegungen nicht verlangsamt.

Darmpräparate mit Arzneihefe sind ideal bei Durchfallerkrankungen als Folge einer Antibiotika-Therapie

Arzneihefe hat den großen Vorteil, dass sie die Bewegungen Ihres Darms nicht einschränkt. Die Giftstoffe und abgetöteten Bakterien können somit schnell aus Ihrem Darm ausgeschieden werden. Zudem hat die Arzneihefe (zum Beispiel Perenterol) den Vorteil, dass sie Gifte im Darm unschädlich machen kann und die geschädigte Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringt.

Tipp: Die Arzneihefe können Sie bereits gleichzeitig mit dem Antibiotikum einnehmen. So können Sie Durchfall vermeiden und gleichzeitig Ihre Darmflora schützen.

Bildnachweis: john9595 / stock.adobe.com

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