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So surfen Sie in 3 Schritten anonym mit einem VPN-Client

Lesezeit: 2 Minuten VPN steht kurz für "Virtual Private Network" und erlaubt dem Anwender sich anonym im Internet zu bewegen. Notwendig wird dafür ein VPN-Client, welcher die versendeten und empfangenen Pakete abfängt und sie über eine eigene IP umleitet.

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So surfen Sie in 3 Schritten anonym mit einem VPN-Client

Lesezeit: 2 Minuten

Die eigentliche Adresse (IP) des Internetanschlusses bleibt damit verborgen. Anonym surfen erlauben VPN-Programme, die besseren VPNs sind jedoch in aller Regel kostenpflichtig.

So funktioniert das private Netzwerk mit einem VPN-Client

Bei einem VPN-Server wird gewissermaßen ein Tunnel zwischen dem Internet und dem eigenen Internetanschluss hergestellt. Der Anwender wählt sich auf den Proxyserver des VPN ein, welcher sich dann wiederum mit dem Internet verbindet. Auf diese Weise können Fremde nicht die IP des Anwenders abfragen, sondern erhalten immer nur die des zwischengeschalteten Proxyservers.

Einige Anbieter greifen noch auf sogenanntes Onion Routing zurück, wo die Verbindung über zusätzliche Knoten verschlüsselt und weitergeleitet wird. So lässt sie sich nicht einfach zurückverfolgen. Der VPN-Client selber kann ebenfalls auf eine Verschlüsselung in Form eines VPN-Protokolls zurückgreifen. All diese Mechanismen erlauben es Ihnen, anonym surfen zu können, ohne Ihre Identität unfreiwillig öffentlich darzulegen.

In drei Schritten anonym surfen mit Hilfe von einem VPN-Client

1. Die Vorbereitungen

Unabhängig vom VPN, benötigen Sie natürlich einen aktiven Internetzugang, denn dieser wird durch den Proxyserver nicht ersetzt. Im zweiten Schritt sollten Sie für sich selber entscheiden, ob Sie auf eine kostenfreie Variante zurückgreifen oder für einen leistungsstarken VPN gern auch etwas investieren möchten.

Im Internet finden Sie zahlreiche Tests und Expertenmeinungen darüber, welcher VPN-Client gute Ergebnisse erzielt und wie sicher die hergestellte Verbindung tatsächlich ist. Kostenlose Angebote haben offensichtlich den Vorteil, dass Sie dafür kein Geld zahlen müssen.

Diese virtuellen Netzwerke sind aber meist wesentlich langsamer als kostenpflichtige Angebote, was sich beim Surfen und speziell beim Download negativ auswirken kann. Möchten Sie einen VPN-Client regelmäßig nutzen, um anonym surfen zu können, sollten Sie sich für eine kostenpflichtige und schnelle Variante entscheiden.

2. Die Software nutzen

Kostenlose VPN und Proxyserver können meist schon im Browser abgerufen werden, wo Sie dann weitere Einstellungsmöglichkeiten erhalten, beispielsweise ob Skripte oder Cookies entfernt werden sollen. CyberGhost gilt als eine einfache und kostenfreie Lösung, die allemal ausreicht, um ab und an ein GEMA-gesperrtes YouTube Video anzuschauen oder auf lokal beschränkte Inhalte zurückzugreifen.

Wünschen Sie sich einen professionellen VPN-Client, müssen Sie in der Regel einen Betrag von rund 5 bis 20 Euro pro Monat investieren. Mit diesen können Sie anonym surfen und müssen keine hohen Geschwindigkeitsverluste fürchten. Als gute Dienste gelten in diesem Bereich zum Beispiel VPN4All, Swiss VPN, Hide my Ass oder IP Vanish. 

Bei der Wahl der Software sollten Sie darauf achten, dass diese ihren Sitz im europäischen Raum hat. Trotz der Verschlüsselung sind Dienste mit Sitz in den USA aufgrund des Patriot Acts verpflichtet Daten auf Anfrage herauszugeben. Europäische Dienste unterliegen keiner derartigen Beschränkung, wodurch der Gesetzgeber nicht einfach eine Herausgabe Ihrer Daten und der Logs verlangen kann. Die Software "TOR" gilt als Vorreiter und Branchenführer.

Bei diesem VPN wird mittels Onion-Proxy noch zusätzlich verschlüsselt, um eine wirklich zuverlässige Anonymität zu garantieren. Diese Sicherheit bremst durch die zahlreichen Weiterleitungen aber die Geschwindigkeit.

3. Anonym surfen mit dem VPN

Haben Sie Ihr Programm installiert oder den entsprechenden Dienst über den Browser genutzt, können Sie sich anonym im Internet bewegen. Achten Sie darauf, dass diese Anonymität nur gewährleistet ist, solang das Programm beziehungsweise der Dienst auch aktiv ist. Eine einmalige Aktivierung reicht also nicht aus.

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