Haus & Garten Praxistipps

So sparen Sie Wasser im Garten ein

Lesezeit: 2 Minuten Mit den warmen Tagen kommt die Zeit der Gärtner. Endlich treiben die Stauden aus und die ersten Samen können in die Erde. Mit der Wärme kommt aber auch die Zeit des Gießens. Dieser Artikel gibt Ihnen einige Tipps, wie Sie im Garten Wasser sparen können.

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Morgens gießen und anschließend hacken

Wasser sparen Sie schon allein durch den richtigen Zeitpunkt des Gießens. In der Mittagshitze verdunstet ein großer Teil des Wassers, ehe es an die Wurzeln der Pflanzen gelangt. Gießen Sie am besten morgens und wenn es nicht anders geht am Abend. Allerdings gießen Sie dann möglichst nur auf den Boden damit die Pflanzen nicht mit nassen Blättern in die Nacht gehen.

Wenn Sie im Gemüsegarten, gleich nach dem Gießen, den Boden durch flaches Hacken lockern, kommen die Pflanzen auch bei Hitze gut über den Tag. Fester Boden ist von kleinen Kapillaren durchzogen, durch die viel Wasser verdunstet. Das Hacken zerstört die feinen Kanäle und spart Ihnen so Wasser.

Besser selten, aber effektiv Gießen und Wasser sparen

Es ist besser selten, dafür aber durchdringend, zu gießen. Wenn Sie oft gießen, aber immer nur die oberste Bodenschicht durchfeuchten, bilden Ihre Pflanzen auch nur in dieser Schicht Wurzeln. Gießen Sie dagegen seltener, aber tiefgründig, treiben die Pflanzen ihre Wurzeln in diese tieferen Schichten und überstehen so auch einmal eine trockene Phase.

Wenn Sie sich das regelmäßige Hacken ersparen wollen, können Sie den Boden auch mit einer dünnen Mulchschicht abdecken. Dazu können Sie klein gehäckselte Gartenabfälle verwenden oder den Rasenschnitt vom Mähen, vorausgesetzt, Sie haben darin keine Unkrautsamen. Die Mulchschicht darf nur so dick sein, dass noch genügend Luft darunter kommt. Unter einer zu dicken Schicht leiden die Pflanzen mehr, als dass sie nutzt.

Weitere Tricks zum richtigen Umgang mit Wasser

Frisch gepflanzte Setzlinge oder Stauden brauchen zum Anwachsen besonders viel Wasser. Formen Sie neben den Pflanzen eine Gießmulde, in die Sie das Wasser hineingießen, so gelangt es direkt an die Wurzeln. Sie können auch kleine Tontöpfe neben die Pflanzen in die Erde setzen und in diese Gießen. Bei Tomaten, die feuchte Wurzeln, aber kein feuchtes Laub mögen, ist diese Methode empfehlenswert.

Im Hochsommer sparen Sie allein dadurch Wasser, dass Sie Ihren Rasen etwas länger wachsen lassen. Ein kurz geschnittener Golfrasen braucht viel Wasser. Auf Ihrem privaten Grundstück darf der Rasen auch etwas länger sein.

Sprengen Sie ihn nie in der Mittagshitze. Dabei verdunstet zu viel Wasser.
Beachten Sie bei der Pflanzenauswahl für Ihren Garten die Ansprüche der verschiedenen Arten. Sonnenanbeter kommen mit Trockenheit besser zurecht.

Achten Sie bei der Bewässerung auf die verschiedenen Pflanzensorten

Andere Pflanzen brauchen einen feuchten Boden, um sich optimal zu entwickeln, zum Beispiel Hortensien, Azaleen oder Rhododendren. Diese gehören daher in den Halbschatten. Ihre Küchenkräuter aus dem sonnigen Süden, wie Lavendel, Rosmarin, Thymian, Ysop und ähnliche kommen an heißen Tagen auch mit weniger Wasser aus. Sie können ruhig in der vollen Sonne stehen.

Um besser das Wasser zu halten und somit zu sparen, braucht die Bodenschicht nicht nur einen Sonnenschutz, sondern auch einen Schutz gegen austrocknenden Wind. Im Gemüsegarten sind daher kleine Hecken um die Beete hilfreich. Pflanzen Sie Sträucher an den Rand des Gartens als Windschutz.

Gießen Sie am besten mit abgestandenem Wasser aus der Regentonne. Es hat die richtige Temperatur und bekommt den meisten Pflanzen besser als Wasser aus der Leitung.

Bildnachweis: Miredi / stock.adobe.com

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