Homöopathie Praxistipps

So setzen Sie Kalium Jodatum im HNO-Bereich ein

Lesezeit: 2 Minuten Das homöopathische Mittel Kalium Jodatum ist vielfältig einsetzbar. Es wirkt gegen verschiedene Formen von Schnupfen und bei Nasennebenhöhlenentzündungen und lindert die Symptome. Das Anwendungsspektrum des Mittels geht aber noch darüber hinaus. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel!

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So setzen Sie Kalium Jodatum im HNO-Bereich ein

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Sie sind häufig erkältet und leiden unter einem festsitzenden Husten? Das Schüssler Salz Nr. 15, Kalium Jodatum, wird bei diesen Beschwerden gerne eingesetzt. Es enthält den Wirkstoff Kaliumjodid, was eine chemische Verbindung von Iodwasserstoffsäure und Kaliumsalz ist.

In Pulverform ist dieser Feststoff geruchsneutral und wird in Alkohol verflüssigt zu einem homöopathischen Mittel. Wird dieses Mittel anschließend potenziert, entfaltet es seine heilende Wirkung bei bestimmten Leiden.

Kalium Jodatum bei Schnupfen einsetzen

Besonders im HNO-Bereich ist Kalium Jodatum ein häufig eingesetztes Mittel. Nasennebenhöhlenentzündungen und Entzündungen der Nasenschleimhäute können mit Kalium Jodatum behandelt werden. Bei Fließschnupfen und allergischem Schnupfen hilft das homöopathische Mittel ebenfalls. Auch Entzündungen und die Bildung von Geschwüren im Hals können ebenso wie Juckreiz im Rachen mit dem Schüssler Salz Nr. 15 behandelt werden.

Typische Symptome sind Atembeschwerden, die besonders nachts oder bei Wärme sehr stark sind. Hinzu kommt häufig ein trockener und krampfhafter Husten mit einem weißlichen Auswurf. 

Die positive Wirkung von Kalium Jodatum bei Schilddrüsenerkrankungen

Bekannt ist das Mittel auch für seine Wirkung auf die Schilddrüse. Patienten, die mit einer krankhaft vergrößerten Schilddrüse zu kämpfen haben, können von Kalium Jodatum profitieren. Das Mittel kann für eine Stabilisierung des Ruhepotentials der Nervenzellen in der Schilddrüse sorgen und hat Einfluss auf den Stoffwechsel der Schilddrüse.

Mehr zum Thema Kalium Jodatum bei einer Schilddrüsenfehlfunktion lesen Sie in diesem Artikel!

Weitere Anwendungsgebiete von Kalium Jodatum

Auch in der Rheumatologie wurden mit Kalium Jodatum schon Erfolge erzielt. Bei Gelenkschmerzen hat das Mittel ebenso eine heilende Wirkung wie bei Knochenschmerzen. Besonders gut wirkt es bei rheumatischen Schmerzen in den Kniegelenken, die nachts im Liegen und durch den Einfluss von Wärme noch schlimmer werden. Auch bei Schmerzen in der Knochenhaut und in den Zehen hilft das homöopathische Mittel.

Bei Bindehautentzündungen kann das Mittel ebenfalls seine positive Wirkung entfalten. In der Potenz C9 helfen zwei bis drei Mal am Tag fünf Globuli.

Das Mittelbild von Kalium Jodatum-Patienten

Kalium Jodatum-Patienten sind redselig und lustig, gleichzeitig aber auch sehr reizbar. Sie können sehr hart in ihrem Verhalten gegenüber ihren engsten Vertrauten sein und auch gegen ihre Kinder. Sie sind gleichzeitig leidenschaftlich und gehässig, fühlen sich verbraucht und leiden unter tiefer Traurigkeit und Furcht. Sie erschrecken sich schnell und können intellektuelle Schwächen mit gelegentlichen Demenzerscheinungen haben.

Ihre Symptome verschlechtern sich durch Druck, Hitze und Berührung der betroffenen Stellen. Auch Feuchtigkeit, Wetterwechsel, kaltes Essen, kalte Milch und Wetterumschwünge verschlimmern die Beschwerden. Eine Verbesserung tritt bei Kühle, Bewegung und frischer Luft ein. 

Wie wird das homöopathische Mittel dosiert?

Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung empfiehlt sich eine Gabe von drei Globuli dreimal täglich in der Potenz C5. Ist die Entzündung ganz akut und geht mit geschwollenen Schleimhäuten, tränenden Augen und Schmerzen in der Stirnhöhle einher, dann sollten einmal stündlich drei Globuli in der gleichen Potenz eingenommen werden. Bei Heuschnupfen helfen viermal täglich drei Kügelchen in der Potenz C5 oder C7.

Bei rheumatischen Beschwerden hilft das homöopathische Mittel Kalium Jodatum in der Potenz C7. Morgens und abends fünf Globuli helfen bei geschwollenen und schmerzenden Gelenken. 

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