Homöopathie Praxistipps

So setzen Sie das homöopathische Mittel Mezereum ein

Das homöopathische Mittel Mezereum wird besonders häufig bei der Behandlung von Herpes zoster eingesetzt. Lesen Sie hier welche anderen Anwendungsgebiete Daphne Mezereum hat und wie die Leitsymptome und Modalitäten von Mezereum aussehen.

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So setzen Sie das homöopathische Mittel Mezereum ein

Daphne Mezereum – das psychische Bild

Menschen, die Mezereum als Konstitutionsmittel brauchen, befinden sich in der Regel in einer gleichgültigen Stimmung. Sie möchten möglichst nicht reden und zeigen wenig Mitgefühl mit ihren Mitmenschen. Wenn man sie zum Reden bringen möchte, reagieren sie aggressiv. Sie können dann sogar äußerst streitlustig sein.

Sie schwanken zwischen Arbeitswut und Abneigung gegen Arbeit. Abends sind sie häufig fröhlich und voller Zuversicht. Auf schlechte Nachrichten reagieren sie mit einem Schreckgefühl in der Magengegend. Gefühlsmäßige Prozesse zeigen sich bei Mezereum-Persönlichkeiten am ehesten auf der Haut in Form von einem Ausschlag.

Stimmungsschwankungen, Traurigkeit und Verwirrung

Menschen, die Mezereum als homöopathisches Konstitutionsmittel benötigen, sind häufig verwirrt. Es fällt ihnen schwer sich auf etwas zu konzentrieren. Besonders geistige Anstrengung fällt ihnen schwer. Wenn sie bei einer geistigen Tätigkeit unterbrochen werden, reagieren sie ebenfalls verwirrt.

Während sie abends mitunter sehr ausgelassen und fröhlich sein können, leiden sie tagsüber an Niedergeschlagenheit und Gefühlen der Sinnlosigkeit. Diese Traurigkeit kann insbesondere durch finanzielle Probleme ausgelöst werden.

Daphne Mezereum – das körperliche Bild

  • Schwindel – Gefühl als ob man auf die linke Seite fällt, mit Flimmern vor den Augen, Ohnmacht durch Kopfschmerzen 
  • Kopfschmerzen – Druckschmerz, berstend, auseinander drückend
  • Augenprobleme – Jucken, Brennen, Feuerfunken vor den Augen
  • Mundbereich – Mundgeruch, wie fauler Käse, süßlich-salziger Geschmack im Mund nach Anstrengung, nächtliche neuralgische Zahnschmerzen
  • Halsschmerzen – drückend, wie von einem Pflock
  • Magen: häufiges Aufstoßen, Schwächegefühl im Magen nach Schreck, Brennen und Druckgefühl im Magen
  • Abdomen – Kneifen und Zusammenziehen in der Darmregion, kolikartige Schmerzen, häufige Blähungen, Durchfall mit Blässe und Ängstlichkeit in der Magengrube
  • Urogenitalregion – häufiges Harnlassen, Brennen beim Urinieren
  • Nacken – Nackenverletzung, Verstauchung, Schleudertrauma mit Wirbelverschiebung
  • Extremitäten: entzündliches Rheuma, Kältegefühl in den Knochen, Schmerzen im Schultergelenk, Zerschlagenheitsgefühl
  • Haut – empfindlich gegen Berührung, kupferfarbene Flecken und Ausschläge, stark juckende Hautausschläge, schlimmer durch Bettwärme, besser durch kalte Anwendungen;
  • Neuralgie – neuralgische Schmerzen die nach Herpes zoster auftreten
  • Essensverlangen – fette und schwere Speisen, Schinkenspeck, Kaffee, heiße Getränke
  • Abneigung gegen – Fleisch, Milch, Tabak

Fazit: Daphne Mezereum wird häufig bei Herpes zoster und neuralgischen Schmerzen nach Herpes zoster eingesetzt. Der Seidelbast ist aber auch ein bekanntes homöopathisches Konstitutionsmittel, das bei Stimmungsschwankungen, Depressionen und Konzentrationsstörungen eingesetzt wird.

Charakteristisch für das Mezereum-Bild sind wiederkehrende Hautausschläge. Werden diese unterdrückt kann es zu vielfältigen Symptomen auf körperlichem oder psychischem Gebiet kommen.

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