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So regelt die IP-Adresse den Datenverkehr im Netzwerk

Lesezeit: 2 Minuten Damit Geräte im Netzwerk kommunizieren können, ist eine klare Regelung erforderlich. Hier kommt die IP-Adresse zum Einsatz, die den Datenverkehr für Computer, Hardware und Internet regelt. Grundlegend bietet die IP-Adressierung viele Vorteile. Sie macht Sie aber, beispielsweise im Internet, auch klar identifizierbar. Wir zeigen Ihnen, was es mit dem kryptischen Zahlencode auf sich hat.

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So regelt die IP-Adresse den Datenverkehr im Netzwerk

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IP steht für Internet Protocol und bezeichnet eine Adresse in Computernetzen. Damit jedes in diesem Netzwerk integrierte Gerät separat ansprechbar ist, wird ihm eine einmalige IP-Adresse zugewiesen. Anhand der IP-Adresse wird sichergestellt, dass Geräte untereinander kommunizieren können. Vergleichbar ist das Prinzip mit einem Telefon. Solange Sie keine Telefonnummer haben, können Sie auch mit dem Gerät selbst wenig anfangen, weil es nicht erreichbar ist.

Was ist die IP-Adresse?

Werden Geräte zu einem Netzwerk verbunden, erhalten Sie automatisch eine einmalige IP-Adresse. Das gilt für das Netzwerk in den eigenen vier Wänden genauso wie für das Internet. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass Daten direkt adressiert werden. Ein Beispiel dafür ist der Aufruf einer Webseite. Wenn Sie die Adresse in Ihrem Browser abschicken, wird Ihre IP-Adresse mit verschickt.

Der Server, auf dem die Internetseite gespeichert ist, weiß so, an welchen Computer er die Daten schicken muss. Der aktuelle Standard für IP-Adressen heißt IPv4. Eine solche IP-Adresse sieht beispielsweise so aus: 192.168.0.1. Die vier Zahlenbereiche lassen sich mit Werten von 0 bis 255 füllen, was das System allerdings begrenzt.

Aktuell werden aber immer mehr neue Endgeräte mit IP-Adresse ausgeliefert. Denken Sie nur an Smartphones, Tablet-PCs aber auch internetfähige TVs oder Haushaltsgeräte, wie Kühlschränke und Waschmaschinen. Damit sich der Nummernschlüssel nicht erschöpft, wird seit einigen Jahren an der Umstellung auf IPV6 gearbeitet. Der 128-Bit-Schlüssel sorgt dafür, dass die IP-Adressen auf lange Sicht unerschöpflich sind.

So ermitteln Sie Ihre IP-Adresse

Um die IP-Adresse Ihres Computers zu ermitteln, starten Sie die Eingabeaufforderung unter Windows und geben dort das Kommando IPCONFIG ein. Hier erfahren Sie aber nur die interne IP-Adresse Ihres Rechners. Wollen Sie wissen, mit welcher Adresse Sie im Internet unterwegs sind, rufen Sie beispielsweise die Internet-Adresse www.wieistmeineip.de auf.

Während die lokale Adresse Ihres Rechners statisch ist, wird Ihnen die IP für den Internetzugang in der Regel dynamisch von Ihrem Internetanbieter zugewiesen. Trennen Sie die Leistung nicht selbst, wird die IP-Adresse im Normalfall alle 24 Stunden vom Provider geändert, indem die Verbindung kurz unterbrochen wird.

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