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So reduzieren Sie die Häufigkeit von Migräneattacken

Lesezeit: < 1 Minute Wenn schon nicht komplett anfallsfrei, dann doch seltener unter Migräne leiden: Das wünscht sich jeder, der die schlimmen halbseitigen Kopfschmerzen kennt. Mediziner und Psychologen raten darum zu einer sinnvollen Stressbekämpfung. Diese lässt nach einer neuen Studie die Anzahl der Attacken deutlich sinken.

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Bewegung hilft doppelt

Dass Bewegung angestauten Stress hervorragend vermindern kann, ist allgemein bekannt. Durch das Ankurbeln des Kreislaufs werden Stresshormone schneller abgebaut. Die körperlichen Symptome der Belastung verschwinden und Sie fühlen sich besser. Zusätzlich lassen sich stressbedingte Kopfschmerzen – vor allem Migräne – spürbar verringern. Dies konnten Wissenschaftler der Uni Kiel beweisen. Sie ließen Migränepatienten dreimal wöchentlich ein leichtes Sportprogramm von 30 Minuten Dauer absolvieren. Dabei walkte eine Gruppe, während die andere joggte. Beide Teams hatten nach zehn Wochen weniger Anfälle. Bei denjenigen, die Walking betrieben, war die Quote noch etwas auffälliger.

Joggen oder Walken – ohne Medikamente weniger Anfälle

Der Grund für das positive Ergebnis liegt tatsächlich im rechtzeitigen Stressabbau. Migränepatienten scheinen eine niedrigere Tolleranzschwelle für Reize zu haben. Daher ist bei diesen Menschen auch schneller die Grenze zu schädlichem Stress erreicht. Zusätzlich ist denkbar, dass die Schmerzen weniger stark empfunden werden, sich also die individuelle Schmerzschwelle absenkt.

Es ist sinnvoll, sich bereits vorbeugend um einen Stressabbau zu bemühen. Da die Vermeidung von Stress kaum möglich ist und zu einer Einschränkung der Lebensqualität führt, kann nur ein richtiges Stressmanagement helfen. Bewegung ist dabei das Non plus ultra.

Mäßig, aber regelmäßig

Das ist die Devise beim Laufen gegen den Schmerz. Wenn Sie, nach Rücksprache mit Ihrem Arzt, mit einem moderaten Training beginnen möchten, sollten Sie darauf achten, dass Sie keinesfalls Ihre Leistungsfähigkeit überstrapazieren.

Bildnachweis: fesenko / stock.adobe.com

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