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So nutzen Sie Ihre FritzBox in 4 Schritten als Mediaserver

Lesezeit: 2 Minuten Musik und Videos sollten heutzutage optimalerweise über das Netzwerk für alle Geräte, wie Computer, Fernseher, Smartphones und Tablet-PCs zur Verfügung stehen. Was technisch aufwendig klingt, lässt sich leicht umsetzen, wenn Sie eine FritzBox in Ihrem Haushalt einsetzen. Wie Sie den Router mit wenigen Mausklicks als Multimediazentrale konfigurieren, zeige ich Ihnen in diesem Artikel.

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So nutzen Sie Ihre FritzBox in 4 Schritten als Mediaserver

Lesezeit: 2 Minuten

Wenn Sie Multimediadateien, wie Videos, Musik und Fotos im Haushalt auf Endgeräte, wie Computer, internetfähige Flachbildfernseher oder Spielekonsolen übertragen wollen, ist normalerweise ein Speicher im Internet, wie ein NAS-Server, erforderlich.

Wenig bekannt ist aber, dass die FritzBox alle Voraussetzungen bietet, um über ihren internen Speicher oder einen via USB-Kabel angeschlossenen Datenträger, Multimediainhalte im Haus zu verteilen. Die Einrichtung stellt erfreulicherweise auch für technisch unerfahrene Nutzer keine hohe Hürde dar.

Machen Sie Ihre FritzBox in 4 Schritten zum Mediaserver

  1. Starten Sie Ihren Browser und geben Sie in der Adresszeile "fritz.box" gefolgt von der Eingabetaste ein.
  2. Klicken Sie in der Baumstruktur auf den "Heimnetz" und entscheiden Sie sich dann per Mausklick für "Mediaserver".
  3. Setzen Sie jetzt einen Haken vor dem Eintrag "Mediaserver aktiv". Damit Sie die FritzBox später als Server eindeutig identifizieren können, vergeben Sie unter "Name" eine aussagekräftige Bezeichnung für den Speicher im Netzwerk.
  4. Bestimmen Sie jetzt unter "Medienquellen im Heimnetz", welche Quellen die FritzBox im Netzwerk zur Verfügung stellen soll. Neben dem internen Speicher können das auch Festplatten oder USB-Sticks sein, die Sie über den USB-Port auf der Rückseite mit dem Router verbinden. Um die Einrichtung an der FritzBox mit den gewählten Einstellungen abzuschließen, tippen Sie jetzt auf "Übernehmen".

So geben Sie Daten, die auf der FritzBox gespeichert sind im Netzwerk wieder

Haben Sie Speichermedien im Netzwerk über die FritzBox freigegeben, werden diese nach dem Standard Universal Plug and Play (UPnP) an alle angeschlossenen Geräte verteilt. UPnP hat den Vorteil, dass die es von allen internetfähigen Endgeräten erkannt wird. Inhalte lassen sich so also nicht nur auf einem Computer wiedergeben.

Stattdessen lassen sich beispielsweise Filme auch auf den Fernseher im Wohnzimmer oder eine angeschlossene Spielekonsole übertragen. An Ihrem Rechner können Sie die Funktionalität ganz einfach testen. Starten sie unter Windows den Windows Media Player. Auf der Programmoberfläche sehen Sie an der linken Seite eine Aufstellung aller Quellen.

Wenn Sie die Einrichtung wie zuvor beschrieben vorgenommen haben, taucht hier der Name auf, den Sie für den Mediaserver vergeben haben. Klicken Sie den Eintrag an, stehen Ihnen Dateien, wie Musik und Videos direkt für die Wiedergabe über das Netzwerk zur Verfügung.

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