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So nehmen Sie Ihrem Kind die Angst vor dem ersten Schultag

Lesezeit: 2 Minuten Viele Kinder freuen sich auf den ersten Schultag, für einige ist er aber mit Ängsten verbunden. Eltern können dazu beitragen, dass diese Ängste genommen werden.

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So nehmen Sie Ihrem Kind die Angst vor dem ersten Schultag

So nehmen Sie Ihrem Kind die Angst vor dem ersten Schultag

Lesezeit: 2 Minuten

Die Einschulung ist für Kinder ein sehr aufregender Tag. Von ihrem gewohnten Kindergartenumfeld haben sie sich bereits verabschiedet und stoßen dann auf viele neue Gesichter und eine völlig neue Umgebung.

Nicht für alle Kinder ist der erste Schultag Anlass zur Freude. Viele haben auch Angst oder sind sehr unsicher mit der neuen Herausforderung, die da auf sie zukommt.

Damit der erste Schultag für Ihr Kind zu einem schönen Erlebnis wird, ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind auf die Einschulung vorbereiten und ihm seine Sorgen und Ängste nehmen.

Vermitteln Sie eine positive Einstellung zur Schule

Natürlich ist die Einschulung ein wichtiger Schritt im Leben Ihres Kindes, Sie sollten ihm aber zu jeder Zeit eine positive Einstellung dazu vermitteln.

Sätze wie „Wenn du in die Schule kommst, wird alles anders…“, „In der Schule gelten andere Regeln als im Kindergarten“ oder „Nimm dich in acht, was in der Schule alles auf dich zukommen wird“ schüren Ängste in Kindern und sollten daher unbedingt vermieden werden.

Es ist wichtig, dass Sie Ihr Kind beim Übergang von Kindergarten zu Schule mit positiven Gedanken stärken und ihm Selbstvertrauen vermitteln.

Ermutigen Sie Ihr Kind, dass es bald zu den Großen gehört und so tolle Sachen wie Lesen oder Schreiben lernen wird. Machen Sie ihm auch Lust darauf, neue Freunde kennenzulernen oder betonen Sie, wenn Kindergartenfreunde in dieselbe Schule kommen.

Schüren Sie keine Sorgen oder Ängste

Erzählen Sie Ihrem Kind in den Wochen vor der Einschulung nichts Schlechtes über die Schule, um ihm keine Angst zu machen und erst gar keinen Raum für Sorgen zu lassen.

Kinder, die mit einer positiven Einstellung an den ersten Schultag herangehen, haben es auch insgesamt leichter in der Schule Fuß zu fassen und sich an das neue Umfeld und die neuen Aufgaben zu gewöhnen.

Erzählen Sie witzige Anekdoten aus Ihrer eigenen Schulzeit, berichten Sie von Freunden, die Sie eventuell sogar aus Grundschultagen noch haben oder erwähnen Sie die Kinder von Bekannten oder Freunden, die schon zur Schule gehen.

So wird Ihr Kind verstehen, dass es etwas ganz Normales ist zur Schule zu gehen, wovor es keine Angst haben muss.

Die Schule vor dem ersten Schultag besichtigen kann Ängste nehmen

Seien Sie immer offen und beantworten Sie alle Fragen Ihres Kindes zum Schulalltag. Häufig ist es nicht die Schule an sich, die dem Kind Angst macht, sondern die Veränderung.

Besichtigen Sie mit Ihrem Kind wenn möglich schon die Schule vor dem ersten Schultag. So kann sich das Kind die neue Umgebung schon einmal anschauen und sich mit dem neuen Ort vertraut machen.

Auch ohne Vorbildung ist eine Einschulung problemlos möglich

Übertreiben Sie es auch nicht mit der Vorbildung: Ihr Kind lernt Schreiben, Lesen und Rechnen in der Schule, sie müssen es ihm nicht schon Wochen vorher selber beibringen. Was hilft ist, wenn Sie Ihrem Kind viel vorlesen.

Wenn es Interesse zeigt, schadet es auch nicht Ihrem Kind schon zu zeigen wie es seinen Namen schreibt oder den ein oder anderen Buchstaben zu erklären – der Bildungsauftrag wird aber ganz klar in der Schule erfüllt und ihr Kind hat keinen Nachteil, wenn es bei der Einschulung noch keine Buchstaben schreiben oder erkennen kann.

Bildnachweis: Dan Race / stock.adobe.com

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