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So laufen Sie Ihr Herz gesund!

Lesezeit: 2 Minuten Laufen stärkt das Herz. Dennoch sollten gerade Herzpatienten vorsichtig sein, wenn sie auf eigene Faust im Stadtpark laufen gehen. Schnell überlastet man das Herz und riskiert schwere Herz-Kreislauf-Probleme. Daher sollten Sie beim Laufen einige Tipps beherzigen. Erfahren Sie hier mehr.

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So laufen Sie Ihr Herz gesund!

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Das richtige Laufen kräftigt das Herz

Laufen kräftigt das Herz, da es das Schlagvolumen vergrößert, Herzrhythmusstörungen lindert und den Blutdruck senkt. Insofern ist es für jeden wichtig, regelmäßig Sport zu treiben. Nicht nur gesunde Menschen profitieren davon, sondern auch Herzpatienten mit einem geschwächten Herz. Hier ist das Problem nur, dass man durch falsches Training sein Herz leicht überfordern kann.

Auch wenn der Hausarzt sein „OK“ gegeben hat, sollte man einige Dinge beherzigen, um das Herz nicht unnötig beim Laufen zu riskieren.

Langsam mit dem Laufen anfangen

Wie die Muskeln kann auch das Herz nicht von einer Sekunde auf die andere Höchstleistung bringen. Um das Herz nicht zu überlasten, ist es daher wichtig, langsam anzufangen. Nehmen Sie sich rund 10 Minuten Zeit fürs Aufwärmen: Laufen Sie dabei langsam los und steigern Sie nur langsam das Tempo. So kann sich das Herz langsam an die anstehende Belastung anpassen und langsam den Puls beschleunigen.

Überlasten Sie Ihr Herz beim Laufen nicht

Ihr Herz ist ein empfindliches Präzisionsinstrument. Ist es einmal geschwächt, dauert es eine lange Zeit, bis es, trotz Training, wieder richtig funktioniert und kräftiger schlagen kann. Viele Hobbyläufer und Herzpatienten machen den Fehler, dass sie zu schnell zu viel wollen und laufen zu weit, zu lange, zu oft und zu schnell. Dadurch überlastet man das Herz leicht und schadet mehr, als dass es nützt.

Zudem besteht immer die Gefahr, das Herz zu überlasten. Laufen Sie deshalb nur so schnell und so weit, wie Sie ohne Beschwerden schaffen. Zu Beginn ist eine halbe Stunde an zwei oder drei Tagen in der Woche absolut ausreichend. Lauf-Anfänger können hier auch abwechseln zwischen Laufen und schnellem Gehen. Erhöhen Sie dann das Tempo und die Häufigkeit nach Absprache mit Ihrem Arzt.

Auf das Herz hören

Bei vielen Hobbysportlern hört man gern martialisch anmutende Sprüche wie „Schmerz ist Schwäche, die den Körper verlässt.“ Das ist alles, aber nicht gesund. Schmerzen sind Warnsignale des Körpers. Vor allem Schmerzen am Herzen darf man nie ignorieren.

Wenn das Herz beim Laufen schmerzt, beenden Sie sofort das Training, machen Sie eine Pause und warten Sie bis die Beschwerden verschwunden sind, bevor Sie nach Hause gehen. Kommen zu den Schmerzen noch ein Engegefühl in der Brust oder Schweißausbrüche dazu, kann es sich um einen Herzinfarkt handeln. Hier müssen Sie sofort den Notarzt rufen.

Cool down

Neben dem Aufwärmen ist auch ein „Abwärmen“ sinnvoll. Verlangsamen Sie in den letzten 10 Minuten Ihres Trainings das Tempo deutlich. So kann Ihr Herz sich auch langsam beruhigen. Gleichzeitig werden beim „Cool down“ die ersten Stoffwechselabfallprodukte abtransportiert und die Regeneration eingeleitet.

Weitere Faktoren

Viele Begleitumstände können das Herz beim Sport beeinflussen. Dazu gehören Wetter, Luft und auch der Flüssigkeitshaushalt. Da man beim Sport viel schwitzt, muss man auch viel trinken, um die verlorene Flüssigkeit und die Mineralien auszugleichen. Trinken Sie pro halbe Stunde Sport rund 250-500 ml. Bei heißem Wetter auch mehr.

Apropos Hitze: Scheint die Sonne stark, erhöhen sich auch die Ozonwerte. Bei diesen Bedingungen ist das Herz besonders gefährdet. Statt in der Mittagshitze ist es besser, morgens zu laufen, um das Herz nicht zu gefährden.

Bildnachweis: underdogstudios / stock.adobe.com

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