Homöopathie Praxistipps

So können Sie verzögertes Wachstum mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Mütter und Väter machen sich häufig Sorgen über das Wachstum Ihres Kindes. Manches Kind wächst schneller und das andere Kind lässt sich beim "Groß" werden eben noch ein wenig Zeit. Jedoch können Sie mit den biochemischen Mineralsalzen nach Dr. med. W.H. Schüßler auch hier ein wenig nachhelfen.

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So können Sie verzögertes Wachstum mit Schüßlersalzen behandeln

So können Sie verzögertes Wachstum mit Schüßlersalzen behandeln

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Von einer Wachstumsverzögerung spricht man, wenn das Kind im jeweiligen Alter typischen Wachstumsmuster nicht entspricht. Jedoch muss man hier bedenken, dass der so genannte typische Normalbereich äußert breit gefächert ist. 95 % der Kinder werden mit der normalen Größe geboren und entwickeln sich auch bereits ganz normal.

Das Wachstum eines Neugeborenen wird bereits bei Geburt von der Hebamme und/oder dem Gynäkologen/Geburtshelfer begutachtet Die Größe beträgt bei der Geburt zwischen 47 und 56 cm und im ersten Lebensjahr wächst das Baby in der Regel das Doppelte. Man kann also feststellen, dass das Kind im ersten Lebensjahr so ca. 110 bis 120 cm groß wird.

Das Wachstum der Kinder verläuft unter sogenannten Schüben, sodass die Kinder häufig nach Erkrankungen einen Wachstumsschub machen. Es kommt jedoch auch immer wieder vor, dass sich Kinder „Zeit lassen“ und als sogenannte Spätzünder gelten.

Besondere Wachstums- und Gewichtskontrollen sollen die sogenannten „Frühchen“ sich unterziehen. Hierbei wird genau kontrolliert, wie sich die Körperlänge und das Gewicht des Kindes nach Ablauf einer gewissen Zeit entwickelt haben. Hierbei wird bei der Untersuchung von Körpergewicht und Länge des Kindes die Anzahl der Wochen, die das Kind zu früh geboren worden ist, von den tatsächlichen Lebenswochen abgezogen. Nach Ablauf der ersten 24 Monaten, also nach zwei Jahren sollten alle Frühgeborenen im Vergleich zu den Altersgenossen an Größe und Gewicht so in etwa aufgeholt haben.

Jungen sind in der Regel mit den 15. bis 17. Lebensjahr ausgewachsen. Mädchen sind in der Entwicklungsphase hier ein wenig schneller, sodass sie so um das 12. Bis 16. Lebensjahr bereits als ausgewachsen gelten.

Bereits bei den sogenannten Vorsorgeuntersuchungen achtet bereits der Kinderarzt nach einem bestimmten Koordinationssystem, das auf statistische Messwerte beruht. Hierbei gibt es unterschiedliche Tabellen für Mädchen und Jungen. Sie selbst können sich beim Kinderarzt solche Tabellen aushändigen lassen.

So kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass sich ein Baby nicht nach diesen statistischen Gewichts- und Längenwerten hält. Zu beachten sind hier Fälle, wobei das Kind in seiner Wachstums- und Gewichtsphase einen Knick macht. Genau dies wird jedoch während der Vorsorge-Untersuchung kontrolliert und festgestellt. Sind bereits die Eltern nicht so groß, so gestaltet sich die Wachstumskurve üblicherweise im unteren Bereich und bei größeren Eltern eben im oberen Bereich. Jedoch wurde auch festgestellt, dass die Kinder in der Regel heute größer als ihre Eltern werden.

Nach akuten als auch chronischen Erkrankungen kommt es häufig vor, dass Kinder in Ihrer Wachstums- und Gewichtsphase etwas nachhinken. Nach Überstanden der Erkrankung ist es in der Regel jedoch so, dass sie dies wieder aufholen.

So können Sie Ihrem Kind ohne Weiteres mit den biochemischen Mineralsalzen nach Dr. med. W. H, Schüßler sprichwörtlich unter die Arme helfen. Sie können diese Kur jedoch auch anwenden, falls Ihr Kind sich etwas verzögert entwickelt. Sie stabilisieren hiermit das Wachstum der Knochen, Sehnen und Bänder im Organismus Ihres Kindes und können somit mit der Vergabe nichts falsch machen.

Praxismäßig hat sich folgender Mix aus den biochemischen Mineralsalzen für das gesunde Heranwachsen Ihres Sprösslings sehr erfolgreich bewährt:

  • Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 (für eine gute Bildung und Wachstum der Knochen, Sehnen und Bänder)
  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 (für ein gesundes Immunsystem und gegen entstehende Entzündungen)
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 (unterstützt die Nerven und lässt das Calcium in die Knochen einwandern und hierdurch werden die Knochen widerstandsfähiger)
  • Nr. 8 Natrium chloratum D6 (unterstützt den Säure-Basen-Haushalt und reguliert den Flüssigkeitshaushalt)
  • Nr. 13 Kalium arsenicosum D12 (stärkt die Nerven und gleichzeitig das Knochengewebe)
  • Nr. 22 Calcium carbonicum D12 ((lässt Knochenwachstum voranschreiten und stärkt damit das gesamte Skelettsystem)

Von den oben aufgeführten biochemischen Mineralsalze können jeweils 2 Tabletten täglich vom Kind über den Tag verteilt gelutscht werden. Die Schüßlersalze können auch neben einer allopathischen Behandlung des Kinderarztes eingenommen werden. Die Therapie zieht sich jedoch über 24 Monate hin.

Bilnachweis: Lara Nachtigall / stock.adobe.com

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