Fotografie Praxistipps

So können Sie tolle Fotos von Gewässern machen

Lesezeit: 2 Minuten Wenn die Begriffe "Fotos" und "Gewässer" fallen, denken viele zunächst einmal ans Meer – und das ist in den meisten Fällen sehr weit weg und wird infolgedessen direkt von der Liste der möglichen Motive gestrichen. Doch man muss nicht immer ans Meer fahren, um Bilder von Gewässern schießen zu können. Wozu gibt es denn bei uns in Deutschland so schöne Flüsse und Seen?

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So können Sie tolle Fotos von Gewässern machen

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Die Umgebung einbeziehen

Wenn auf einem Bild ausschließlich Wasser zu sehen ist, dann kann dieses Bild mit einem einzigen Wort beschrieben werden: langweilig! Um tolle Fotos von Gewässern zu machen, muss die Umgebung einbezogen werden. Es geht also in der Regel um die passende Kombination von zwei Motiven – doch was könnten dies für Motive sein?

Man kann nichts fotografieren was nicht vorhanden ist. Schauen Sie sich an entsprechenden Seen oder Flüssen also zunächst einmal in Ruhe um und filtern Sie mögliche Motive. Suchen Sie nach ansprechenden und naturbelassenen Stellen am Ufer, um ein möglichst idyllisches Bild zu erhalten.

Doch auch mit einem weiter entfernten Motiv wie der Skyline einer Stadt oder einer tollen Landschaft lässt sich etwas anfangen. Es bietet sich an Fotos von anderen Motiven wie etwa Tieren oder Pflanzen zu machen und die Gewässer verschwommen zu belassen.

Die richtigen Einstellungen wählen

Sollten Sie sich für ein Bild mit einer Skyline oder einer Landschaft entscheiden, braucht ihr Bild eine möglichst große Schärfentiefe. Diese erhalten Sie, in dem Sie mit einer relativ kleinen Blende und einer längeren Verschlusszeit arbeiten (wie so oft kann hier ein Stativ von Vorteil sein, um verwackelte Bilder zu vermeiden). Wenn Sie sich für ein Portrait, ein Tier oder eine Pflanze als Hauptmotiv entscheiden, werden wohl eine offene Blende und ein unscharfer Hintergrund die beste Wirkung erzielen.

Einen interessanten Standort finden

Oftmals erhält ein Bild das gewisse Etwas, wenn es so aussieht, als wäre das Bild aus dem Wasser heraus geschossen worden. Standorte, die diesen Eindruck vermitteln, wären sind Brücken und Schiffe, teilweise können Sie auch an geeigneten Ufern solche Fotos schießen. Diagonale Linien in der Bildkomposition erzeugen gewisse Spannungen.

Das Wasser als Spiegel benutzen

Wasser hat eine Eigenschaft, die Sie sich als Fotograf durchaus zu Nutze machen sollten: es spiegelt. Gerade bei Nacht, wenn sich die Lichter einer Großstadt im kühlen Nass spiegeln, können Sie unglaublich tolle Fotos machen. Wenn Sie tagsüber Spiegelungen im Wasser fotografieren möchten, sollten Sie versuchen, gedämpftes Gegenlicht einzubeziehen. Dies gelingt am besten in den Abendstunden. Seien Sie nicht frustriert, wenn einige Objekte nicht scharf abgelichtet werden, das ist überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil, es verstärkt sogar die Wirkung des Wassers.

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