Homöopathie Praxistipps

So können Sie mit Schüßlersalzen Karies vorbeugen

Lesezeit: 3 Minuten Bereits beim Säugling kann für eine positive Zahnentwicklung und gegen späteres Karies und andere Zahn- und Kieferkrankheiten vorgebeugt werden. Mit der frühzeitigen Verabreichung bzw. Einnahme der biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. W. H. Schüssler kann nicht früh genug begonnen werden.

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So können Sie mit Schüßlersalzen Karies vorbeugen

So können Sie mit Schüßlersalzen Karies vorbeugen

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Karies (Zahnfäule) und Paradontose oder noch besser Paradontitis (Zahnbettentzündung) ist laut der WHO (Weltgesundheitsorganisation) eine sehr verbreitete Infektionskrankheit. Es gibt Studien, die beweisen, dass in den vergangenen Jahren Karies gerade bei kleineren Kindern immer mehr zugenommen hat.

Die Zahnfäule (Karies) entsteht durch so genannte Plaques (Mikroorganismen), welche durch Zucker in der Nahrung den natürlichen Zahnstoffwechsel in organische Säuren umwandelt, der wiederum den Zahn dann schädigt. Diese entstandenen Säuren greifen die Schmelzoberfläche der Zähne an. Hierbei können auf den kleinen Zähnchen der Kleinkinder bereits kreidig-weiße Flecken festgestellt werden.

Eine entsprechende Mundhygiene mit regelmäßigem Zähneputzen mit entsprechenden Gelzahnpasten, Verringerung oder Verzicht auf Süßigkeiten und der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt ist anzuraten. Denn nur der Zahnarzt kann eine Differenzierung zwischen entwicklungsbedingten Flecken auf den Zähnen und beginnende Karies erkennen und entsprechend behandeln.

Werden diese Stoffwechselprodukte der Bakterien nicht regelmäßig durch Zähneputzen entfernt, löst es allmählich aus dem Zahnschmelz Mineralkristalle heraus und zersetzt somit die Zähne. Ist der Zahnschmelz weicher geworden, können die Mikroorganismen (Bakterien) ohne Weiteres in das Zahnbein eindringen und dieses von Innen zerstören.

Was mit einer Gingivitis (Zahnfleischentzündung) beginnt, kann direkt auf den Halteapparat der Zähne übergehen. Und somit kann das Zahnfleisch nach einer gewissen Zeit, auch ohne erkennbare Entzündungszeichen zurückgehen. Dies bezeichnet man dann als Paradontose. Man achte stets auf das Zahnfleischbluten beim Zähneputzen. Die Zahnbettentzündung, die sogenannte Paradontitis entwickelt sich wie bei Karies durch die Mikroorganismen, also den Plaques (Bakterien) direkt auf den Zähnen und den Zahnzwischenräumen.

Liegt eine mangelhafte Mundhygiene und gleichzeitig Zahnpflege vor, so werden die Zähne durch die Beläge entmineralisiert und dadurch kann sich ebenfalls der sogenannte Zahnstein bilden.

Eine längerfristige Zahnfleischentzündung kann direkt auf den Kieferknochen übergreifen und den gesamten Halteapparat der Zähne schädigen. Durch den ständigen Entzündungsprozess wird der Kiefernknochen abgebaut. Hierdurch können dann später auch reihenweise Zähne ausfallen.

Aus genau diesem Grund ist es wichtig bereits bei den Kleinsten der Kleinen mit einer Vorsorge und entsprechender Mundhygiene und Zahnpflege zu beginnen. Mit den entsprechenden biochemischen Mineralsalzen nach Dr. med. W. H. Schüssler können der Zahnschmelz und somit die Zähne gestärkt werden.

Zur Förderung der gesunden und korrekten Zahnentwicklung kann die Mutter bereits vor der Geburt des Kindes mit dem biochemischen Mineralsalz Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 bereits ab dem 3. Schwangerschaftsmonat mit einer Einnahme von täglich 3 mal 3 Tabletten lutschend beginnen.

Des Weiteren kann die werdende Mutter zur Stärkung des eigenen Zahnschmelzes und des Ungeborenen sowie die Neigung zu Karies und Paradontose mit den Schüßlersalzen Nr. 1 Calcium fluoratum D12 und Nr. 11 Silicea D12 positiv beeinflussen. Sie kann während der gesamten Schwangerschaft diese beiden biochemischen Mineralsalze zu der oben aufgeführten Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 ebenfalls mit 3 mal 3 Tabletten täglich lutschend einnehmen.

Nach der Geburt und während der Stillzeit, die mindestens sechs Monate betragen sollte, nimmt die Mutter für beide (für den Säugling und auch gleichzeitig für sich) diese 3 biochemischen Mineralsalze mit jeweils 3 mal 5 Tabletten lutschend ein. Der Säugling bekommt dann seine Ration an wichtigen biochemischen Mineralsalzen direkt über die Muttermilch.

Nach der Stillzeit bekommt das Baby, je nach Alter des Kindes, beginnend mit 3-mal täglich 1 Tablette entweder direkt ins Essen oder Fläschchen, oder falls es schon alleine lutschen kann, oral verabreicht. Bei der Verabreichung durch das Essen denken Sie bitte an einen Plastik- oder Holzlöffel, denn durch einen Metalllöffel wird die Wirkkraft der Biochemie nach Dr. med. W. H. Schüssler negativ beeinflusst oder gar aufgehoben.

Sind die ersten Zähnchen zu sehen, sollte man umgehend mit der Mundhygiene und den Zähneputzen leicht beginnen. Des Weiteren wird die Dosierung ein wenig höher. Ab diesem Zeitpunkt werden 3-mal täglich 2 der oben aufgeführten dem Kind zum Lutschen verabreicht.

Nachdem der komplette Zahnapparat vorhanden ist, kann die Nr. 2 Calcium phosphoricum reduziert bzw. weggelassen werden. Dann geht man auch dazu über, dass die Nr. 1 Calcium fluoratum D12 morgens mit 5 Tabletten und die Nr. 11 Silicea D12 nur noch abends mit 5 Tabletten gegeben werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Tabletteneinnahme nicht zu zeitig nach der Mundhygiene und Zähneputzen eingenommen werden. Denn auch die Ätherischen Öle in den Zahnpasten können die Wirkung der biochemischen Mineralsalze verfälschen oder gar aufheben.

Bewährt hat sich, dass die Kinder in dem Einnahmemodus völlig mit einbezogen werden. So geben wir den Müttern und deren Kindern die Anweisung, die entsprechende Anzahl der biochemischen Mineralsalze mit zum Kindergarten bzw. in die Schule mitzunehmen und dort selbständig lutschend einzunehmen.

Die Kinder sind dann ganz stolz und erinnern auch ihre Eltern an die Mitgabe der Schüßlersalze. Nur so können sie verantwortungsbewusst in den Gesundheitsprozess einbezogen werden.

Bildnachweis: elifant / stock.adobe.com

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