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So können Sie Ihren Husten behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Erkältungszeit ist in den meisten Fällen auch Hustenzeit. Wann haben wir einen trockenen Husten? Welche Arzneistoffe gibt es gegen Husten? Wie können Sie Ihren Husten selbst behandeln? Was sollten Sie beachten? Mehr erfahren Sie hier.

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So können Sie Ihren Husten behandeln

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Falls Sie zu den Menschen gehören, die oft an Husten leiden, sollten Sie die einzelnen Phasen Ihres Hustens beobachten. Sie werden die Erfahrung machen, dass Ihr Husten anfangs keine oder kaum Schleimbildung hat. Man spricht deshalb von einem trockenen Husten.

Nun sollten Sie bereits eingreifen, denn Wissenschaftler haben folgendes festgestellt: Wenn der trockene Husten sofort mit einem Hustenblocker behandelt wird, kann sich der Husten bessern, ohne dass die schleimbildende Hustenphase einsetzt.  Der Hustenblocker wird auch als Antitussivum bezeichnet. Häufig verwendete hustenstillende Wirkstoffe sind Dextrometorphan, Pentoxyverin oder Codein (das allerdings in Deutschland verschreibungspflichtig ist).

Die Hustenstiller wirken auf das Hustenzentrum im Gehirn

Ein Antitussivum unterdrückt im Gehirn den Hustenreflex. Dadurch können die Hustenanfälle deutlich vermindert werden. Allerdings sind Hustenstiller nicht unbedenklich. Sie können die Wirkung von Alkohol, Schlafmitteln und Beruhigungsmitteln verstärken und haben auch Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit der Patienten und das Bedienen von Maschinen.

Bitte beachten Sie: Nehmen Sie keinen Hustenstiller ein, wenn Sie Husten mit starker Schleimbildung haben. Der Schleim kann dann nicht genügend abgehustet werden.

Aus dem trockenen Husten wird nach einigen Tagen Husten mit Schleimbildung

Dieser Schleim wird durch den Hustenreiz aus Ihren Bronchien befördert. Damit dieser Vorgang schneller voran geht, sollten Sie in dieser Phase des Hustens einen Hustenlöser einnehmen. Die Hustenlöser – auch als Expektorantien bezeichnet – fördern den Abtransport des Schleims und haben auch Einfluss auf die Schleimbildung.

Zu den bekanntesten Hustenlösern gehören Ambroxol und Acetylcystein. Zu den schleimlösenden Teedrogen gehören Thymian, Huflattich, gelber Enzian, Spitzwegerich und Löwenzahn.

Tipp: Trinken Sie schleimlösende Hustentees. Durch die erhöhte Flüssigkeitszufuhr wird der Schleim dünnflüssiger und lässt sich besser abhusten.

Was sollten Sie beachten, wenn Sie Ihren Husten selbst behandeln?

  • Nehmen Sie niemals einen Hustenstiller und einen Schleimlöser gleichzeitig ein.
  • Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie hohes Fieber haben.
  • Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Ihr Husten nicht besser wird und länger als sieben Tage andauert.
  • Wenn der Auswurf grün-gelblich ist, sollten Sie ebenfalls einen Arzt aufsuchen.
  • Sorgen Sie für ein feuchtes Raumklima, denn trockene Heizungsluft fördert Husten.

Tipp: Nehmen Sie bei Husten morgens und mittags einen Schleimlöser ein. Zur Nacht können Sie dann einen Hustenstiller einnehmen, damit Sie sich vom Husten erholen können.

Bildnachweis: Photographee.eu / stock.adobe.com

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