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So klappt die Beikosteinführung für Ihr Baby

Lesezeit: 2 Minuten Die ersten sechs Monate ernährt sich das Baby nur von flüssiger Nahrung. Ungefähr ab dem siebten Lebensmonat können Sie die Beikost einführen. Damit die Umstellung auch funktioniert, sind einige Dinge zu beachten, die der folgende Beitrag erläutert.

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So klappt die Beikosteinführung für Ihr Baby

So klappt die Beikosteinführung für Ihr Baby

Lesezeit: 2 Minuten

Viele Babys lehnen feste Nahrung zunächst ab. Daher sollten Sie in kleinen Schritten die Beikost einführen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Die Einführung der Beikost wird nach dem sechsten Lebensmonat empfohlen. Zusätzlich gibt es noch einige Entwicklungszeichen, welche darauf hinweisen, dass Ihr Baby für die Ernährungsumstellung bereit ist:

  • Es kaut auf und lutscht den Händen.
  • Es kommt zur erhöhten Speichelproduktion.
  • Beim Baby wächst das Interesse am Essen. Dies zeigt es, indem es die Eltern beim Essen beobachtet und die Augen mit jedem Löffel Nahrung mitwandern.
  • Das Kind kann den Kopf sicher halten.
  • Das Baby wacht in der Nacht auf, da es Hunger hat. Die Abstände zwischen den einzelnen Mahlzeiten verringern sich.

Beikost einführen

Sie sollten mit einem allergiearmen Gemüsebrei beginnen. Die Fertiggläschen sind gewöhnlich mit einem „A“ gekennzeichnet. Zu den geeigneten Gemüsesorten zählen Frühkarotten, Kartoffeln und Kohlrabi. Es ist sinnvoll, in den ersten Wochen bei einem Gemüse zu bleiben, da sich das Baby auf diese Weise erst einmal nur an einen ungewohnten Geschmack gewöhnen muss. Reagiert es mit Blähungen oder Bauchschmerzen, sollte die Sorte gewechselt werden.

Am Anfang verzieht das Baby eventuell angewidert das Gesicht, spuckt vielleicht den Brei sofort wieder aus und verlangt ungeduldig nach Ihrer Brust. Es ist wichtig, dass Sie Geduld haben und Ihrem Baby die Beikost immer wieder anbieten. Mehr als maximal fünf Löffel wird es zu Beginn ohnehin nicht nehmen. Zum Sattwerden geben Sie dann die Muttermilch oder Säuglingsnahrung.

Beikost einführen mit dem Löffel

Der erste Brei sollte mit dem Löffel gefüttert werden, da Sie Ihr Baby zum einen früh daran gewöhnen und andererseits wird durch die Löffelfütterung die Verdauung des Breis bereits im Mund des Babys gestartet. Der Brei wird eingespeichelt, wobei sich im Speichel ein wichtiges Enzym, die Amylase, befindet. Dieses leitet den ersten Verdauungsschritt ein. Wenn dies aufgrund der Flaschenfütterung entfällt, weil Ihr Baby den Brei sofort herunterschluckt, kann dies zu Blähungen und Bauchweh führen.

Im Alter von sechs Monaten kann Ihr Baby noch nicht im Hochstuhl sitzen. Daher sollten Sie Ihr Baby auf dem Schoß in einer halbliegenden Position oder in der Babywippe füttern. Der Babybrei sollte wohltemperiert, ohne Klümpchen oder Stücke und weich sein.

Es gibt Babys, welche keine Probleme mit der ersten festen Nahrung haben und sich innerhalb weniger Wochen nahezu komplett umstellen, während andere Säuglinge die Beikost komplett verweigern und hartnäckig alles wieder ausspucken. Nun heißt es, Geduld zu haben und es Löffel für Löffel zu probieren.

Trinken ist sehr wichtig

Wenn Sie die Beikost einführen, genügt die Muttermilch für die Zufuhr von Flüssigkeit nicht mehr. Dem Baby sollten Getränke angeboten werden, beispielsweise abgekochtes Leitungswasser. Auch wenn es anfänglich noch keine großen Mengen trinken wird, ist es dennoch sehr wichtig, denn es kann sonst zur Verstopfung kommen.

Bildnachweis: Anke Thomass / Adobe Stock

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