Naturheilkunde Praxistipps

So hilft die Teufelskralle bei Gelenk- und Verdauungsbeschwerden

Lesezeit: < 1 Minute Die Teufelskralle wird seit Langem in der Naturheilkunde bei Arthrose, Gelenk- und Rückenschmerzen sowie bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Lesen Sie in diesem Artikel worauf Sie bei der Anwendung achten sollten.

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So hilft die Teufelskralle bei Gelenk- und Verdauungsbeschwerden

So hilft die Teufelskralle bei Gelenk- und Verdauungsbeschwerden

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Den Namen hat die in Afrika heimische Pflanze von ihren Früchten, die wie Krallen aussehen. In der Naturheilkunde werden jedoch nicht die Früchte sondern die Wurzeln der Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) verwendet. Die Pflanze hat eine entzündungshemmende, schmerzlindernde und abschwellende Wirkung und eignet sich daher besonders zur Behandlung von schmerzhaften Gelenken und Verdauungsbeschwerden.

Bei diesen Beschwerden wird die Teufelskralle angewendet

  • Appetitlosigkeit
  • Sodbrennen
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magenschmerzen
  • Arthrose
  • Rückenschmerzen
  • Rheumatische Beschwerden

So wird die Teufelskralle angewendet

Die Teufelskralle kann als Tee, Tinktur oder in Kapselform eingenommen werden. Für einen Tee übergießt man 1 bis 2 Teelöffel der Teufelskralle mit 200 ml kochendem Wasser. Das Ganze lässt man 5 Stunden ziehen. Über den Tag verteilt werden 1 bis 3 Tassen getrunken. Da der reine Teufelskrallen-Tee sehr bitter schmeckt, sollte man ihn mit anderen Teedrogen kombinieren. Meist wird die Teufelskralle jedoch aufgrund des Geschmacks in Kapselform eingenommen.

Diese sind in Drogeriemärkten und Apotheken erhältlich. Äußerlich wird die Tinktur der Teufelskralle in Form von Umschlägen oder Bädern zur Linderung von Beschwerden eingesetzt. Es gibt auch Cremes und Salben, welche Teufelskralle enthalten und gut zur äußerlichen Behandlung verwendet werden können.

Was Sie bei der Anwendung beachten sollten

Die Teufelskralle eignet sich nicht zur Behandlung von akuten Schmerzen, da sich die Wirkung meist erst nach einer mehrwöchigen Einnahmezeit zeigt.

Selten kann es bei der Einnahme der Teufelskralle zu Nebenwirkungen kommen. Bei Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schwindel oder Hautreaktionen sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Verwenden Sie keine Teufelskrallen-Präparate, wenn Sie unter Geschwüren im Magen oder im Zwölffingerdarm oder unter Erkrankungen der Galle leiden.

Bildnachweis: Anna / Adobe Stock

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