Homöopathie Praxistipps

So hilft Apis Ihrem Haustier bei Schwellungen und Ödemen

Hat das Tier eine Schwellung durch einen Bienen- oder Wespenstich kann das Mittel die Schwellung und den Schmerz wieder schnell verschwinden lassen. Wasseransammlungen bzw. Ödeme reagieren auf das homöopathische Mittel Apis ebenfalls recht gut und es kann hilfreich dagegen eingesetzt werden.

So hilft Apis Ihrem Haustier bei Schwellungen und Ödemen

Am Häufigsten verwendet man das homöopathische Mittel Apis bei Bienen- oder Wespenstichen an. Apis ist aber im Stande, weitaus mehr zu verrichten als nur Insektenstiche verschwinden zu lassen.

Apis gleicht den Gemütszustand aus

Bei weiblichen Tieren, die Gemütssymptome wie Nervosität, Reizbarkeit mit Unruhe und Eifersucht zeigen, kann Apis eingesetzt werden, um den Gemütszustand auszugleichen. Oft zeigen diese Tiere auch ein überzogenes Verhalten bei Rangauseinandersetzungen mit anderen weiblichen Tieren.

Kranke Tiere verweigern oft das Futter und trinken viel zu wenig, selbst wenn aufheizendes Fieber hinzukommt. Tiere, die Apis benötigen und in das Arzneimittelbild passen, zeigen oft eine gewisse Ruhelosigkeit, obwohl es ihnen überhaupt nicht gut geht. Im Sommer suchen sie meist schattige Plätze.

Das Eifersuchtsverhalten gegen andere Tiere oder auch rangniedrige Menschen ist sehr ausgeprägt, wenn das Mittel angezeigt ist. Dadurch können andere Tiere oder auch Menschen gegen andere Tiere regelrecht abgeschirmt werden.

Körperliche Symptome

Ein mögliches Symptom sind Bindehautentzündungen, die auch oft mit Schwellungen der Augenlider und einer gewissen Lichtscheu verbunden sind. Allergische
Hautreaktionen bei Insektenstichen, die mit teigigen Schwellungen der
Haut verbunden sind, reagieren gut auf Apis. Hier könnte man auch mit
Ledum eine Kombination versuchen.

Erkrankungen der Nieren und Blase, die von starken Schmerzen begleitet werden und bei denen in kleinen Mengen Urin abgesetzt wird (auch an Cantharis dabei zur Unterstützung denken!), sowie ein häufiger als normal abgesetzter Harn kann beim Tier ebenfalls auf Apis hinweisen.

Ein starkes Mittel ist Apis auch bei Zysten an den Ovarien, die sich meist auf der rechten Körperseite zeigen und evtl. durch einen gestörten Hormonhaushalt ausgelöst wurden. Tieren, die aus dem Zyklus nicht heraus kommen und ständig rollig, heiß oder rossig sind, kann meist Apis bei der Regulation helfen. Arthrose, bei der die Gelenke geschwollen und heiß sind, was wiederrum zu Schwierigkeiten beim Laufverhalten des Tieres führen kann, wird Apis Linderung verschaffen.

Verschlechterungen tritt ein bei Berührung und Wärme. Besserung zeigt sich durch kalte Anwendungen oder kalte Umschläge.

So verabreichen Sie Ihrem Haustier Apis

Apis wird in der C30 gegeben, 1 x 3-5 Globuli am Tag für 1-2 Wochen. Die Globuli können in 1-2 ml Wasser aufgelöst und dem Tier direkt ins Maul verabreicht werden. Ebenso kann man die Wasserlösung auch über ein klein wenig Futter geben, falls eine direkte Gabe nicht möglich sein sollte. Bessert sich der Zustand des Tieres und bleibt auch über einige Tage dieser Zustand erhalten, wird das Mittel abgesetzt. Treten die  Symptome wieder auf, kann Apis dem Tier 1 x tgl. für einige Tage wieder gegeben werden.

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