Arbeit & Beruf Praxistipps

So helfen Sie Angestellten beim Stressmanagement

Lesezeit: 2 Minuten Vier von fünf Arbeitnehmern in Deutschland leiden im Job unter Stress. Das besagt zumindest eine Studie, die 2019 im Auftrag des Karrierenetzwerks LinkedIn veröffentlicht wurde. Nicht ganz unschuldig ist daran oft der Chef. Dabei sollte dieser doch ein großes Interesse daran haben, dass sein Team sich wohlfühlt. Schließlich ist Stress auf Dauer Gift für die Motivation und die Leistungsfähigkeit. Aber was können Vorgesetzte konkret tun, um ihre Mitarbeiter in einen zen-artigen Zustand der Tiefenentspannung zu versetzen? Natürlich sind die Angestellten zu einem gewissen Grad auch selbst dafür zuständig, für einen Ausgleich in ihrem Leben zu sorgen. Es ist aber durchaus möglich, ihnen dabei etwas unter die Arme zu greifen.

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So helfen Sie Angestellten beim Stressmanagement

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Gesundheitsbewusstsein fördern

Stress ist nicht nur ein psychisches Phänomen, sondern auch eine körperliche Reaktion. Wer auf seine Gesundheit achtet, gerät daher nicht so schnell unter Stress und kann besser damit umgehen. Dieses Bewusstsein können Unternehmen bei ihren Angestellten gezielt fördern. Dazu müssen Sie sich nicht gleich zum Ernährungsberater ausbilden lassen und die Bestandteile von Vollspektrum-CBD-Öl auswendig lernen. Denn egal welche Terpene und Flavonoide die Forschung in Pflanzen und Health Foods zutage fördert, können Sie Ihren Mitarbeitern kaum vorschreiben, was sie zu essen haben. Gratis-Obst in der Büroküche, eine Kooperation mit dem Fitnessstudio um die Ecke oder ein Mitarbeiterrabatt für das Mittagsmenü bei einem gesunden Restaurant sind da schon eher geeignet, um das Gesundheitsbewusstsein zu fördern. Und natürlich hilft es auch, mit gutem Beispiel voranzugehen.

Abschalten lassen

Das gilt übrigens auch für den Umgang mit dem Feierabend. Schlechte Führungskräfte bombardieren ihre Mitarbeiter bis in die Abendstunden mit Emails, die triviale Fragen enthalten. Im schlimmsten Fall erwarten sie darauf auch noch eine Antwort. Dabei ist längst klar, dass so ein Verhalten nicht nur den Mitarbeitern, sondern auch dem Unternehmen schadet. Bei einigen Unternehmen werden daher neue Emails ab einer gewissen Uhrzeit erst am nächsten Tag ausgeliefert. Und auch das Diensthandy sollte nach Feierabend natürlich aus sein. Denn Ruhephasen dienen der Erholung und nicht, um durch Arbeit zu später Stunde beim Chef Eindruck zu schinden. Wie viele andere Dinge auch, ist der Umgang mit der Freizeit der Mitarbeiter auch Teil der Unternehmenskultur. Wer hier noch Defizite hat, sollte schleunigst nachbessern.

Fördern nicht vergessen

Fördern und fordern heißt ein beliebter Spruch in der Arbeitswelt, der leider oft nur zur Hälfte beherzigt wird. Das Fordern vergessen Arbeitgeber nur in den seltensten Fällen, mit dem Fördern nehmen sie es dafür nicht ganz so genau. Gerade so ein Verhalten kann dazu führen, dass sich Arbeitnehmer übermäßigem Druck ausgesetzt sehen. Die Aufgabe eines Vorgesetzten ist, das zu verhindern, zum Beispiel indem er seinen Mitarbeitern den Rücken freihält und ihnen nur Aufgaben zuweist, denen sie gewachsen sind. Spätestens wenn Probleme auftreten, kommt dann das Fördern ins Spiel. Sie kann von der Motivation oder der tatkräftigen Unterstützung hin zur Ermöglichung von Fortbildungen reichen und zeigt den Mitarbeitern, dass sie mit ihren dass sie mit ihren Sorgen nicht alleine sind. Wer weiß, dass er sich im Ernstfall auf die Unterstützung seines Vorgesetzten verlassen kann, der geht auch deutlich entspannter in die Arbeit.

BIldnachweis: fizkes / stock.adobe.com

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