Lebensberatung Praxistipps

So grüßen Sie richtig

Lesezeit: 2 Minuten Hugo von Hofmannsthal hat gesagt:
Wer im Verkehr mit Menschen die Manieren einhält, lebt von seinen Zinsen. Wer sich über sie hinwegsetzt, greift sein Kapital an.
Beweisen Sie Stil, Kultur und Souveränität im Umgang mit anderen.

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So grüßen Sie richtig

Lesezeit: 2 Minuten
Am Anfang einer jeden Begegnung steht der Gruß. "Wer zuerst sieht, grüßt zuerst" heißt heute die Faustregel.

Der Ankommende sendet ein klares "Guten Tag", "Ich grüße Sie" oder "Nett, Sie zu sehen" als Signal für "Hier bin ich" aus. Dieser Gruß wird von dem Gegrüßten – in aller Regel – beachtet und beantwortet. Was in geselliger Runde als selbstverständlich gilt, darf ruhig auch auf andere Begegnungen ausgedehnt werden: im Zugabteil, im Flugzeug, im Aufzug, am Bank-, Post- oder Bahnschalter.

Und bitte kein muffeliges, gestresstes oder gequältes Gesicht dabei aufsetzen! Die USA gehen da mit gutem Beispiel voran. Dort ist der Gruß grundsätzlich von einem Lächeln begleitet. Der Gruß unterstreicht Aufmerksamkeit, und das Lächeln signalisiert Wohlwollen.
Im Allgemeinen haben sich die Sitten gelockert – auch beim Begrüßen mit Handschlag. Niemand wendet sich heute mehr empört ab, wenn ihm unaufgefordert eine Person, der dies eigentlich nicht zusteht, die Hand hinstreckt. Schon deshalb, weil das Optimum an Höflichkeit darin besteht, einen anderen Menschen nicht spüren zu lassen, dass er in ein Fettnäpfchen getreten ist.
Wer aber darf nun ganz offiziell die Hand ausstrecken? Im Unterbewusstsein vieler Menschen ist die Überzeugung verankert, dass eine Berührung grundsätzlich von der höherrangigen Person zu gewähren ist – sozusagen als Gunst. Und Rang bedeutet beim Militär, bei Beamten und im Geschäftsleben: Dienstrang und nichts weiter. So reicht also der 30-jährige Vorstand der 60-jährigen Sachbearbeiterin die Hand – nicht umgekehrt.
Gesellschaftlich allerdings – und im Geschäftsleben bei Ranggleichheit – geht "Alter vor Jugend" und "Dame vor Herr". Also reicht der Ältere dem Jüngeren und die Dame dem Herrn die Hand. Die Ausnahme: Gastgeber heißen ihre Gäste, gleich, welchen Geschlechts und Alters, mit Händedruck willkommen und geleiten sie somit in das Haus / die Wohnung (Also: Nicht der ankommende Gast streckt den Gastgebern die Hände hin, sondern er wartet, bis ihm die Hand gereicht wird).
Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Gegenüber sollte und wollte wohl auch gern, weiß aber nicht so recht, ob … – folgen Sie Ihrem Gefühl, nehmen Sie Blickkontakt auf, und strecken Sie ihm Ihre Hand entgegen.

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