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So gesund ist Kurkuma – nutzen Sie alle Vorteile des Gewürzes

Lesezeit: 2 Minuten Kurkuma ist seit einiger Zeit in aller Munde, da seine wohltuende Wirkung bekannt und vielseitig erforscht wurde. Profitieren Sie auch von seinen Vorteilen.

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So gesund ist Kurkuma - nutzen Sie alle Vorteile des Gewürzes

So gesund ist Kurkuma – nutzen Sie alle Vorteile des Gewürzes

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Weil der Geschmack nicht jedermanns Sache ist, gibt es zahlreiche Kurkuma-Präparate im Angebot. Doch die wenigsten sind für Heilzwecke geeignet. Nicht auf die Menge kommt es an, sondern auf die Aufnahmefähigkeit.

Leuchtend goldgelb präsentiert sich das Gewürz aus den Wurzelausläufern der Kurkumapflanze, die wir auch unter der Bezeichnung Gelbwurz kennen und meist in Currymischungen zum Würzen von Speisen verwenden.

Es ist in Indien und anderen asiatischen Ländern zu Hause und wird seit 5.000 Jahren außer zum Kochen in der ayurvedischen und chinesischen Medizin verwendet.

Heilwirkung von Kurkuma erforscht

Inzwischen ist die vielseitige Heilwirkung von Kurkuma auch in der westlichen Welt erforscht und wird zunehmend als Nahrungsergänzungsmittel genutzt. Hergestellt wird es aus dem getrockneten und pulverisierten Wurzelstock der Pflanze.

Um eine heilende Wirkung zu erreichen, müsste Kurkuma höher dosiert werden, als es üblicherweise zum Würzen von Speisen verwendet wird.

Nicht jeder mag Kurkuma täglich in größeren Mengen in seinen Speiseplan integrieren. Außerdem wird der Wirkstoff Curcumin nur schlecht vom Darm aufgenommen und sehr wenig verwertet, da er fettlöslich ist. Unser Darm kann jedoch nur wasserlösliche Bestandteile weiterleiten. Wie kann Kurkuma dennoch seine wirksamen Kräfte entwickeln?

Mizellares Kurkuma kaufen

Wenn Sie Kurkuma als natürliches Heilmittel einsetzen möchten, sollten Sie nur Präparate kaufen, die mizellares Kurkumin enthalten.

Dieses hat eine besonders hohe Bioverfügbarkeit und bietet somit eine optimale Voraussetzung für die Wirksamkeit, da es von einer Schicht umgeben ist, die das Curcumin für den Darm bis zu neunmal aufnahmefähiger macht als normales Kurkumapulver.

Meist wird Kurkuma in Kombination mit Ölen, Lecithin oder mit Pfeffer (Piperidin) oder sogenanntem Bioperin angeboten. Pfeffer soll die Darmschleimhaut reizen, um die Aufnahme des Kurkumins zu erhöhen. Dennoch wird nicht annähernd so viel aufgenommen wie beim mizellaren Kurkumin.

Zudem kann der Pfeffer im Darm Beschwerden verursachen und in höherer Dosierung das Leberenzym CYP3A4 ausschalten.

Wirkung von Kurkuma als Heilmittel

Kurkuma gilt als eines der stärksten Naturheilmittel, da seine sekundären Pflanzenstoffe gegen viele Erkrankungen erfolgreich eingesetzt wurden und werden. Eine Untersuchung der Universität Saarland 2016 ergab, dass es durch die Aktivierung des GILZ-Proteins eine hohe entzündungshemmende und antioxidative Wirkung besitzt und somit eine nebenwirkungsarme Alternative zu Kortison darstellen könnte.

Außerdem hemmt Kurkumin weitere entzündungsauslösende Faktoren und kann vor allem bei chronisch entzündlichen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises hilfreich sein. Weiterhin wird Kurkuma unterstützend und vorbeugend gegen verschiedene Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und gegen Alzheimer eingesetzt.

Es wirkt positiv auf den Cholesterinspiegel, bei Diabetes mellitus 2 sowie gegen Gallen- und Leberstörungen. Einige der erfolgreichen Wirkungsweisen wurden bisher nur beobachtet, jedoch noch nicht bewiesen oder nachvollzogen.

Hat Kurkuma Nebenwirkungen?

Grundsätzlich ist Kurkuma weder giftig noch wurden Nebenwirkungen beobachtet. Falls Sie Probleme mit Gallenwegs-Erkrankungen haben oder unter einem Gallenwegsverschluss leiden, sollten Sie sich vor der Einnahme eines Kurkumapräparats mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Sehr selten kann unter bestimmten Umständen die Wundheilung gestört werden. Bei chronischen Erkrankungen sollten Sie immer zunächst Ihren Arzt fragen, bevor Sie ein Naturheilmittel verwenden, besonders wenn Sie bereits ein oder mehrere Medikamente einnehmen.

Bildnachweis: fikmik/123rf.com

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