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So gehen Sie selbst bei größtem Stress besonnen mit Ihren Kunden um

Lesezeit: 2 Minuten Mit einem freundlichen Lächeln selbst die Kunden bedienen, die vor lauter Stress manchmal die guten Manieren vermissen lassen. Selbst dabei ganz entspannt bleiben. Wäre das nicht auch für Sie eine schöne Vorstellung? Wie viel weniger ausgepowert könnten Sie dann nach der Arbeit nach Hause gehen.

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So gehen Sie selbst bei größtem Stress besonnen mit Ihren Kunden um

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So gehen Sie selbst bei größtem Stress besonnen mit Ihren Kunden um

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Der Kunde ist König, aber nicht jeder König hat gute Laune

Dass ein Kunde im Einkaufsgetümmel missmutig wird, ist nachzuvollziehen. Dennoch wird von Ihnen erwartet, stets mit der gleichen ausgesuchten Höflichkeit auf die Menschen einzugehen. Das erzeugt Stress und kostet Kraft. Mit ganz wenigen Verhaltensmustern, die Ihnen nach und nach in Fleisch und Blut übergehen sollten, entspannen Sie die allermeisten Situationen.

Nehmen Sie Ihren Kunden wahr

Die Person, die Ihnen gegenübersteht, möchte etwas. Allein schon diesen Wunsch sollten Sie ernst nehmen. Das muss nicht viel Zeit kosten. Viel wichtiger ist, die Konzentration auf den augenblicklichen Kunden. Schauen Sie ihm in die Augen. Zeigen Sie, dass Sie sich gerade nur mit ihm beschäftigen. Er spürt, dass Sie bemüht sein werden, ihm zu helfen.

Beraten Sie den Kunden mit wenig Worten

Überschütten Sie Ihren Kunden nicht mit vielen Worten. Wer einem Redeschwall gegenübersteht, bekommt häufig das Gefühl, im Grunde über den Tisch gezogen zu werden. Das macht misstrauisch. Die Atmosphäre leidet, weil sich der Kunde in die Enge gedrängt fühlt. Solche Gespräche entgleiten schnell zu reinem Stress.

Behalten Sie die Fäden in der Hand

Das erreichen Sie, indem Sie Fragen stellen. Die typischen W-Fragen sind dabei Gold wert. „Was möchten Sie genau?“ oder „Welche Funktion ist Ihnen besonders wichtig?“ Für den Kunden bedeutet das: Mein Gegenüber macht sich Gedanken und will ehrlich das Beste für mich. Diese Botschaft wirkt beruhigend auf überschäumende Gemüter. Wer gut behandelt wird, kann schlichtweg nicht schlecht gelaunt sein.

Unzufriedenen Kunden die Hand reichen

Werden Sie persönlich angegriffen, ist eine patzige Antwort zwar verständlich, aber nicht hilfreich. Situationen eskalieren allenfalls und damit werden Ihre Nerven nur noch mehr strapaziert. Überlegen Sie sich Antworten, die sachlich sind, auch wenn es das Temperament oft ganz anders will.

Beispiele wären: „Lassen Sie uns gemeinsam die Sache beheben.“ Oder: „Ich verstehe Ihren Unmut und kümmere mich drum.“ Wenn es hart auf hart geht, sollten Sie jedoch durchaus Grenzen ziehen: „Ich spreche nicht in diesem Ton mit Ihnen.“ Oder: „Bitte beruhigen Sie sich wieder. Dann können wir weiterreden.“

Auch Körpersprache entstresst

Es ist sicher schwierig in einer Situation voller Stress auch noch auf den eigenen Körper zu achten. Denn gerade der sagt wahrscheinlich mit allen Mitteln, dass Sie ärgerlich und angespannt sind. Dennoch: Wenden Sie sich Ihren Kunden voll zu. Verschränken Sie nicht die Arme vor dem Körper. Wird es zu stressig, dann versuchen Sie bewusst Nacken und Schultern locker zu lassen. Erinnern Sie sich an den Augenkontakt.

Auch wenn diese Tipps anfangs nicht alle sofort in Fleisch und Blut übergehen, sollten Sie das Experiment wagen. Beobachten Sie, wie Sie selbst damit zurecht kommen und welche Möglichkeit Ihnen am besten gelingt.

Bildnachweis: Elnur / stock.adobe.com

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