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So gehen Sie mit Stressfallen im Berufsalltag um

Lesezeit: 2 Minuten Damit man nicht gleich aus der Haut fährt, wenn es im Büro mal wieder stressig wird, kommt es vor allem auf die richtige Einstellung an. Wenn am Bildschirm eine E-Mail nach der anderen aufploppt, am Nachmittag mehrere Meetings anstehen und Überstunden unvermeidbar sind, ist es eine wahre Herausforderung, gelassen damit umzugehen. Hier erfahren Sie, wie Sie mit fünf typischen Stressauslösern richtig umgehen.

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So gehen Sie mit Stressfallen im Berufsalltag um

So gehen Sie mit Stressfallen im Berufsalltag um

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Im Folgenden zeige ich Ihnen 5 typische Stressauslöser im Büroalltag und wie Sie mit ihnen umgehen.

1. Kollegen wollen Arbeit abwälzen

Ihre Arbeit im Büro türmt sich, denn bald steht eine wichtige Präsentation an, und nun will Ihnen der Kollege eine zusätzliche Aufgabe zuschanzen, für die Sie gar nicht zuständig sind. Stressauslöser ist hier die Ungerechtigkeit und der Ärger über den Mehraufwand. Am besten ist dann, einfach „nein“ zu sagen.

Wenn aber in der Firma gerade viel los ist, ist das häufig keine Option. Nimmt man die Aufgabe dann an, ist es besser, sich nicht mehr darüber zu ärgern, sondern mit einer positiven Einstellung an die zusätzliche Aufgabe heranzugehen. Gleichzeitig sollten Sie mit Ihrem Chef darüber verhandeln, wie ein Ausgleich für den zusätzlichen Aufwand aussehen könnte.

2. Wenn ein Meeting-Marathon ansteht

Steht ein Büro-Tag voller Meetings an, ist es entscheidend, sich innerlich darauf einzustellen. Zunächst sollten Sie herausfinden, was Sie an den Meetings stresst: Staut sich in der Zeit die eigentliche Arbeit an, sodass Sie diese an anderer Stelle wieder abarbeiten müssen? Oder ist es vielmehr die Sinnlosigkeit Ihrer Anwesenheit in dem Meeting? Dann sollten Sie nach Lösungen suchen. Vielleicht ist zum Beispiel ein anderer Kollege besser geeignet, um an diesem Meeting teilzunehmen.

3. Wenn eine neue Aufgabe Sie überfordert

Fühlen Sie sich mit einer neuen komplexen Aufgabe überfordert, ist es zunächst sinnvoll zu klären, ob Unterstützung verfügbar ist. Manchmal hilft es schon, ein Thema mit einem erfahrenen Kollegen zu besprechen. Ist keine Hilfe verfügbar, sollten Sie die Herausforderung in kleine Zwischenziele aufteilen. Manch einer beginnt mit der schwierigsten Teilaufgabe, andere mit einer leichten. Empfehlenswert ist auf jeden Fall, schrittweise vorzugehen.

4. Wenn Überstunden absehbar sind

Wenn Ihre Abteilung ein Projekt angenommen hat, für das Sie eigentlich unterbesetzt ist, sind Überstunden in den nächsten Wochen absehbar. Empfehlenswert ist hier, eine annehmende Haltung einzunehmen und zu akzeptieren, dass die kommenden Wochen stressig werden. Außerdem sollten Sie sich in dieser Situation eine Belohnung für die Zeit nach dem Projekt in Aussicht stellen: Das kann ein Ausflug mit der Familie sein oder ein kleiner Urlaub. Diese Belohnung kann wie eine Art Licht am Ende des Tunnels wirken.

Auch sollten Sie in Zeiten stressiger Arbeit nicht zu viele private Verpflichtungen eingehen, die Sie dann zusätzlich belasten. Besser, Sie fahren diese zurück und kommunizieren dies offen gegenüber Freunden und der Familie. Damit beugen Sie in stressigen Arbeitsphasen zusätzlichem Termindruck in Ihrer Freizeit vor.

5. Wenn das E-Mail-Postfach überquillt

Um mit der Flut an E-Mails umzugehen, müssen Sie Prioritäten setzen. Am besten teilen Sie Ihre E-Mails in Kategorien ein: Priorität A ist wichtig und dringend und sollte deshalb sofort erledigt werden. Priorität B ist wichtig, aber nicht dringend und kann auch ein paar Stunden später noch beantwortet werden. Und Priorität C schließlich ist dringend, aber nicht wichtig. Hier müssen Sie entscheiden, ob Sie auf die Nachricht reagieren oder diese einfach ignorieren.

Zur besseren Übersicht können Sie Ihre E-Mails im Postfach mit verschiedenen Farben markieren. Außerdem sollten Sie in einer ruhigen Minute überlegen, von welchen Verteilern und Newslettern Sie sich abmelden können. Sie müssen vielleicht nicht über alles und stets informiert sein. Ab und zu sollten Sie sich auch abgrenzen und delegieren.

Bildnachweis: Syda Productions / stock.adobe.com

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