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So erleichtern Sie sich die Pflege Ihres Angehörigen

Lesezeit: < 1 Minute Die Pflege eines Angehörigen ist eine verantwortungsvolle und fordernde Aufgabe, die nicht nur körperlich, sondern auch seelisch belastend ist. Mit unseren sechs Tipps können Sie diese Aufgabe besser bewältigen und gleichzeitig Ihrem Angehörigen den Alltag erleichtern.

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So erleichtern Sie sich die Pflege Ihres Angehörigen

So erleichtern Sie sich die Pflege Ihres Angehörigen

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Pflege erleichtern – Tipp 1: Pflegekurse

Pflegekurse werden beispielsweise von ambulanten Pflegediensten oder Wohlfahrtsverbänden angeboten. Nehmen Sie diese Angebote wahr! Dort lernen Sie zum Beispiel, wie Sie die Pflege rückengerecht ausüben können, um Ihre Gesundheit zu schonen.

Pflege erleichtern – Tipp 2: Verantwortung teilen

Wenn wichtige Entscheidungen anstehen, sollten Sie andere Angehörige mit in die Entscheidungsfindung einbeziehen – wenn es möglich ist, auch den Pflegebedürftigen selbst.

Pflege erleichtern – Tipp 3: Selbstständigkeit fördern

Fördern Sie, so weit es möglich ist, die Selbstständigkeit Ihres Angehörigen. Wählen Sie beispielsweise mit ihm gemeinsam Kleidung aus, die sich einfach anziehen lässt, oder richten Sie das Bad so ein, dass er sich selbst waschen kann. Berücksichtigen Sie dabei auch die Wünsche Ihres Angehörigen.

Pflege erleichtern – Tipp 4: Klar und einfach formulieren

Sprechen Sie unkompliziert, wenn Sie mit dem Demenzpatienten sprechen, aber fallen Sie nicht in „Babysprache“. Halten Sie Blickkontakt während eines Gesprächs, auch Kontakt halten über Berührungen ist empfehlenswert. Wenn Sie Fragen stellen, formulieren Sie so, dass die Frage mit Ja oder Nein beantwortet werden kann, oder dass sie konkrete Wahlmöglichkeiten enthält (nicht: „Was möchtest du trinken?“, sondern: „Möchtest du Wasser oder Tee?“).

Pflege erleichtern – Tipp 5: Tagesablauf

Ein möglichste gleichmäßiger und geregelter Tagesablauf ist für Demenzpatienten wichtig. Achten Sie daher darauf, dass es feste Schlaf- und Essenszeiten gibt.

Pflege erleichtern – Tipp 6: Erfahrungsaustausch

Suchen Sie Kontakt zu anderen pflegenden Angehörigen, etwa über Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen. Ein Erfahrungsaustausch mit anderen Pflegenden ist nur zu empfehlen, da Sie mit diesen gemeinsam Problemlösungen entwickeln und besprechen können.

Bildnachweis: Halfpoint / stock.adobe.com

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