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So bringen Sie Ihren Kindern das Malen bei

Lesezeit: 2 Minuten Viele Kinder lieben es zu malen und Eltern sollten sie einfach mal machen lassen und sich über die Kunstwerke freuen, die die Kleinen zustande bringen.

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So bringen Sie Ihren Kindern das Malen bei

So bringen Sie Ihren Kindern das Malen bei

Lesezeit: 2 Minuten

Dabei ist es sinnvoll den Kindern Hilfestellungen zu geben, sie sollten aber nicht zum Malen gedrängt werden. Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel!

Malen zählt für viele Kinder zur liebsten Beschäftigung und viele fangen schon früh damit an. Eltern können das Maltalent ihrer Kinder fördern und sie schon früh dazu ermutigen, mit Stift und Papier aktiv zu werden.

Wichtig ist, die natürliche Entwicklung der Kinder zu kennen und sich keine Sorgen zu machen, wenn die Kleinen mit drei Jahren noch keine Meisterwerke zu Papier bringen.

Grundsätzlich lässt sich die Entwicklung von Kindern in folgenden Altersstufen festhalten:

Ab 2 Jahren: Zu Beginn des zweiten Lebensjahres fangen Kinder häufig damit an einen Stift festzuhalten und mit diesem zu kritzeln.

Ab 3 Jahren: Mit dem dritten Lebensjahr können sie dann in der Regel den Stift schon in Schreibhaltung festhalten und beginnen damit, Kreise und Linien zu zeichnen.

Ab 4 Jahren: Die Bilder der Kleinen erhalten mehr Details. Vertikale Bezugspunkte tauchen auf, Bilder werden räumlich schon in Himmel und Erde oder oben und unten unterteilt und Kinder fangen an, Rechtecke zu zeichnen.

Ab 5 Jahren: Mit 5 Jahren fangen Kinder an erste Buchstaben zu schreiben (oft noch spiegelverkehrt). Ab diesem Alter lässt sich oft erstmalig festmachen, ob das Kind Rechts- oder Linkshänder ist.

Ab 6 Jahren: Mit dem Eintritt in die Schule werden die Bilder der Kinder häufig detaillierter. Sie erlernen zu schreiben und perfektionieren ihre Fähigkeiten.

Wichtig zu wissen: Diese Altersangaben sind nur Richtwerte! Jedes Kind entwickelt sich anders und wenn ein dreijähriges Kind noch keine Kreise zeichnen kann ist das kein Grund zur Besorgnis.

Malen fördert bei Kindern die Hand-Augen-Koordination

Eltern sollten ihre Kinder besonders in den ersten Jahren einfach machen lassen. Bei der Handhaltung des Stifts können jederzeit Hilfestellungen gegeben werden, konkrete Motive oder Anweisungen sollten dem Kind aber nicht erteilt werden.

Durch das unkontrollierte Kritzeln und Malen wird die Motorik des Kindes gestärkt und es lernt, den Zusammenhang zwischen Augenbewegungen und den Bewegungen der Hand zu erkennen.

Diese Hand-Augen-Koordination ist auch für die Einschulung eine wichtige Voraussetzung, schließlich spielt sie auch beim Schreiben eine wichtige Rolle.

Viele Kinder haben auch mit 6 Jahren noch Probleme, beim Schreiben auf einer Linie zu bleiben und benötigen das gesamte erste Schuljahr oder sogar noch darüber hinaus, um dies zu üben.

Kinder durch Einbinden in eigene Tätigkeiten zum Malen motivieren

Besonders für Kleinkinder eignet sich für den Anfang noch ein dicker Wachsmalstift, um mit dem Malen zu beginnen. Ein Buntstift ist zu fein und für das Kind noch zu schwierig zu halten.

Wichtig ist, Kinder nicht unter Druck zu setzen und sich nach ihrem Tempo zu richten. Auch sollte der Wachsmalstift abwaschbar sein. Kinder neigen dazu nicht nur die ihnen gereichte Schreibunterlage voll zu malen, sondern auch den Fußboden, die Wände und die Möbel.

Wer sein Kind unterstützen möchte und die Neugierde aufs Malen und Schreiben wecken möchte, der kann es beim Schreiben von Einkaufslisten oder Briefen zuschauen lassen.

Auch immer wieder prägnante Buchstaben zu zeichnen und dann auch im Alltag zu zeigen kann dabei helfen, dass das Kind in der Schule schneller das Alphabet erlernt.

Auch hier gilt aber, dass man es nicht übertreiben sollte, sondern sich nach der natürlichen Neugier der Kinder richten sollte.

Bildnachweis: Tomsickova /Adobe Stock

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