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So bringen Sie Ihre Verdauungsorgane mit Schüßlersalzen auf Trapp

Lesezeit: 3 Minuten In unserer schnelllebigen Zeit bringt uns die träge Verdauung manchmal wieder auf den Standpunkt der Realität zurück. Häufig sind eine ballaststoffarme Ernährung und der Bewegungsmangel aufgrund der alltäglichen Stresssituation der Grund für eine Obstipation. Mit den biochemischen Mineralsalzen nach Dr. med. Wilhelm Schüßler haben Sie Möglichkeit die Verdauungsorgane wieder in Schwung zu bringen.

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So bringen Sie Ihre Verdauungsorgane mit Schüßlersalzen auf Trapp

So bringen Sie Ihre Verdauungsorgane mit Schüßlersalzen auf Trapp

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Verstopfung wird zur Volkskrankheit

In früheren Zeiten wurden hauptsächlich ältere Personen mit dem Symptom der Obstipation (Verstopfung) in den Praxen beobachtet. Dies ist seit einigen Jahren jedoch nicht mehr so, denn es kommen immer mehr jüngere Menschen in die Naturheilpraxen mit genau diesem Problem.

Hauptursachen liegen in unseren heutigen Lebenswandel, der durch Fastfood (ballaststoffarme Ernährung), zu wenig Bewegung, zu wenig Flüssigkeitszufuhr und durch Bewegungsmangel hervorgerufen werden kann. Des Weiteren kommt auch durch die Zeitnot eine Unterdrückung des Stuhlgangreizes dazu.

Beim oben aufgeführten Reizdarmsyndrom kommt es abwechselnd zur Verstopfung und zum Durchfall. Dazu kommen noch krampfartige Bauchbeschwerden und Dyspepsien (Blähbauch, Völlegefühl, Aufstoßen und Blähungen).

Was ist für die Trägheit der Verdauungsorgane verantwortlich?

Selbst Erkrankungen mit Fieber, die zur Bettlägerigkeit zwingen, können genauso wie wechselnde Arbeitszeiten (Schichtarbeit) und die Ernährungsumstellung auf Reisen zur Obstipation führen.

Genauso können auch schulmedizinische Arzneimittel, wie z.B. kalzium- und alumiumhaltige Medikamente gegen Sodbrennen (freiverkäufliche Medikamente aus der Apotheke), Arzneimittel gegen Depressionen (Antidepressiva), Psychopharmaka, Analgetika (Schmerzmittel auf Opiumbasis), Hustenstiller und sogar Blutdruckmedikamente eine Obstipation hervorrufen.

Der häufige Einsatz von Laxanzien (Abführmittel) können durch eine Elektrolytstörung (Kalium wird vermehrt ausgeschieden) ins Gegenteil umschlagen. Es stellt sich eine Hypokaliämie (zu wenig Kalium im Blut) und eine Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) ein.

Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe an Erkrankungen, wie Divertikulitis (Dickdarm-Ausstülpungs-Entzündung), Darmpolypen, Hämorrhoiden, Morbus Crohn, Darmtumore, die Verstopfungen hervorrufen. Des Weiteren sind hier die Nervenstörungen bei Diabetes mellitus, Morbus Parkinson und Multipler Sklerose zu nennen.

Auch eine Hypothyreose (Unterfunktion der Schilddrüse) und eine Gravidität (Schwangerschaft) können ursächlich für eine Obstipation sein. Die normale Stuhlfrequenz (wie oft man einen Stuhlgang haben sollte) liegt bei dreimal täglich. Wir nehmen in der Regel drei Mahlzeiten zu uns ein und so muss auch der Darm sich dreimal entledigen können.

Nach der Schüßlersalz-Therapie können folgende biochemischen Mineralsalze Abhilfe schaffen:

Um eine entsprechende Darmausscheidung anregen zu können, benötigt man dreimal täglich fünf Tabletten der Nr. 10 Natrium sulfuricum D6.

Um die Darmfunktion und der Motilität (Bewegung) zu stärken, sollte man dreimal täglich fünf Tabletten der Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 einnehmen.

Sollte es sich um einen sehr trockenen und festen Stuhl handeln, dann benötigt der Organismus die Nr. 8 Natrium chloratum D6 (Regulator des Flüssigkeitshaushaltes). Hiervon sollte man täglich man morgens und abends fünf Tabletten langsam im Mund zergehen lassen.

Bei kleinen knotigen Stuhlmengen (dem so genannten Schafskot) die wieder zurück in den Enddarm rutschen, kann die Nr. 11 Silicea D12 (mit zweimal täglich fünf Tabletten) einen guten Dienst leisten.

Sollten Sie eine weißlich belegte Zunge mit hellem Stuhl, Unverträglichkeit von fetten Speisen und Süßigkeiten haben, so wäre das Schüßlersalz Nr. 4 Kalium chloratum D6 mit einer Einnahme von dreimal täglich fünf Tabletten (langsam im Mund zergehen lassen) genau die richtige Wahl.

Bei bestehenden Blähungskoliken, harten Stuhlmassen, Schmerzen am Anus vor und nach dem Stuhlgang, mit Völlegefühl (in der Regel liegt hier eine Leberstörung vor) kann Ihnen die Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 mit jeweils dreimal täglich vier Tabletten helfen.

Liegen noch Spasmen (Krämpfe) vor der Entleerung vor, so kann man durch eine Heiße Sieben (Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6) mit jeweils zehn Tabletten (in heißem Wasser aufgelöst) für die entsprechende Entkrampfung sorgen. Dreimal täglich ein Glas trinken.

Denken Sie unbedingt auch an den Aspekt der Verstopfung:

Jede Obstipation muss schnellstens entsprechend behandelt werden, da der festsitzende Fäzes (Kot) den Organismus vergiften kann. Bedenken Sie auch, dass Sie mit der Einnahme der Schüßlersalze auch auf den Grund der Ursache gehen, denn der jeweilige Mineralstoffmangel wird gleich mit der längerfristigen Einnahme der o.g. Schüßlersalze behoben.

Sollten sich nach einiger Zeit (ca. eine Woche) durch die Einnahme der biochemischen Mineralsalzen keine Besserung verspüren, so ist ein Arzt- oder Heilpraktiker-Besuch zur genauen Diagnostik unumgänglich.

Bildnachweis: detailblick-foto / stock.adobe.com

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