Gesundheit Praxistipps

So beugen Sie einer Nahrungsmittelunverträglichkeit vor

Lesezeit: 2 Minuten Nahrungsmittelallergien sind in unserer Zeit der industriellen Verarbeitung von Nahrung bereits ein alltägliches Problem in den Praxen von Ärzten und Heilpraktikern geworden. Im Säuglings- und Kleinkindalter sind bereits 7-8% an einer echten Nahrungsmittelunverträglichkeit erkrankt. Was man mit einer gesunden Ernährung tun kann, erfahren Sie hier.

2 min Lesezeit
So beugen Sie einer Nahrungsmittelunverträglichkeit vor

So beugen Sie einer Nahrungsmittelunverträglichkeit vor

Lesezeit: 2 Minuten

In der Medizin unterscheidet man bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten zwischen echten, durch Antikörper ausgelösten allergischen Reaktionen und Pseudoallergien. Die Reaktionen sind ganz unterschiedlich. Bei einigen Patienten wirkt sich die Unverträglichkeit direkt im Verdauungstrakt aus, bei anderen kommt es zu verstärkten Ekzemen und Ausschlägen oder Problemen mit der Atmung.

Was kann man tun, um sein Kind vor Nahrungsmittelunverträglichkeit zu schützen?

1. Grundregel: Sechs Monate ausschließlich stillen und dann weiter stillen, so lange die Mutter und das Kind das möchten. Die WHO empfiehlt, zwei Jahre zu stillen. Das mag in unserer Gesellschaft für manche seltsam anmuten, hat aber fundierte medizinische Hintergründe.

Das Immunsystem entwickelt sich vor allem in den ersten Jahren besonders gut und harmonisch, wenn wir die in der Muttermilch enthaltenen Abwehrstoffe erhalten. Die Muttermilch ist immer genau an den Bedarf des Kindes angepasst. Sie versorgt das Kind mit allen Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen, die das Baby benötigt, solange die Mutter gut ernährt ist.

Dies bedeutet, dass die Mutter in der Stillzeit natürlich auf eine besonders hochwertige und gesunde Ernährung achten sollte. Studien zeigen, dass Stillen das einzige Mittel ist, um Allergien und Neurodermitis bei familiär belasteten Babys effektiv vorzubeugen. Der Einsatz von hypoallergener Säuglingsnahrung hatte in den Studien keine Auswirkung auf spätere Nahrungsunverträglichkeiten, Allergien und Neurodermitis.

Gesunde Ernährung gegen Nahrungsmittelunverträglichkeit und Allergien

2. Grundregel: Keine industriell verarbeiteten Nahrungsmittel und keine Zusätze im Essen. Die ideale Ernährung enthält keinerlei chemische Zusätze und wurde nicht industriell verarbeitet oder mit chemischen Mitteln wie Pestiziden und Medikamenten behandelt. Dies bedeutet, je naturbelassener unsere Ernährung ist, desto gesünder sind wir.

Dass unser Immunsystem bei einer immensen tagtäglichen Belastung durch die verschiedensten organischen, chemischen Verbindungen irgendwann verrücktspielt und eine „unvernünftige“ Reaktion zeigt, indem es allergisch auf ganz normale Nahrung reagiert, verwundert niemanden. Deshalb ist es so wichtig, gesund zu essen. Dies bedeutet:

  • Keine Farbstoffe
  • Keine Aromastoffe
  • Keine Konservierungsstoffe
  • Keine Zuckeraustauschstoffe (Diätprodukte)
  • Kein (Industrie-) Zucker
  • Naturbelassenes, biologisch angebautes Gemüse und Obst
  • Viel Rohkost

Fazit: Ein Nahrungsmittel, das auf ausgelaugten Böden gewachsen ist, mit Pestiziden, Fungiziden und anderer Chemie behandelt wurde, vielleicht noch bestrahlt wurde, halb-roh geerntet wurde, um die halbe Welt verschifft wurde und das dann in verschiedensten industriellen Prozessen seiner letzten Nährstoffe beraubt wurde, kann nicht gesund sein. Auch wenn man ihm noch so viele Vitamine hinzufügt. Glauben Sie nicht der Werbung! Sorgen Sie selbst für Ihre Gesundheit durch naturbelassene, selbst zubereitete und gesunde Nahrung.

Weitere Artikel zum Thema „Nahrungsmittelunverträglichkeit“

Bildnachweis: Ramona Heim / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: