Computer Praxistipps

So beschleunigen Sie Windows beim Start

Lesezeit: 2 Minuten Sie schalten den PC an und sitzen ein paar Minuten untätig vor dem Rechner, bis Windows hochgefahren ist. Indem Sie Datenreste, alte Registry-Einträge und unnötige Verknüpfungen im Autostart-Bereich löschen, können Sie den Windows-Start effektiv beschleunigen.

2 min Lesezeit

So beschleunigen Sie Windows beim Start

Lesezeit: 2 Minuten

Je leistungsfähiger Ihr PC ist, desto länger benötigt er womöglich beim Hochfahren. Üblicherweise sollte der Windows-Start zwischen einer und zwei Minuten dauern. Wenn er länger braucht, können Sie die folgenden Dinge versuchen.

Datenreste beseitigen

Datenreste, sogenannte "Temporäre Dateien", können für die Verlangsamung beim Hochladen verantwortlich sein. Zum Beispiel wird Text, der noch nicht regulär gespeichert ist, in Ihrem Arbeitsspeicher abgelegt, wenn er gerade nicht benötigt wird.

Allerdings werden sie, wenn dieser Bereich voll ist, als temporäre Dateien gespeichert. Auch beim Entpacken von Dateien wird der Temp-Ordner genutzt. Weiterhin entstehen beim Surfen im Internet viele temporäre Dateien. Schließlich wird jede aufgerufene Internetseite zuerst auf der PC-Festplatte gespeichert, bevor Sie sie ansehen können.

Eigentlich soll die angelegte Datei später automatisch von Windows gelöscht werden. Allerdings werden die temporären Dateien nicht zuverlässig gelöscht. Deshalb bleiben Daten auf Ihrer Festplatte bestehen. Abhilfe schaffen können Sie mit einer Datenbereinigung.

Registry-Einträge aufräumen

Windows speichert alle Informationen in einer eigenen Datenbank, der "Registry". Nur sehr selten werden dort veraltete Daten gelöscht. Es kommen jedoch ständig neue hinzu. Damit verlangsamt sich der Windows-Start nach einiger Zeit, denn während des Startvorgangs wird jedes Mal die Registry durchgegangen.

Nutzen Sie Aufräum-Programme wie CCleaner oder TuneUpUtilities. Die Basisversion erhalten Sie kostenlos. Wenn Sie eine leistungsfähigere erwerben möchten, kostet es Sie zwischen 20 und 40 Euro. Achten Sie darauf, nur die neuesten Programme zu nutzen, nur diese kennen sich gut mit der aktuellen Windows-Version aus.

Sie sollten sich auch darauf gefasst machen, dass unter bestimmten Umständen nur eine Neuinstallation hilft. Denn wenn Sie Ihren PC schon ein paar Jahre besitzen und täglich nutzen, wenn auf ihm viele Programme installiert und deinstalliert wurden, können auch die Beschleunigungsprogramme nicht viel ausrichten.

Autostart prüfen

Sie können Programme über Autostart laden lassen, wenn sie beispielsweise direkt nach dem Hochfahren E-Mails checken möchten. Allerdings dauert das Hochladen durch diese Einstellung insgesamt länger. Es gibt auch Programme, die ebenfalls direkt geladen werden, die jedoch nur über ein Symbol auf der Taskleiste sichtbar sind. Manche sieht man auch überhaupt nicht.

Sie sollten in regelmäßigen Abständen prüfen, ob sich bei der Installation manche Programme automatisch mit Autostart-Funktion eingetragen haben. Entfernen Sie aus dem Autostart-Ordner alle Programme, bei denen diese Funktion nicht zwingend notwendig ist. Dazu wählen Sie in dem Ordner mit der rechten Maustaste die Verknüpfung an. Wählen den Befehl "Löschen" und bestätigen Sie.

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