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So beschleunigen Sie in 4 Schritten die Suchfunktion von Windows 8

Lesezeit: 2 Minuten Mit der Zeit sammeln sich auf der Festplatte Ihres Computers jede Menge Dateien an. Damit Sie verlorengegangene Daten schneller finden, legt Windows einen Index Ihres Datenbestandes an. Der ist aber statisch. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie die Suchfunktion des Betriebssystems individuell beschleunigen.

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So beschleunigen Sie in 4 Schritten die Suchfunktion von Windows 8

Lesezeit: 2 Minuten

Wenn Sie auf Ihrem Rechner eine bestimmte Datei, wie ein Word-Dokument mit der Steuererklärung für das Finanzamt, ein Foto aus dem letzten Urlaub oder die gerade heruntergeladene MP3-Datei mit Ihrem Lieblingslied aufspüren wollen, verwenden Sie wahrscheinlich die Suchfunktion von Windows.

Die arbeitet umso schneller, wenn der Ordner, in dem sich Ihre Zieldatei befindet von Windows indiziert ist. Das ist aber nur bei einer statisch vorgegebenen Anzahl von Ordnern der Fall. Wenn Sie Ihre wichtigen Daten in anderen Verzeichnissen speichern, sollten Sie den Index anpassen, um die Suche zu beschleunigen.

So arbeitet die Suchfunktion von Windows

Auf Ihrer Festplatte befinden sich zahlreiche Ordner. Viele von diesen Verzeichnissen, dienen aber nur dem Betriebssystem. So werden Sie wahrscheinlich im Ordner „Windows“ kaum wichtige Word-Dokumente speichern, während die Wahrscheinlichkeit, dass sich im Verzeichnis „Eigene Dateien“ wichtige Daten befinden sehr hoch ist.

Windows trägt dieser Tatsache Rechnung und indiziert die Daten aus festgelegten Ordnern automatisch. Die Inhalte werden dann in einer speziellen Datenbank abgelegt, die sich bei einer Suchabfrage schneller durchstöbern lässt. Speichern Sie Ihre wichtigen Dateien aber an einem Ordner, den das Betriebssystem nicht berücksichtig, dauert eine Suche unnötig länge. In diesem Fall sollten Sie den Index anpassen.

So passen Sie den Suchindex von Windows manuell an Ihre Gewohnheiten an

  1. Starten Sie die Systemsteuerung des Betriebssystems. Geben Sie dann oben rechts in das Suchfenster den Begriff „Indizierungsoptionen“ ein. Das passende Ergebnis erscheint schon nachdem Sie wenige Buchstaben getippt haben. Klicken Sie den Eintrag dann mit der Maus an.
  1. In einem neuen Fenster sehen Sie nun die Liste der Ordner, die Windows automatisch indiziert. Dazu gehören Verzeichnisse, wie „Benutzer“ und „Startmenü“. Um die Liste zu erweitern, klicken Sie jetzt auf die Schaltfläche „Ändern“.
  1. Legen Sie in der Verzeichnisauswahl unter „Ausgewählte Orte ändern“ die Ordner fest, in denen Sie wichtige Dateien speichern. Klicken Sie sich dazu durch die Baumstruktur und markieren Sie die entsprechenden Verzeichnisse, indem sie das vor dem Ordner stehende Optionsfeld mit einem Haken versehen.
  1. Alle neuen Ordner werden in die Liste „Zusammenfassung der ausgewählten Orte“ übernommen. Wenn Sie mit der Auswahl zufrieden sind, klicken Sie auf „Ok“.

    Bitte beachten Sie, dass es keinen Sinn macht, alle Ordner in den Index aufzunehmen. In diesem Fall würde die Menge der Dateien im Index derart groß, dass die Suchfunktion sogar verlangsamt wird.

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