Gesundheit Praxistipps

So bereiten Sie sich und Ihren Körper auf den Sommer vor

Lesezeit: 3 Minuten Der Sommer naht und mit ihm die Jahreszeit kurzer Kleidung. Nach dem Winter lohnt es sich, Beauty-Inventur zu betreiben und Pflegeroutinen zu überdenken. Was im Winter ideal war, verlangt der Haut im Sommer einiges ab und was im Winter einfach übersehen wurde, wird durch Sonnenschein unerwartet betont. Hier erfahren Sie, was es zum Jahreszeitenwechsel zu beachten gibt.

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So bereiten Sie sich und Ihren Körper auf den Sommer vor

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So bereiten Sie sich und Ihren Körper auf den Sommer vor

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Sommer und Winter sind in unseren Breitengraden relativ ausgeprägt. Im Sommer kann es warm genug werden, dass auch kurze Shorts zu lang erscheinen, während einen im Winter sogar das Zwiebelschalenprinzip im Stich lassen kann. Vor allem die Gesichtshaut und Hände können Unterstützung gebrauchen, wenn es darum geht, dem Wetter zu trotzen. Aber auch der Rest des Körpers freut sich über Beachtung, wenn es in den Jahreszeitenwechsel geht.

Feuchtigkeit statt Fett: Diese Pflege braucht die Gesichtshaut

Im Winter haben viele Menschen mit trockener Haut zu kämpfen. Im Sommer hingegen bereitet eher fettige und Mischhaut Probleme, denn eine zu starke Talgproduktion wird durch hohe Temperaturen oft noch störender.

Während im Winter eher Gesichtscreme mit einem hohen Anteil an Ölen angebracht war, ist nun Feuchtigkeit das Zauberwort. In einem sehr strengen Winter kann zu viel Feuchtigkeit auf der Haut gefrieren. Im Sommer führt zu viel Öl jedoch schnell zu einem störenden Fettfilm.

Wer Mischhaut bis fettige Haut hat, ist mit viel Feuchtigkeit gut bedient. Menschen mit eher trockener Haut hingegen können im Sommer Öl – vor allem in der Tagescreme – gut durch Stoffe ersetzen, die den Feuchtigkeitsgehalt der Haut verbessern. Urea oder Panthenol  helfen der Haut, Feuchtigkeit länger zu speichern. Eine eher ölhaltige Nachtcreme reicht dann meistens aus, um die Haut geschmeidig zu halten.

Sanfte Sonnenbräune aus der Tube

Wer schnell bräunt, ist nach ein paar sonnigen Tagen im Frühjahr schnell bereit für Shorts und Röcke. Wer generell eher langsam bräunt, kann nachhelfen, um nicht im Hochsommer mit blassen Beinen dastehen zu müssen.

Selbstbräuner muss recht exakt und gleichmäßig aufgetragen werden und ist einigen Frauen eher unheimlich. Zudem muss er regelmäßig aufgetragen werden, um die Bräune beizubehalten. Einfacher sind normale Bodylotions, die nach und nach eine dezente Bräune aufbauen. Diese müssen nicht so exakt aufgetragen werden und sind daher leichter anzuwenden. Wer sich nach dem Duschen ohnehin eincremt, kann regelmäßig zu einer solchen Bodylotion greifen, um für unkomplizierte Bräune zu sorgen.

Für einen sommerlich-frischen Teint: Chemische Peelings

Im Sommer haben Bronzer und Highlighter Hochkonjunktur. Ein gesunder, frischer, sommerlicher ‚Glow‘ auf den Wangen ist bei jeder Sommerparty das perfekte Make-Up. Mit etwas Vorlaufzeit kann man aber seine Haut auch fast ohne Make-Up zum ‚glow‘-en bringen.

Chemische Peelings sind zum Beispiel AHA-Säure (beispielsweise Fruchtsäure) oder BHA (Salizylsäure). Diese gibt es als Peelingmasken oder Cremes in Drogerien oder der Apotheke zu kaufen. Wer zu Unreinheiten neigt, sollte das lipophile BHA wählen, wer eher mit einem fahlen Teint zu kämpfen hat, ist mit AHA gut bedient.

Die Cremes oder Peelings dringen in die Haut ein und lösen alte Hautschüppchen ab. BHA dringt auch in verstopfte Poren und reinigt sie. Ergebnis ist eine klarere Haut mit einem gesunden, frischen Teint.

Vorsicht bei AHA und BHA im Sommer!

Chemische Peelings greifen die oberste Hautschicht an. Dieser Effekt ist erwünscht, um einen schönen Teint zu erzielen. Dadurch ist die Haut jedoch auch ungeschützter was Sonnenstrahlen angeht. Vor allem Leute, die ohnehin sonnenempfindlich sind, sollten auf jeden Fall sehr gut auf ihren Sonnenschutz achten, wenn sie AHA- oder BHA-Produkte verwenden. Sinnvoll ist etwa eine Tagescreme mit einem geringen Lichtschutzfaktor.

Haarige Angelegenheit: Rasieren, epilieren oder wachsen?

Regelmäßig zum Sommer hin kommen haarige Probleme zum Vorschein: Lange Kleidung verbirgt Zonen wie Beine und Achseln erfolgreich, doch passend zum guten Wetter ist für viele Frauen auch Zeit für einen Kahlschlag.

Wer sich überlegt, eine andere Enthaarungsmethode zu testen, für den ist jetzt die richtige Zeit. Ein kurzer Überblick: Rasieren ist für viele Frauen am einfachsten und schnellsten. Kosten fallen für neue Klingen an und ein klarer Nachteil ist, dass die Haare sehr schnell wieder nachwachsen. Empfindliche Haut kann zudem auf Dauer trocken werden oder mit Pickelchen reagieren.

Praktischer, aber auch schmerzvoller ist der Gebrauch von Heißwachs. Es ist deutlich effizienter als Kaltwachs und gerade für empfindliche Haut geeignet, da das Wachs nur die Haare ausreißt, nicht aber die Haut belastet. Danach hat man
zwischen zwei und vier Wochen Ruhe, das professionelle Wachsen kostet je nach Körperteil meist um die fünfzehn bis dreißig Euro. Ähnliches gilt für Sugaring, wo die Haare mit Hilfe eines Zuckergemisches entfernt werden.

Die letzte gängige Methode ist das Eplilieren. Sie ist
die günstigste Methode, denn ein guter Epilierer ist ab dreißig Euro zu bekommen und sollte mindestens zwei Jahre halten. Vorteil ist auch hier die Eignung bei trockener Haut, wer sehr schmerzempfindlich ist aber sehr sensible Haut hat, kann aber Probleme bekommen. Der Zeitaufwand beim Epilieren ist vergleichsweise gering, da die Haare nach einiger
Zeit nur noch spärlich nachwachsen und ein kurzes Nach-eplilieren alle drei bis vier Tage reicht.

Bildnachweis: nd3000 / stock.adobe.com

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