Gesundheit Praxistipps

So bekämpfen Sie erfolgreich Panikattacken

Das Herz rast, die Atmung geht schnell, der Schweiß rinnt... So zeigt sich eine Panikattacke. Dabei ist die Situation meist gar nicht bedrohlich. Wie Sie die Beschwerden erfolgreich bekämpfen, lesen Sie in diesem Artikel.

So bekämpfen Sie erfolgreich Panikattacken

So bekämpfen Sie erfolgreich Panikattacken

Eine Panikattacke kommt meist völlig überraschend in einer Situation, die nicht unbedingt wirklich bedrohlich ist. Trotzdem meint der Betroffene es gehe mit ihm zu Ende, so schlecht fühlt er sich. Um es direkt zu sagen: Eine Panikattacke klingt meist innerhalb von 30 Minuten ab und es bleiben auch keine Schäden zurück. Nichts desto trotz sind Panikattacken extrem beängstigend und können das Leben der Betroffenen nachhaltig beeinflussen. Wer einmal eine Panikattacke erlebt hat, weiß wie groß die Angst vor einer weiteren Panikreaktion sein kann. Nicht selten ziehen sich Betroffene zurück und meiden Situationen, in denen sie eine Panikattacke befürchten.

Die Ursachen einer Panikreaktion

Auslöser ist oft ein belastendes Erlebnis oder eine belastende Situation: Ein Unfall, ein unerwarteter Tod eines Nahestehenden, eine eigene schwere Erkrankung, Stress in der Familie oder am Arbeitsplatz.

So beugen Sie der Panikattacke vor

Erlernen Sie ein Entspannungsverfahren wie das Autogene Training, die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen oder die Meditation.
In einer Verhaltenstherapie gehen Sie den Auslösern der Panikreaktionen auf den Grund und lernen, wie Sie mit Stresssituationen gelassener umgehen.

Wie Sie mit einer akuten Panikreaktion umgehen

Bei den ersten Anzeichen von Unsicherheit und Angst, versuchen Sie die Konzentration auf etwas anderes als auf die Angst zu lenken. Sie können beispielsweise die Menschen um Sie herum zählen oder den Sekundenzeiger Ihrer Uhr aufmerksam beobachten.
Geben Sie 4 Tropfen der Bachblüten-Rescue-Tropfen auf die Zunge.
Kauen Sie Nüsse, Kaugummi oder Ähnliches. Ebenso wie Kauen baut auch körperliche Bewegung Stress ab. Laufen Sie so lange hin und her oder eine Treppe auf und ab, bis die Erregung abklingt.

Mit Anspanung entspannen

Versuchen Sie die Ampelübung der Progressiven Muskelrelaxation. Dazu spannen Sie alle – wirklich alle – Muskeln ihres Körpers  für 15-20 Sekunden fest an und entspannen dann wieder. Diese Übung können Sie so oft wiederholen, bis die Erregung abgeklungen ist.

Bildnachweis: luismolinero / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: