Naturheilkunde Praxistipps

So behandeln Sie Verstauchungen und Zerrungen mit Naturheilkunde

Lesezeit: 2 Minuten Verstauchungen und Zerrungen lassen sich im Alltag und vor allem im Sport leider nicht vermeiden. Die Schmerzen, verbunden mit einer Beeinträchtigung der Bewegung des betroffenen Areals, sind äußerst unangenehm und schränken die Lebensqualität enorm ein. In diesem Artikel erfahren Sie wirkungsvolle Gegenmaßnahmen, aber auch einige Möglichkeiten zur Behandlung mit bewährten naturheilkundlichen Mitteln.

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So behandeln Sie Verstauchungen und Zerrungen mit Naturheilkunde

So behandeln Sie Verstauchungen und Zerrungen mit Naturheilkunde

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Allgemeines

Im Grunde genommen versucht unser Körper mit den Symptomen der Entzündung die bei der Verstauchung und Zerrung ausgetretene Gewebsflüssigkeit wieder abzutransportieren. Das Gelenk fühlt sich hierbei warm an.

Grund für den Austritt von Gewebsflüssigkeit (Bluterguss), ist ein Riss in den Fasern der Gelenksbänder, verursacht durch Traumen wie z.B. das Umknicken eines Knöchels, oder die Verdrehung eines Gelenkes. Es also bereits sehr hilfreich, wenn Sie das betroffene Gelenk schonen bzw. für eine gewisse Zeit ruhigstellen. Die Heilung erfordert hierbei Zeit. Um die Entzündung einzudämmen, sollte das Gelenk unbedingt sofort gekühlt werden.

Außerdem sollte das Gelenk hochgelagert werden, somit sorgen Sie dafür, dass die Gewebsflüssigkeit viel besser abfließen kann. Neben diesen allgemeinen Maßnahmen bietet Ihnen die Naturheilkunde eine Reihe bewährter Mittel zur zusätzlichen Unterstützung der Heilung. Die naturheilkundlichen Mittel – insbesondere die hier empfohlenen Heilpflanzen – ermöglichen Ihnen eine rasche und schmerzfreie Genesung.

Heilkräuter die sich bewährt haben

Die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) ist ein fester und wichtiger Bestandteil der Naturheilkunde. Sie bietet eine Vielzahl an Kräutern an, die sich bei allerlei Krankheiten – auch heute noch – bedenkenlos weiterempfehlen lassen. Auch gegen Verstauchungen und Zerrungen ist ein Kraut gewachsen. Genauer gesagt sogar Zwei.

Beinwellwurzel

Die Beinwellwurzel hat sich vor allem bei Verstauchung und Zerrungen sehr bewährt. Durch das Auftragen eines Gels oder einer Creme mit Beinwellwurzelextrakt, wird die Entzündung gehemmt und die Wundheilung gefördert. Das Austreten von Gewebsflüssigkeit wird ebenfalls begrenzt und sein Abtransport im Gewebe gefördert.

Massieren Sie das Gel oder die Creme dreimal täglich auf das Gelenk ein, seien sie hierbei mit der aufgetragenen Menge ruhig großzügig. Studien haben ergeben, dass großflächige Beinwellanwendungen zum Spontanabort führen. Das bedeutet, dass Sie Beinwell-Präparate nicht in der Schwangerschaft anwenden sollten. Lassen Sie sich in diesem Fall am besten von Ihrem Hausarzt beraten.

Arnika

Naturheilkundliche Präparate und Tinkturen aus Arnikablüten lindern den Schmerz und wirken entzündungshemmend. Arnika verwendet man am besten als Umschlag. Hierfür benetzen Sie ein Baumwolltuch mit Arnikatinktur und legen diese für 30 Minuten auf die verletzte Stelle. Diese Prozedur sollte dreimal täglich angewendet werden, bis zur völligen Genesung – diese tritt jedoch recht schnell ein.

Bildnachweis: Foto di stock / stock.adobe.com

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