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So behandeln Sie Vaginalpilz erfolgreich

Lesezeit: < 1 Minute Der Vaginalpilz, also so genannte Vaginalmykosen, ist weit verbreitet und quält viele Frauen. Kaum eine Infektionskrankheit verunsichert Frauen mehr, da sie immer noch fälschlicherweise mit Geschlechtskrankheiten oder mangelnder Hygiene in Verbindung gebracht wird. Kaum verwunderlich, dass gerade Seniorinnen es verschweigen, wenn sie an einem Vaginalpilz leiden.

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So behandeln Sie Vaginalpilz erfolgreich

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Vaginalpilz in der Pflege
Sie und Ihre Mitarbeiter – am besten eine Mitarbeiterin – sollten daher bei den ersten Anzeichen einer Infektion mit der Betroffenen über die Möglichkeit von Vaginalpilz reden und sie ermutigen einen Arzt aufzusuchen, denn eine Behandlung kann rasch zur Beseitigung des unangenehmen Problems führen.
So erkennen Sie einen Vaginalpilz
Von Vaginalpilz betroffene Frauen klagen hauptsächlich über einen äußerst unangenehmen lästigen Juckreiz sowie einen wässrig-weißlichen, geruchsarmen Ausfluss. Außerdem kann bei den Betroffenen auch ein Gefühl von Wundsein, Brennen und Schmerzen bestehen.
Bei diesen eindeutigen Symptomen besteht bereits ein hochgradiger Verdacht einer Vaginalpilzinfektion, und Sie sollten den Arzt der Patientin informieren, der dann die Pilzerkrankung durch einen Abstrich abklärt und die Therapie einleitet.
Vaginalpilz – Die Therapie
Bleibt der Vaginalpilz ein einmaliges Ereignis, ist die Behandlung Ihrer Patientin unkompliziert. Meist reicht die Verabreichung von Vaginaltabletten und Cremes aus, um die Beschwerden zu beheben. In der Regel dauert die Behandlung zwischen 1 und 3 Tagen.
Falls dies nicht der Fall ist oder sich die Vaginalinfektionen häufen, sollte bei der Patientin eine Stuhluntersuchung durchgeführt werden. Falls hierbei krankmachende Hefepilze gefunden werden, sollten diese mitbehandelt werden.
So unterstützen Sie und Ihre Patientin die Behandlung von Vaginalpilz:
  • Ihre Patientin sollte täglich die Unterwäsche, Handtücher und Waschlappen wechseln.
  • Ihre Patientin sollte nur Wäsche aus Naturfasern tragen.
  • Unterwäsche, Handtücher und Waschlappen sollten bei mindestens 60 Grad gewaschen werden.
  • Ihre Patientin sollte lockere Kleidung tragen, um einen Feuchtigkeitsstau zu verhindern.
  • Die äußere Vaginalregion sollte täglich mit viel Wasser und einem milden Reinigungsmittel gereinigt werden.
  • Ihre Patientin sollte nicht ins Schwimmbad oder in die Saune gehen.
  • Ihre Patientin sollte keine Intimlotionen oder -sprays verwenden.
  • Inkontinenzmaterial sollte regelmäßig gewechselt werden.
  • Die Intimhaut sollte stets trocken gehalten werden.
  • Ihre Patientin sollte sich auf öffentlichen Toiletten nicht auf die Toilettenbrille setzen.

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