Homöopathie Praxistipps

So behandeln Sie Pyometra bei Ihrer Hündin

Lesezeit: 2 Minuten Pyometra, die Vereiterung der Gebärmutter, kann bei Hündinnen lebensgefährliche Folgen haben. Handeln Sie schon bei den ersten Anzeichen und gehen Sie mit Ihrem Hund zum Arzt. Die Homöopathie kann die Behandlung mit verschiedenen Mitteln begleiten und die Heilung beschleunigen und unterstützen. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel.

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So behandeln Sie Pyometra bei Ihrer Hündin

So behandeln Sie Pyometra bei Ihrer Hündin

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Bei Hündinnen kann es zu einer Vereiterung der Gebärmutter kommen, die auch als Pyometra bezeichnet wird. Sie tritt erst nach der ersten Läufigkeit auf, da sich in dieser Phase der Muttermund öffnet und Bakterien eindringen können. Können diese nicht mehr mit dem Sekret abfließen, nachdem sich der Muttermund wieder geschlossen hat, entsteht Eiter in der Gebärmutter.

Pyometra kann für Hündinnen lebensgefährlich sein

Die Gefahr dabei ist, ist dass sich die Gebärmutter komplett mit Eiter füllt und bei zu viel Druck platzt. Ergießt sich der Inhalt dann in die Bauchhöhle, ist das für die Hündin lebensgefährlich. In erster Linie widerfährt eine Pyometra eher älteren Hündinnen und dann circa drei bis acht Wochen nach der Läufigkeit. Auch im Anschluss an eine Geburt kann sich eine Pyometra entwickeln.

Fieber, Mattigkeit, starker Durst und ein bräunlicher und übelriechender Ausfluss sind Anzeichen für eine Pyometra bei Hündinnen. Während der Bauchumfang stark zunimmt, magert die Hündin immer weiter ab. Aufgrund der Schmerzen, die durch die vereiterte Gebärmutter entstehen können, winselt die Hündin unter Umständen.

Sobald die ersten Anzeichen von Pyometra bei Ihrer Hündin zu spüren oder sehen sind, sollten Sie einen Tierarzt oder Tierhomöopathen aufsuchen, denn Pyometra kann auch mit homöpathischen Mitteln behandelt werden. Hierzu zählen Hepar sulfuris, Sepia, Echinacea angustifolia, Lachesis, Hydrastis, Pulsatilla und Caulophyllum.

Bei einer Pyometra können verschiedene homöopathische Mittel ergänzend verabreicht werden

Echinacea fördert das körpereigene Immunsystem und bringt unterdrückte Absonderungen zur Ausscheidung. Caulophyllum dient entweder zur Vorbeugung einer Pyometra, oder im Anfangsstadium. Auch bei einer Geburt hilft Caulophyllum der Hündin, indem es die Wehenbildung unterstützt. Hepar sulfuris hilft bei einer chronischen Gebärmutterentzündung und kann mit Caulophyllum kombiniert werden.

Hydrastis unterstützt bei einer chronischen Pyometra den Heilungsprozess und Lachesis kann bei vergiftungsähnlichen Zuständen eingesetzt werden. Pulsatilla sorgt für eine bessere Durchblutung der Gebärmutter und hilft sowohl bei chronischer als auch akuter Pyometra, da es die Schleimhaut verbessert. Das homöopathische Mittel Sepia, das aus Tintenfischen gewonnen wird, hilft älteren Tieren bei einer chronischen Gebärmutterentzündung.

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Bei schweren Krankheitsverläufen hilft meist nur noch eine Operation

Allerdings sollten diese Mittel eher begleitend gegeben werden, denn meist ist auch ein antibiotisches Medikament oder Kortison von Nöten, um die Bakterien in der Gebärmutter in den Griff zu kriegen. Im Notfall muss die Hündin sogar operiert werden, falls der Organismus nicht stark genug ist, die Pyometra zu heilen. Gerade bei einer schweren und weit fortgeschrittenen Entzündung der Gebärmutter wird diese dann operativ entfernt, um dem Risiko zu entgehen, dass die Gebärmutter platzt.

Zusätzlich zu den homöopathischen Mitteln, die begleitend gegeben werden, kann zur äußerlichen Anwendung Calendula-Salbe aufgetragen werden, um weitere Linderung zu verschaffen.

Bildnachweis: dilker / stock.adobe.com

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