Homöopathie Praxistipps

So behandeln Sie einen Hornissenstich homöopathisch

Lesezeit: 2 Minuten Drei Hornissenstiche können dem Volksmund nach einen Menschen töten. So toxisch ist ein Stich der Hornisse zwar nicht, aber in jedem Fall ähnlich schmerzhaft wie ein Bienen- oder Wespenstich; unter Umständen sind Hornissenstiche sogar deutlich schmerzhafter. Lindern kann man einen Hornissenstich unter anderem mit homöopathischen Mitteln wie dem Vespa crabro.

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So behandeln Sie einen Hornissenstich homöopathisch

So behandeln Sie einen Hornissenstich homöopathisch

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Zwar sind Stiche der Hornisse selten, sollte es aber doch einmal passieren, kann man die Beschwerden mit homöopathischen Mitteln gut lindern. Hier erfahren Sie, wie Sie nach einem Hornissenstich handeln sollten:

Hat Sie wirklich eine Hornisse gestochen?

Die Faltenwespen gelten als sehr scheu und friedlich. Dennoch werden sie aufgrund ihrer Größe – Königinnen werden bis zu 35 Millimeter groß – als sehr bedrohlich vom Menschen eingestuft. Da der Stich einer Hornisse selten ist, lohnt es sich, die Wunde genauer zu untersuchen. Der Stachel einer Hornisse ist bis zu 3,7 Millimeter lang und damit deutlich größer als bei Wespen. Bereits am Stachel lässt sich erkennen, ob es ein Hornissenstich ist.

Ist dieser abgefallen, kann der Schmerz Aufschluss geben. Beim Hornissenstich wird Acetylcholin ausgeschüttet. Die Substanz verstärkt das Schmerzempfinden, wodurch der Hornissenstich als bedrohlicher empfunden wird. Die Hautstelle fängt stark an zu brennen und zu jucken, ebenso errötet der Stich schnell. Das Hornissengift ist jedoch nicht toxischer als das der Biene oder Wespe.

Nach dem Stich zunächst Ruhe bewahren

Da das Schmerzempfinden bei Hornissenstichen größer ist, passiert es häufiger, dass der Betroffene in Panik verfällt. Es ist daher umso wichtiger, dass man nach einem Hornissenstich Ruhe bewahrt. Anschließend gilt es, den Stachel aus der Haut zu entfernen. Dazu nehmen Sie einfach eine Pinzette und ziehen den Stachel sanft heraus. Wenn nötig, lassen Sie sich durch einen Bekannten oder Arzt helfen.

Ist der Stich rötlich, leicht angeschwollen und die brennenden Schmerzen lassen neben dem Juckreiz nicht nach, kann das Mittel Vespa crabro die Beschwerden lindern.

Frei von Nebenwirkungen können Sie den Stich nun mit dem homöopathischen Mittel Vespa crabro in der Dosierung behandeln. Bei akuten Beschwerden sollte man halbstündlich bis stündlich je nach Dosierung des Vespa crabro 3 bis 5 Globuli einnehmen. Die Höchstdosierung am Tag sollte aber 30 Kügelchen nicht übersteigen. Legen Sie sich die Globuli einfach unter die Zunge und lassen Sie sie zergehen.

Wenn Sie Vespa crabro in einer anderen Form – beispielsweise flüssig – zu sich nehmen, dann trinken Sie es mit etwas Wasser.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Für gewöhnlich klingt ein Hornissenstich nach einigen Tagen ab. Bei länger andauernden Beschwerden oder einer allgemeinen Überempfindlichkeit bzw. Allergie bei Hornissenstichen sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Zusätzlich kann eine homöopathische Salbe aufgetragen werden. Oder man versucht, den Schmerz mit kühlen Auflagen zu lindern.

Wichtig ist, dass die Tücher oder Waschlappen nicht zu kalt sind. Das würde den Schmerz unnötig verschlimmern.

In der Regel sind bei homöopathischen Mitteln wie Vespa crabro keine Nebenwirkungen bekannt. Da die Mittel jedoch bestimmte Zucker enthalten, sollte man die Verträglichkeit selbiger im Vorfeld mit einem Arzt abklären.

Mehr zu dem Thema finden Sie in Erfahren Sie mehr über die Behandlung von Stichen!

Bildnachweis: RRF / stock.adobe.com

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