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Smartphone wird Urlaubskamera – so gelingen Ihre besten Schnappschüsse

Lesezeit: 2 Minuten Haben Sie sich auch schon gefragt, ob denn wirklich für einen gelegentlichen Urlaubs-Schnappschuss eine zusätzliche Kamera mit in den Urlaub muss? Es gibt doch die Smartphone-Kamera! Mit diesen Tipps holen Sie die bestmögliche Qualität aus der Smartphone-Kamera heraus.

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Smartphone wird Urlaubskamera – so gelingen Ihre besten Schnappschüsse

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Smartphone wird als „Urlaubskamera“ immer beliebter. Urlaubszeit ist für viele Bundesbürger auch Fotozeit. Am häufigsten greifen Besitzer hochwertiger Digitalkameras mit Wechselobjektiven im Urlaub zu ihrem Apparat. Rund 85 Prozent von ihnen nutzen auf Reisen ihre System- oder Spielreflexkameras. Bei den Nutzern digitaler Kompaktkameras sind es drei Viertel (76 Prozent). Als Urlaubskamera sind Smartphones besonders beliebt. Zwei Drittel der Smartphone-Besitzer (65 Prozent) schießen damit im Urlaub Fotos. 39 Prozent von ihnen besitzen sogar gar keine andere Kamera mehr. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM. Mit diesen Tipps verbessern Sie Ihre Bilder aus der Smartphone-Kamera.

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1. Der richtige Szene-Modus

Praktisch alle modernen Smartphones bieten Voreinstellungen für bestimmte Szenen: Nachtaufnahmen, Sportaufnahmen, Aufnahmen in Räumen oder Outdoor bei Sonne. Nutzen Sie unbedingt diese Voreinstellungen, denn damit sind insbesondere Belichtung und Verschlusszeiten schon mal brauchbar eingestellt. Sie finden die Einstellungen im Menü SCN (Screen, Szenen-Modus) der Kamera-App.

2. Nah ran an’s Motiv

Schon viele Smartphone-Digitalfotografen haben sich gewundert, warum das Gerät draußen bessere Bilder als drinnen macht. Der Grund: Die Kameramodule der Smartphones sind Weitwinkelobjektive, damit sie in möglichst vielen Situationen brauchbare Bilder machen. Nutzen Sie trotzdem die alte Fotografen-Weisheit: So nah ran ans Motiv wie möglich, nutzen Sie den „biologischen Zoom“ in Form Ihrer Beine.

3. Digitalen Zoom vermeiden

Praktisch alle Smartphone-Kameramodule bieten die Möglichkeit, Ihr Motiv durch einen digitalen Zoom näher heranzuziehen. Das ist jedoch eine ganz schlechte Lösung, die Sie nicht einsetzen sollten. Der Grund: Praktisch alle Smartphones setzen Kameramodule mit einer festen Brennweite ein. Der angebotene digitale Zoom erstellt effektiv nur eine Ausschnittvergrößerung, die dann per Software durch das Errechnen von Pixeln mit Farb-Zwischenwerten „aufgepustet“ wird (Interpolation).

4. Blitzlicht-Automatik

Die Smartphones sind sehr unterschiedlich mit Foto-LED-Lampe oder -Blitz ausgestattet. Erfahrungsgemäß führt das Verwenden des Blitzes bei Motiven in geschlossenen Räumen häufig zu einem total überbelichteten Bild. Überlassen Sie im Zweifelsfall der Smartphone-Kamera die Entscheidung, und aktivieren Sie die Blitzlicht-Automatik, indem Sie das Blitz-Symbol mit dem kleinen [A] auswählen.

5. Alternative Kamera-Apps

Android-Smartphones sind je nach Android-Version mit Kamera-Apps mit unterschiedlich weit entwickelten Fähigkeiten ausgestattet. Wenn also für Ihren Androiden ein Update des Betriebsprogramms angeboten wird, sollten Sie das auch aus Gründen der Fotoqualität nutzen. Der engagierte Android-Fotograf belässt es allerdings nicht bei den Möglichkeiten der standardmäßigen Android-Kamera-App. Diverse weitergehende Gestaltungsmöglichkeiten an Steuerung und Effekten bieten Ihnen die vielen Foto-Apps, die bei Google Play geboten werden.

Kamera-Apps für Android mit hervorragenden Beurteilungen durch die Benutzer sind „Camera-Zoom fx“ und „UCam“. Viele weitere, auch kostenlose Apps, finden Sie sehr einfach in Google Play Store.

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