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Smartphone kaputt? Mit speziellen Apps kann eine Rettung noch möglich sein

Lesezeit: 4 Minuten Wenn ein Smartphone herunterfällt oder mit Wasser in Berührung kommt, kann es schnell passieren, dass es kaputtgeht. Das ist besonders ärgerlich, wenn kein Backup der auf dem Gerät gespeicherten Daten erstellt wurde. Es gibt jedoch einige Apps, mit denen eine Rettung von Daten noch möglich ist. Hierzu gehören Fernsteuerungs-Apps, Dr.Fone und MobileTrans. Dennoch ist es ratsam, die Cloud als Unterstützung solcher Apps zu nutzen und regelmäßige Backups zu erstellen. Bei der Auswahl der App sollte immer genau geprüft werden, ob eine Testversion reicht oder eine Vollversion notwendig ist. Dieser Artikel stellt verschiedene Apps vor, mit denen die Daten kaputter Smartphones gerettet werden können.

4 min Lesezeit
Smartphone kaputt? Mit speziellen Apps kann eine Rettung noch möglich sein

Smartphone kaputt? Mit speziellen Apps kann eine Rettung noch möglich sein

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USB-Debugging mittels Fernsteuerungs-App

USB Debugging ist eine Technologie, mit der ein PC Zugriff auf ein Smartphone erlangen kann. Hierdurch erhält der Rechner viele Zugriffsrechte und kann somit eine größtmögliche Zahl von Daten retten. Bei diesem Vorgehen wird eine Fernsteuerungs-App genutzt, über die ein PC das USB-Debugging auf dem Smartphone aktivieren kann. Dann kann vom Rechner aus auf das Handy zugegriffen und ein Datentransfer eingeleitet werden.

Eine Fernsteuerungs-App funktioniert nur dann, wenn sie auf dem Smartphone installiert wurde, bevor dieses kaputtgegangen ist. Deswegen sollten sich Nutzer rechtzeitig mit dem Schutz ihrer Daten beschäftigen und eine entsprechende App installieren. Außerdem ist zu beachten, dass USB-Debugging werksseitig zunächst deaktiviert ist. Das bedeutet, dass es manuell eingeschaltet werden muss, um genutzt werden zu können. Die Fernsteuerungs-App macht es jedoch möglich, dass Debugging zu aktivieren, selbst wenn es vor der Beschädigung deaktiviert war.

Datenrettung mit DrFone

Dr.Fone bietet Komplettlösungen für mobile Geräte. Hiermit können sich Nutzer vor vielen Gefahren schützen und im Ernstfall gefährdete Daten retten. In einem Dr.Fone Toolkit sind verschiedene Hilfsmittel enthalten, mit denen beispielsweise eine Datenrettung durchgeführt werden kann. Ebenso sind die einzelnen Werkzeuge in der Lage, einen Bildschirm selbst dann zu entsperren, wenn das Smartphone beschädigt ist. Auch eine Systemreparatur ist in vielen Situationen noch möglich.

Die Dr.Fone Apps zeichnen sich durch eine größtmögliche Flexibilität aus. Sie sind für Android- und iOS-Geräte gleichermaßen geeignet und erlauben eine Verwaltung von unterwegs. Das bedeutet, dass Anwender das meiste aus ihren mobilen Endgeräten herausholen und auf diese selbst noch nach einer Beschädigung zugreifen können. Viele Nutzer sind insbesondere davon angetan, dass mit den entsprechenden Apps Daten von einem Smartphone auf das andere übertragen und ein WhatsApp Transfer eingeleitet werden kann. Auch das Telefon-Backup und eine nachhaltige Datenlöschung sind in vielen Fällen sinnvoll.

Mit MobileTrans Daten an ein anderes Smartphone senden

In einigen Fällen ist das Display eines Smartphones so beschädigt, dass es nicht mehr per Fingerkuppe gesteuert werden kann, die Inhalte aber immer noch ablesbar sind. In diesem Fall bietet es sich an, mit einer USB-Maus zu arbeiten. Diese wird mit einem speziellen Adapter an das Smartphone angeschlossen, sodass ein Android Mauszeiger erscheint. Mit diesen ist es dann möglich, das Handy zu steuern, ohne die Finger zu benutzen.

In solchen Situationen ist es möglich, dass System zu steuern und verschiedene Aktionen in die Wege zu leiten. Unter anderem sollte spätestens jetzt ein Backup erfolgen, damit sämtliche Daten geschützt sind. Ebenso ist es möglich, einen Datentransfer einzuleiten. Hierfür empfiehlt sich der Einsatz der App MobileTrans. Mit dieser ist eine Datenübertragung von Handy zu Handy kein Problem. Wenn diese Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich durchgeführt wurden, kann versucht werden, das Display des Geräts auszutauschen. In einigen Fällen ist es dann möglich, das Smartphone wieder wie zuvor zu verwenden.

Die Cloud als Unterstützung von Apps

Besser als Daten zu retten ist es, sie gar nicht erst in Gefahr geraten zu lassen. Deswegen entscheiden sich immer mehr Anwender dafür, Cloud-Dienste in Anspruch zu nehmen. Diese sind eine wunderbare Ergänzung zu Apps, mit denen kaputte Smartphones behandelt werden können. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Cloud-Anbieter am Markt, weswegen sich ein genauer Vergleich der einzelnen Dienstleister lohnt.

Wenn Daten in der Cloud hinterlegt sind, gehen sie nicht endgültig verloren. Nutzer können dann noch auf sie zugreifen, selbst wenn ihr Smartphone beschädigt und eine Kontrolle des Systems nicht mehr möglich ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass Daten aus der Cloud von überall und mit ganz unterschiedlichen Geräten abgerufen werden können. Nutzer gewinnen somit eine große Flexibilität im Einsatz von Daten.

Testversionen vs. Vollversionen

Bei der Auswahl von Apps zur Rettung von Daten sollte immer genau geprüft werden, welches Leistungsspektrum die Nutzer bekommen. In einigen Fällen genügt es vollkommen, auf Testversionen zu setzen. Mit diesen ist es dann möglich, Daten zu retten oder Reparaturmaßnahmen vorzunehmen, damit das Smartphone weiterverwendet werden kann.

In anderen Fällen ist es zwingend erforderlich, die Vollversion der jeweiligen Apps zu erstehen. Die Testversion dient dann lediglich als ein erster Eindruck, um sich von den Möglichkeiten des jeweiligen Tools zu überzeugen. Sollten Nutzer diese in Anspruch nehmen wollen, müssen sie die Vollversion erstehen. Diese bringt in der Regel zusätzliche Features und Besonderheiten mit. Unter anderem arbeiten sie meist werbefrei und erlauben beispielsweise einen ganz einfachen Datentransfer.

Backups erstellen und Apps frühzeitig nutzen

Es empfiehlt sich, Daten von Anfang an durch Backups zu sichern. Selbst wenn ein Smartphone einmal kaputt gehen sollte, besteht so nicht die Gefahr, dass bestimmte Informationen unwiederbringlich verloren sind. Deswegen sollten unbedingt regelmäßige Backups durchgeführt werden, auf die im Ernstfall zurückgegriffen werden kann.

Es hilft wenig, sich mit Rettungs-Apps zu beschäftigen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Dann ist es nämlich schwer, die Features der einzelnen Tools zum Tragen zu bringen und beispielsweise gefährdete Daten zu retten. Nutzer sollten sich deswegen frühestmöglich mit Apps beschäftigen, mit denen eine Datenrettung im Ernstfall möglich wird. Dann können sie genau die Einstellungen wählen, die am besten geeignet sind, wenn das Smartphone kaputtgehen sollte. Prävention ist der Schadensbegrenzung in diesem Fall unbedingt vorzuziehen.

Fazit

Es gibt eine Vielzahl von Apps, mit denen ein kaputtes Smartphone behandelt werden kann. Hierdurch ist es möglich, Daten zu retten und beispielsweise an einen PC oder ein anderes Smartphone zu senden. Ebenso besteht mit einigen Apps die Möglichkeit, Reparaturmaßnahmen vorzunehmen und das System wieder einwandfrei laufen zu lassen. Unter anderem sind Fernsteuerungs-Apps und DrFone Apps sowie die App MobileTrans bei der Therapie von kaputten Smartphones eine gute Lösung. Ergänzend sollten Cloud-Dienste zum Einsatz kommen und Backups erstellt werden. Bei der Auswahl ist zu beachten, ob eine Testversion genügt oder ob eine Vollversion erstanden werden muss.

Billdnachweis: poravute / stock.adobe.com

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