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Smartphone Akkus: 5 Mythen

Lesezeit: 2 Minuten Smartphones werden immer größer und leistungsfähiger, dennoch unterliegen alle Geräte Grenzen. Die Akkus wurden leider nicht genauso rasant weiterentwickelt und verbessert wie die modernen Handys. Somit sind die Energiezellen immer noch die Achillesfersen von jedem mobilen Gerät.

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Smartphone Akkus: 5 Mythen

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Um den Smartphone Akku ranken sich viele Gerüchte und Mythen und die meisten Benutzer gehen von falschen Tatsachen aus.

1. Den Akku immer ganz leer werden lassen

Die meisten Smartphone Besitzer gehen davon aus, dass es von Vorteil wäre, wenn der Akku sich vollständig entlädt. In vielen Fällen werden die Smartphones erst geladen, sobald der Akku komplett leer ist. Die Besitzer denken, dass sich durch dieses Ladeverhalten die Lebensdauer ihres Akkus deutlich erhöht. Dieser bekannte Mythos ist falsch und führt genau zu einem entgegengesetzten Ergebnis.

Ein Smartphone Akku ist in der Regel ein Lithium Ionen Akku und dieser sollte auf keinen Fall komplett entladen werden. Für diese Tatsache gibt es einen einfachen Grund: In einem Lithium Ionen Akku befinden sich Elektroden und diese werden durch eine vollständige Entladung und Aufladung sehr stark belastet. Dies hat wiederum die Folge, dass die Lebensdauer von jedem Smartphone Akku nach und nach sinkt. Der ideale Zeitpunkt für eine Aufladung des Akkus liegt zwischen 40 und 80 Prozent.

2. Ladekabel von Drittherstellern schädigen den Smartphone Akku

Diese Annahme ist falsch, denn gleichwertige Ladekabel von bekannten Drittherstellern haben keine negativen Auswirkungen auf den Smartphone Akku. Es muss nicht immer das Originalkabel des Smartphone-Herstellers verwendet werden. Auf Billigkabel von vollkommen unbekannten Herstellern oder auf Ladekabel mit nicht passenden technischen Daten sollte der Smartphonenutzer trotzdem verzichten.

3. USB-Aufladung ist schädlich für den Akku

Smartphones können auch problemlos über einen USB-Anschluss am Computer oder Laptop geladen werden. Von dieser Möglichkeit machen die wenigsten Smartphone-Besitzer Gebrauch, denn sie möchten ihren Smartphone Akku nicht schädigen. Diese Annahme ist auf jeden Fall ein Mythos.

Dies liegt daran, dass sich im Smartphone eine Ladeelektronik befindet. Diese kontrolliert den Ladevorgang ständig und dadurch werden Überladungen vermieden. Die maximale Leistungsabgabe der USB-2.0-Anschlüsse liegt bei 500 mA, Smartphone-Ladekabel kommen auf den doppelten Wert. Deshalb dauert die Aufladung an einem USB-Anschluss auch länger. Moderne USB-3.0-Anschlüsse haben 900 mA, sind aber nicht mit allen Smartphones kompatibel.

4. Das Smartphone sollte nie ausgeschaltet werden

Auch dieser Mythos ist recht verbreitet und viele Smartphone-Besitzer schalten ihr Gerät niemals aus. Jedes elektronische Gerät braucht mal eine Pause und dies gilt natürlich auch für das Smartphone. Laut einer Aussage von einem Apple-Experten sollte das Smartphone mindestens einmal in der Woche ausgeschaltet werden. Ein paar Minuten reichen bereits aus, um das Gerät zu schonen und die Lebensdauer vom Smartphone Akku zu erhalten. Diese Empfehlung gilt natürlich nicht nur für Modelle aus dem Hause Apple.

5. Das Smartphone die ganze Nacht über laden

Die meisten Menschen stecken ihr Smartphone vor dem Schlafengehen in das Ladegerät und lassen es über die ganze Nacht lang laden. Der Grund für dieses Vorgehen: Sie haben Angst, dass die Akkukapazität ihres Smartphones nicht für den kompletten Tag reicht. Ist der Smartphone Akku voll geladen und das Gerät ist weiterhin an das Ladekabel angeschlossen, dann geschieht Folgendes: Das Ladekabel liefert so lange einen Erhaltungsstrom, bis die Kapazität des Akkus unter einem gewissen Nennwert fällt.

Ab diesem Zeitpunkt aktiviert sich wieder die Ladeelektronik. Dadurch wird der Smartphone Akku beansprucht. Die Entladung nur wenige Prozent im letzten Drittel vom Ladevorgang setzt dem Akku am meisten zu. Aus diesem Grund sollte das Smartphone vom Ladekabel getrennt werden, sobald der Akku vollständig geladen ist.

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