Gesundheit Praxistipps

Skiunfälle vermeiden Sie mit diesen 5 Tipps

Lesezeit: 2 Minuten Sobald der erste Schnee fällt oder sich allmählich eine dichte Schneedecke gebildet hat, wird es für viele Menschen auch wieder Zeit für den Wintersport. Damit der Skiurlaub nicht mit Gehirnerschütterungen, Sachschäden oder Knochenbrüchen endet, sollten auch elementare Sicherheitsvorkehrungen auf der Piste nie vergessen werden.

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Skiunfälle vermeiden Sie mit diesen 5 Tipps

Skiunfälle vermeiden Sie mit diesen 5 Tipps

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Diese 5 Tipps gehören fest im Kopf eines jeden Skifahrers verankert.

  1. Sicherheit vor Optik
  2. Konzentrierter Augenwinkel
  3. Après Ski
  4. Gütesiegel
  5. FIS-Pistenregeln

1. Sicherheit vor Optik: die Ausrüstung nicht vergessen

Heute trägt man beim Snowboarden und Skifahren Helm! Während in den 90ern der Helm noch als „uncool“ oder „nur für Anfänger“ galt, haben sich mittlerweile immer mehr Wintersportler einem erhöhten Schutz gegenüber Stürzen verschrieben. Auf den meisten Pisten sticht man sogar negativ heraus, wenn man ohne Helm unterwegs ist.

Nicht immer lassen sichSkiunfälle vermeiden, weshalb der Schutzfaktor durch eine adäquate Ausrüstung besonders wichtig ist. Dazu gehören wasserdichte Skihosen, dicke Jacken und natürlich ein Helm, der auch für die Piste konzipiert wurde. Bei der Ausrüstung sollten Sie außerdem Mut zur Wahrheit haben! Wer bei Skiern und Co beim Gewicht oder bei der eigenen Erfahrung mogelt, gibt auch einen Teil seiner eigenen Sicherheit auf.

2.  Den konzentrierten Augenwinkel trainieren

Skiunfälle vermeiden funktioniert am besten, wenn alle auf der Piste auch tatsächlich ihre Umgebung im Blickfeld behalten. Das ist zwar leider nicht immer so, Sie sollten hier aber nicht die negative Ausnahme bilden. Wer sich erst einmal mit dem Wetter, der Piste und der Ausrüstung anvertraut hat, sollte seinen eigenen Augenwinkel trainieren – denn auf der Piste geht der Blick von innen nach außen!

Um Skiunfälle vermeiden zu können, gilt es auf der Piste daher gleichwohl Rowdys als auch blutige Anfänger im Blick zu behalten. Diese sind oft unberechenbar, weshalb Sie Ihre eigene Fahrt darauf ausrichten müssen. Diese wichtige Vorkehrung hilft Kollisionen und schlimmere Unfälle zu vermeiden.

3. Après Ski – die Betonung liegt auf „Après“

Après lässt sich frei am ehesten mit „nach“ oder „danach“ übersetzen. Wer von Après Ski redet, spricht also von der Zeit, die nach der Piste mit Freunden, Kollegen und Co verbracht wird. Da hier oftmals auch Alkohol im Spiel ist, sollten Sie nach dem Après Ski unbedingt die Piste vermeiden – und das nicht nur für 15 oder 30 Minuten! Skiunfälle vermeiden lässt sich eher bewerkstelligen, wenn Sie nüchtern, konzentriert und bei vollem Verstand sind. Ist erst einmal Alkohol geflossen, lässt sich das nicht mehr garantieren. Das birgt eine unberechenbare Gefahrenquelle für Sie und Ihre Mitmenschen.

4. Gütesiegel vor Ort beachten

Auch die Betreiber der Pisten sind nicht frei von jeglicher Verantwortung. Vor Ort sollten Sie deshalb beachten, dass alle notwendigen Gütesiegel vorhanden und aktuell sind. Die Präparation bestimmter Abschnitte der Piste, die Instandhaltung vom Lift und potentielle Abgrenzungen sind wichtig, um sowohl unerfahrene als auch erfahrene Fahrer zu schützen. Pistenbetreiber können daher ihren eigenen wichtigen Anteil liefern, um Skiunfälle vermeiden zu können. In Deutschland gilt unter anderem die Zugspitze als ein echter Vorreiter für notwendige Sicherheitsmaßnahmen.

5. Die FIS-Pistenregeln studieren

Die 10 FIS-Pistenregeln werden vom Internationalen Ski Verband (FIS) herausgegeben und sollten von jedem, der eine Piste betritt, verinnerlicht werden. Mit Ihnen können Sie Skiunfälle vermeiden, indem Sie sich bewusst und entsprechend Ihrer Umgebung verhalten. Die Regeln kommen in allen gängigen Sprachen und widmen sich unter anderem dem Überholen, Anfahren, Stoppen, Einfahren und der Geschwindigkeit. Natürlich sind auch diese Regeln kein Garant, um Unfälle zu vermeiden, sie sind aber ein solides Fundament, mit dem sich die meisten Gefahrenquellen isolieren lassen.

Bildnachweis: fred goldstein / stock.adobe.com

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