Familie Praxistipps

Sitzordnung in der Schule: Wer hat hier das Sagen?

Lesezeit: < 1 Minute Ab und zu kommt es sicher an jeder Schule vor, dass sich Lehrer gezwungen sehen, Kinder auseinander zu setzen oder die Sitzordnung in der Klasse insgesamt zu ändern. Das führt bei „dicken Freunden“ nicht selten zu Tränen, und dies ruft naturgemäß die Eltern auf den Plan. Diese verlangen dann, dass ihr Kind wieder neben der besten Freundin bzw. neben dem besten Freund sitzen darf. Können Eltern tatsächlich Einfluss auf die Sitzordnung nehmen oder ist dies nicht Sache des Lehrers?

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Sitzordnung in der Schule: Wer hat hier das Sagen?

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Sitzordnung: Dies ist Sache der Schule
Grundsätzlich liegt die Zuweisung von Sitzplätzen während des Unterrichts im Ermessen der Schule bzw. im Ermessen der in der jeweiligen Klasse unterrichtenden Lehrer. Diese können aus sachlichen pädagogischen Gründen festlegen, wer wo und mit wem zusammensitzt. Das heißt, die Eltern können grundsätzlich keinen Einfluss auf die Sitzordnung in der Klasse nehmen.
Umsetzen von Schülern: Sachliche Gründen sind maßgeblich
Selbstverständlich sollte sein, dass die Änderung der Sitzordnung und auch das Umsetzen von einzelnen Schülern keinen Strafcharakter haben. Vielmehr sollten Sie Ihre Kollegen dazu anhalten, ihre Sitzordnungsentscheidungen aus sachlichen, pädagogisch nachvollziehbaren Gründen und unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes zu treffen. Dies macht die Entscheidung auch gegenüber protestierenden Eltern rechtlich unangreifbar.

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