Gesundheit Praxistipps

Sinnvolle Tipps, damit Sie Ihre schlanke Sommerfigur behalten

Lesezeit: 3 Minuten Es gibt unzählige Diäten, um abzunehmen. Schaut man im Frühjahr auf die Titelseiten der einschlägigen Frauenmagazine, scheint die Gewichtsreduktion das wichtigste Schönheitsthema überhaupt zu sein. Hat es geklappt, folgt unweigerlich die Frage, wie man das Gewicht dauerhaft hält. Das ist fast genauso schwer, wie das Abnehmen selbst. Unsere Tipps helfen Ihnen, auch weiterhin in Form zu bleiben.

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Sinnvolle Tipps, damit Sie Ihre schlanke Sommerfigur behalten

Sinnvolle Tipps, damit Sie Ihre schlanke Sommerfigur behalten

Lesezeit: 3 Minuten

Machen Sie sich natürliche Vorgänge zunutze

Der Körper braucht eine Weile, um ein Sättigungsgefühl zu erreichen. Das dauert je nach Person und verschiedenen physiologischen Umständen mindestens 20 Minuten. Erst nach dieser Zeit haben wir das Gefühl, satt zu sein.

Wer also in der Zwischenzeit ordentlich futtert, neigt dazu viel mehr zu essen, als er wirklich braucht. Um nicht zuzunehmen, sollten wir darum in den Minuten davor, so wenig wie möglich zu uns nehmen. Das ist gar nicht so schwer, wenn man mit einigen Tricks arbeitet.

  • Trinken Sie 10 Minuten vor dem Essen ein Glas Wasser. Auslöser für das Sättigungsgefühl ist der Dehnungsreiz der Magenwand. Ob dieser durch kalorienfreies Wasser oder fettem Schweinebraten bewirkt wird, ist dem Magen erst einmal egal. Für unsere Figur macht es allerdings einen Unterschied. Mit dem Glas Wasser haben Sie den Magen praktisch vorgefüllt.
  • Legen Sie zwischen jedem Bissen das Besteck ab. Da das non plus ultra beim Sättigungsgefühl der Zeitgewinn ist, hilft bedachtes Essen, weniger aufzunehmen. Langsames Essen und gründlicheres Kauen ist zudem gut für die Verdauung. Dem Magen wird damit die Arbeit erleichtert. Zusätzlich schmecken Sie natürlich viel besser. Sie konzentrieren sich auf die Aromen und Inhaltsstoffe und lernen Ihre Mahlzeit zu genießen.

Vermeiden Sie die alte Fallen

Haben Sie als Kind auch immer Ihren Teller brav geleert, damit das Wetter besser wurde? Solche unsinnigen Sätze arbeiten oft selbst im Erwachsenenalter weiter und bestimmen unser Essverhalten. Finden Sie diese absurden Glaubensmustern und werfen Sie sie über Bord.

  • Man muss den Teller keineswegs leer essen. Weder gibt es einen Einfluss aufs Wetter, noch wird ein afrikanisches Kind satt, wenn Sie keine Reste übrig lassen. Die einzig logische Konsequenz aus Übriggebliebenen ist die, beim nächsten Mal weniger zu kochen. Auch im Restaurant können Sie bei der Bestellung darauf hinweisen, dass Sie mit einer kleineren Portion zufrieden sind.
  • Es gibt keine „festen“ Essenszeiten. Achten Sie unbedingt darauf, ob Sie Hunger haben. Es muss nicht um 12 Uhr oder 13 Uhr gegessen werden, nur weil es Zeit ist, Mittag zu essen. Machen Sie sich selbst zum Maßstab.

Tricksen Sie den Appetit aus

Leider ist es häufig der Appetit, der die Pfunde wieder schwellen lässt. Den zu überlisten, hat durchaus seine Tücken.

  • Verbannen Sie Bilder von Leckereien aus Ihrer Umgebung. Schalten Sie um, wenn im TV Werbung gezeigt wird. Lassen Sie zuhause keine Verführer herumstehen.
  • Gönnen Sie sich jeden Tag eine Kleinigkeit Ihrer Lieblingsverlockung. Radikales Vermeiden führt zu Heißhunger. Erlauben Sie sich darum – vielleicht am frühen Abend – ein bisschen von dem, was Ihr persönlicher Favorit ist. Essen Sie ihn mit Genuss und vor allem ohne schlechtes Gewissen.

Werden Sie zum Genießer

Nahrungsaufnahme als Genuss – so soll es sein. Wer Essen zelebriert und nicht nur einfach nebenher verputzt, hat mehr davon und isst weniger.

  • Setzen Sie sich beim Essen hin. Wie schon beim Tipp für langsames Essen erwähnt, ist es wichtig, sich mit dem zu beschäftigen, was vor Ihnen auf dem Teller liegt. Wer sich noch mit anderen Dingen beschäftigt, verliert die Kontrolle über die Menge der Nahrung.
  • Lassen Sie Fernseher und PC aus. Ablenkung lenkt auch vom Geschmack ab. Sie werden feststellen, dass es nicht darauf ankommt, möglichst viel von einer guten Mahlzeit zu sich zu nehmen. Die Gaumenfreude entsteht viel mehr beim bewussten Schmecken. Das können Sie erreichen, wenn Sie nicht anderes tun.

…und sonst?

  • helfen kleine Teller die Rationen zu schmälern. Das Auge isst nicht nur beim gelungenen Anrichten mit, sondern auch beim gefüllten Teller. Was nach mehr aussieht, befriedigt den Appetit schneller.
  • sollten Sie nicht hungern. Auch wenn es keine festen Zeiten gibt, achten Sie darauf, keine Mahlzeit auszulassen. Wer beispielsweise nicht frühstückt, nimmt im Laufe des Tages eine größere Kalorienmenge zu sich, weil er durch das Absinken des Insulinspiegels häufiger an Heißhunger leidet.
  • gibt es tatsächlich Aromen und Gewürze, die schneller satt machen sollen. So sagt man Chilli diese Eigenschaft nach. Auch Ingwer oder schwarzer Pfeffer wirken ähnlich.

Bildnachweis: Alena Ozerova / stock.adobe.com

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