Hobby & Freizeit Praxistipps

Singen Sie und bleiben „young@heart“

Lesezeit: < 1 Minute Sie treffen nicht jeden Ton korrekt und fühlen sich nicht jung genug, um ein neues Hobby anzufangen. Waren es diese Gründe, die Sie bisher vom Singen abgehalten haben? Dann sollten Sie sich den dokumentarischen Film "young@heart" nicht entgehen lassen. Regisseur Stephen Walker begleitet darin die Probenarbeit eines Chores aus Massachusetts. Nichts Besonderes? Das durchschnittliche Alter der Sängerinnen und Sänger liegt zwischen 70 und 93. Zu sehen ab 2. Oktober 2008 in den Deutschen Kinos.

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Singen Sie und bleiben „young@heart“

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Singen macht glücklich
In Deutschland sind über 3 Millionen Sänger in mehr als 60.000 Chören aktiv. Wohl jeder, der im Chor singt, kann die Erfahrung bestätigen: War der Arbeitstag auch lang und anstrengend, nach der abendlichen Chorstunde ist der Kopf frei. Angeregt jedoch nicht erschöpft treten Sie den Heimweg an.

Singen macht gesünder
Doch Chorsänger heben mit ihrem Hobby nicht nur die Laune, sie stärken damit ihre Gesundheit. Das bewies in einer Untersuchung das Institut für Musikpädagogik (IfMP) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sängerbund (DSB) in Köln. Studiengegenstand war der Laienchor einer Frankfurter Kirchengemeinde, der Mozarts Requiem für eine Aufführung probte.

In zwei aufeinander folgenden Chorproben wurden subjektive und physiologische Veränderungen erfasst. Zunächst beim Singen und in einer weiteren Probe eine Woche später beim Anhören von Mozarts Requiem. Die Ergebnisse zeigten, dass die Immunfunktionen der Sängerinnen und Sänger beim aktiven Singen gestärkt wurden, jedoch nicht beim bloßen Hören der Musik.

So bleiben Sie im Herzen jung
Vielleicht steckt darin das Geheimnis für die mitreißende Energie der betagten Chormitglieder im Film "Young at Heart". Diese Senioren baden in ihrer Lust am Singen, mit Klassikern aus Rock und Pop. Unsterblich macht es sie leider nicht. Doch auch beim Abschiednehmen von Chorfreunden hilft das gemeinsame Musikmachen. Und offensichtlich auch dabei, die Tatsache anzunehmen, dass jeder von ihnen der nächste sein könnte. Aussage einer Sängerin: "Wenn ich umfalle, zieht mich bitte von der Bühne und macht weiter." 

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