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Singen an Weihnachten – Graus oder Freude?

Das Singen an Weihnachten hat eine lange Tradition. Bereits im Mittelalter wurde den gemeinsamen Gesangseinheiten eine große Bedeutung zugeschrieben. Doch immer mehr gerät diese Tradition in die Vergangenheit, denn viele Familien lassen sich zunehmend von anderen Medien unterhalten. Dabei sorgt das gemeinsame Musizieren für einen besinnlichen Abend und stärkt außerdem das familiäre Bewusstsein.

Singen an Weihnachten – Graus oder Freude?

Singen an Weihnachten – Graus oder Freude?

Im frühen Mittelalter bezeichneten die Kirchenväter und Heiligen die Musik als Schwester der Mathematik. Die Musik folgt ähnlichen Regeln wie die Logik.

Musik führt das Leben ins Gleichgewicht

In der Ordnung sahen die religiösen Menschen den Geist Gottes. Die Musik führt das Leben in ein harmonisches Gleichgewicht. Denn durch das Singen entsteht eine tiefe Verbindung zu den Chören der Engel, mit welchen sich ein Gesang der Ewigkeit einstimmen lässt. Alte Schriften übermitteln, dass diese Chöre die ersten Lieder zu Weihnachten angestimmt haben.

Die Weihnachtslieder, die auch heute noch zum Fest der Liebe gesungen werden, sind im 18. und 19. Jahrhundert entstanden. Im weihnachtlichen Gottesdienst sind Weihnachtslieder nicht mehr wegzudenken. Auch heute fühlen sich die Menschen durch den Gesang noch mit der göttlichen Welt verbunden. Zumindest in den Kirchen.

Weihnachten heute

Heute gibt die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung an, dass sie zu Weihnachten keine Lieder anstimmen. Der Grund liegt darin, dass die Medien für viele Jugendliche eine bessere Alternative zu den gemeinsamen familiären Aktivitäten darstellen. Sich über soziale Netzwerke auszutauschen, liegt mehr im Trend, als an Weihnachten zu singen.

Auch die Erwachsenen haben immer weniger Lust auf eine Gesangsrunde. Das Bewusstsein für die Schönheit der Musik verschwindet zunehmend. Die Interessen verschieben sich. Am Weihnachtsabend haben andere Aspekte Priorität und das familiäre Zusammenleben kommt daher meist zu kurz. Entscheidend ist daher, sich auf das Wesentliche zu besinnen.

Für mehr Harmonie

Wer singt, der ist glücklich. Das haben bereits wissenschaftliche Untersuchungen erwiesen. Denn bei dieser Tätigkeit wird ein ganzer Hormoncocktail ausgeschüttet. Dopamin, Serotonin und Endorphin sorgen dafür, dass die Menschen glücklich und zufrieden sind. Im gleichen Zug wird der Spiegel für Hormone, die Stressanfälligkeit und Aggressivität verursachen, gesenkt. Auch das Herz-Kreislaufsystem profitiert vom gemeinsamen Singen.

Es kommt zu einer Verlangsamung der Atmung. Das Zwerchfell stimuliert die Bauchorgane. Durch dieses Zusammenspiel entsteht ein Wohlgefühl, welches eine meditative Phase einnehmen kann. Singen verhindert also das Aufkommen von Stress und Streit an Weihnachten. Außerdem ist es ein riesiger Spaß für die Kinder, die mit großer Leidenschaft dabei sind. Es stärkt die soziale Interaktion, denn die Familie macht etwas gemeinsam und lässt sich nicht nur vom Fernseher berieseln.

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Bildnachweis: Imcsike / stock.adobe.com

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