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Sind Frauen lieber dick und glücklich?

Lesezeit: < 1 Minute Wenn Sie an Körpergewicht zulegen, verbessert sich Ihre gute Laune. Wenn Sie dagegen abnehmen tritt genau das Gegenteil ein. Eigentlich sollte das doch genau umgekehrt sein. Aber warum ist das so und warum trifft dies besonders auf Frauen zu?

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Sind Frauen lieber dick und glücklich?

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Eines scheint klar: das Körpergewicht hat einen deutlichen Einfluss auf Ihre Lebensqualität. Aber anders als Sie vielleicht denken. Denn eine Studie des Münchener Helmholtz-Zentrums lässt die Schlussfolgerung zu, dass Abnehmen Ihr seelisches Wohlbefinden in Mitleidenschaft zieht. Glücklich macht allein das Zunehmen. An dieser Studie, die über sieben Jahre lief, nahmen etwa 3000 Männer und Frauen teil.

Übergewicht steigert Ihre Stimmung

Die Auswertung der Fragebögen dieser Studie brachte ein eindeutiges Ergebnis: rund ein Drittel der Teilnehmer hatte während der Laufzeit der Studie etwa fünf Prozent an Gewicht zugelegt. Rund zwei Drittel konnten ihr Körpergewicht halten und nur ein zehntel der Teilnehmer nahmen circa fünf Prozent ab. Das interessante dabei, Männer und Frauen empfanden Zunehmen zwar als körperlich belastend, Frauen verbanden dies aber mehr mit seelischem Wohlgefühl. Konnten Frauen ihr Gewicht aber deutlich reduzieren, fühlten sie sich zunehmend seelisch belastet. Die Ursachen hierfür liegen aber im Bereich der Spekulation.

Essen – die Stressbremse der Frauen

Die Ergebnisse der Studie lassen in diesem Zusammenhang vermuten, dass nicht die eigentliche Zunahme des Körpergewichts Ursache für das gesteigerte seelische Wohlbefinden ist, sondern  das Frauen allgemein Essen als Stressventil einsetzen und das Gefühl des Genießens für eine gute Stimmung sorgt. Dagegen kann Abnehmen als psychischer Stress empfunden werden.

Neu Konzepte für Abnehmprogramme erforderlich

Bei der Entwicklung effektiver Abnehmprogramme sind diese Ergebnis von großer Bedeutung für die Ernährungswissenschaftler. Ziel solcher Präventionsprogramme sollte es also nicht nur sein Gewicht abzubauen, sondern auch psychosoziale Aspekt des Abnehmens (z.B. Abnehmen in einer Gruppe) in die Planungen mit einzubeziehen.

Bildnachweis: Gregory Lee / stock.adobe.com

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