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Sicherheit bei Onlinediensten – so lässt sie sich erreichen

Heutzutage spielt sich ein Großteil des Lebens im Internet ab. Verbraucher nutzen unzählige Onlinedienste, denn mittlerweile lassen sich die meisten Dinge online erledigen. Natürlich ist das besonders bequem, da man das Haus häufig nicht mehr verlassen muss. Auf der anderen Seite birgt die Nutzung von Onlinediensten aber auch allerhand Gefahren. Kriminelle sind anonym im Internet unterwegs und treiben dort ihr Unwesen. Sensible Daten können abgegriffen werden, um damit Missbrauch und Betrug zu betreiben. Da diese Probleme nicht erst seit gestern bestehen, gibt es inzwischen bereits zahlreiche Maßnahmen, um die Sicherheit bei Onlinediensten zu gewährleisten.

Sicherheit bei Onlinediensten – so lässt sie sich erreichen

Sicherheit bei Onlinediensten – so lässt sie sich erreichen

Gefahren in der Onlinewelt

Das Internet bietet Kriminellen die Möglichkeit, von überall aus zu agieren und Spuren zu verwischen. Leider steigt nicht nur die Zahl der Opfer von Cyberkriminalität, die Täter gehen auch immer professioneller vor. Mit Hilfe von Schadsoftware werden viele Geräte infiziert, ohne dafür einen großen Aufwand betreiben zu müssen. Manchmal werden aber auch große Unternehmen, Infrastrukturen oder Behörden Ziele von solchen Attacken, was dann erheblichen Schaden anrichten kann. 

Normalerweise sollten alle, die sich in den sozialen Netzwerken tummeln, wissen, dass es gewisse Risiken gibt. Es ist jedoch immer wieder erschreckend festzustellen, wie naiv und unbedarft viele sind. Dort werden private Fotos geteilt und persönliche Daten preisgegeben, ohne sich Gedanken darüber zu machen. Cyber-Mobbing ist nur ein mögliches Übel, auch Erpressung ist keine Seltenheit. Auf keinen Fall sollten Internetnutzer zu arglos mit der Veröffentlichung von Bildern und Persönlichem sein. Netzabstinenz ist jedoch keine Notwendigkeit, aber ein paar Regeln sollten User zumindest beachten. 

Ein sicheres Passwort sollte mindestens 10 Zeichen lang sein und aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Auf Rechnern und Laptops muss der Virenschutz stets auf dem aktuellen Stand sein. Am besten meldet man sich mit einem Pseudonym auf Internetseiten an. Die Angaben im Profil sollten nie allzu persönlich sein, Adressen und Geburtsdatum sind tabu.

Nur seriöse Anbieter nutzen

Bei Onlinediensten kommt es in erster Linie auf die Wahl des Anbieters an. Man sollte sich  ausschließlich an seriöse Anbieter wenden, weil diese in der Regel ihre Services nicht missbräuchlich verwenden und mit zuverlässigen Sicherheitslösungen arbeiten. Gefährlich sind Fake-Webseiten, denn einige Cyberkriminelle bauen die Webauftritte bestimmter Dienstleister nach, um Kunden dazu zu bringen, personenbezogene Daten zu hinterlassen. Doch woran erkennt man eigentlich einen seriösen Anbieter? Es gibt tatsächlich ein paar Faktoren, die auf einen unseriösen Betreiber einer Internetseite hinweisen können. 

In Deutschland sind gewerbliche Anbieter gesetzlich dazu verpflichtet, ein Impressum zu erstellen. Fehlt dieses, dann sollte das auf jeden Fall hellhörig werden lassen. In einem guten Online-Shop müssen diverse Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung stehen und auch gut sichtbar platziert sein. Neben dem Impressum müssen auf der Homepage auch die allgemeinen Geschäftsbedingungen hinterlegt sein. Ebenfalls verpflichtend ist in Deutschland ein Widerrufsrecht, auf welches auch hingewiesen werden muss. Verdächtig sind viele Fehler im Text, übermäßig viel Werbung, eine erzwungene Registrierung, ein unübersichtliches Layout und eine geringe Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten. 

Aber nicht nur beim Einkaufen, auch in der Freizeitgestaltung gilt es, genau hinzusehen. In Deutschland gilt sei vergangenem Jahr ein neuer Glücksspielstaatsvertrags, der auch strenge Regulierungen für Online Casinos vorsieht. Seither darf man hierzulande nur in Casinos spielen, die über eine europäische Lizenz verfügen. Ein Online Casino ohne Lizenz muss demnach nicht illegal sein, so lange die Rede nur von einer fehlenden deutschen Lizenz ist. Online Casinos ohne deutsche Lizenz können Zockern sogar jede Menge Vorteile bieten. So gibt es beispielsweise kein Einzahlungslimit, so dass man auch um höhere Summen spielen kann. Außerdem gibt es auch keine Wartezeiten bei Slots und auch kein Limit bei den Einsätzen. 

Sichere Zahlungsmittel

Einen zuverlässigen Schutz vor Gefahren aus dem Internet stellen sichere Zahlungsmittel dar. Ein Höchstmaß an Sicherheit bietet der Kauf auf Rechnung, denn hier müssen online keine Bankdaten übermittelt werden. Außerdem kann die Ware erst begutachtet werden, bevor man dafür bezahlt. Mit der Kreditkarte lassen sich Online-Einkäufe schnell und einfach bezahlen, solange man auf eine verschlüsselte Übertragung der Daten achtet und seine Kontoauszüge regelmäßig checkt. 

Eine Alternative zur klassischen Kreditkarte sind so genannte Prepaid-Kreditkarten, auf die ein Guthaben eingezahlt wird. Sollte es zum Kreditkartenbetrug kommen, ist auch nur dieser Betrag in Gefahr. Für eine Lieferung per Nachnahme muss man tiefer in die Tasche greifen, dafür zahlt man aber auch erst nach Erhalt der Ware. Bei Lastschriften hat ein Dritter zwar Zugriff auf das eigene Konto, dafür kann man Abbuchungen aber auch widerrufen. 

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich elektronische Zahlungssysteme wie PayPal, ClickandBuy, die Paybox oder die Paysafecard. In der Regel profitieren Verbraucher von einem Käuferschutzprogramm und einer verschlüsselten Datenübertragung. Sichere Zahlungsmittel in Online Casinos sind nicht nur Kreditkarten und Sofortzahldienste wie Klarna.

Mit VPN arbeiten

Ein Virtual Private Network (VPN) ist eine hervorragende Möglichkeit zum Schutz der Privatsphäre und der personenbezogenen Daten. Es handelt sich dabei um eine geschützte Netzwerkverbindung in der Öffentlichkeit. Zum einen werden die Daten verschlüsselt übertragen, und zum anderen wird die eigene Identität verschleiert. Auf diese Weise hinterlässt man im Internet kaum Spuren, so dass man für Attacken nicht angreifbar ist. 

Das ist dadurch möglich, dass die IP-Adresse verborgen wird. Es erfolgt eine Umleitung über einen Server, so dass der eigentliche Ursprung der Daten nicht zurückverfolgt werden kann. Kriminelle sind nicht in der Lage, die gesendeten Daten zu entziffern, so dass man vollkommen anonym im Internet unterwegs sein kann. Es ist somit unbedingt ratsam ein VPN auf dem Computer oder dem Laptop zu installieren. 

Fazit

Die Nutzung von Onlinediensten ist Segen und Fluch zugleich. Vieles kann heutzutage komfortabel von der heimischen Couch aus erledigt werden. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass es im Internet auch zahlreiche Sicherheitslücken gibt. Schnell werden persönliche Daten übermittelt, die dann von Kriminellen abgegriffen werden können. Deshalb muss man auch immer äußerst vorsichtig sein, wenn man im Internet unterwegs ist. 

Bildnachweis: Urupong / stock.adobe.com

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